Kartoffel-Quark-Taler – goldbraun gebraten und herrlich saftig
Pfannkuchen aus Kartoffeln und Quark verbinden weiche Kartoffeln, cremigen Quark und eine goldbraune Kruste zu einem unkomplizierten Pfannengericht. Anders als klassische Kartoffelpuffer werden sie aus bereits gekochten Kartoffeln hergestellt und bekommen dadurch eine besonders weiche Konsistenz. Quark sorgt zusätzlich für Saftigkeit und eine leicht frische Note.

Die herzhaften Kartoffel-Quark-Pfannkuchen eignen sich hervorragend als schnelles Mittagessen, Abendessen oder zur Verwendung übrig gebliebener Kartoffeln vom Vortag. Mit Schnittlauch, Petersilie oder Frühlingszwiebeln lassen sie sich würzig verfeinern. Dazu passen Kräuterquark, Salat, Apfelmus oder gebratenes Gemüse.
Was macht Kartoffel-Quark-Pfannkuchen besonders?
Klassische Kartoffelpuffer bestehen meistens aus rohen geriebenen Kartoffeln. Bei dieser Variante bilden dagegen gekochte und zerdrückte Kartoffeln die Grundlage.
Dadurch wird die Masse deutlich weicher und erinnert etwas an eine Mischung aus Kartoffelpuffer und herzhaftem Pfannkuchen. Quark bringt zusätzliche Feuchtigkeit mit und verhindert, dass die kleinen Fladen trocken werden.
Ei und etwas Mehl sorgen für die notwendige Bindung. In der Pfanne entwickelt sich außen eine appetitliche Kruste, während das Innere weich bleibt.
Zutaten für Kartoffel-Quark-Pfannkuchen
Für etwa vier Portionen werden benötigt:
- 700 g mehligkochende Kartoffeln
- 250 g Quark
- 2 Eier
- 80 bis 100 g Weizenmehl
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 EL gehackte Petersilie
- 1 EL Schnittlauch
- 1 TL Salz
- schwarzer Pfeffer
- etwas frisch geriebene Muskatnuss
- 2 bis 3 EL Pflanzenöl zum Braten
Optional können zusätzlich eine kleine Knoblauchzehe, geriebener Käse oder weitere Kräuter verwendet werden. Besonders gut funktionieren Kartoffeln vom Vortag, da sie bereits vollständig ausgekühlt und etwas trockener sind.
Kartoffeln richtig vorbereiten
Die Kartoffeln schälen und in leicht gesalzenem Wasser weich kochen. Je nach Größe dauert dies ungefähr 20 Minuten.
Anschließend gründlich abgießen und einige Minuten im warmen Topf ausdampfen lassen. Dieser Schritt ist wichtig, damit möglichst wenig überschüssige Feuchtigkeit in den Teig gelangt.
Die noch warmen Kartoffeln anschließend mit einer Kartoffelpresse oder einem Stampfer fein zerdrücken. Für besonders lockere Kartoffelpfannkuchen sollte kein Mixer verwendet werden, da die Kartoffelmasse sonst klebrig werden kann.
Kartoffeln vom Vortag verwenden
Das Rezept eignet sich hervorragend zur Resteverwertung. Bereits gekochte Kartoffeln aus dem Kühlschrank müssen lediglich fein gestampft oder durch eine Kartoffelpresse gedrückt werden.
Da ausgekühlte Kartoffeln häufig etwas trockener und fester sind, lässt sich die Masse besonders gut formen. Häufig wird dadurch sogar etwas weniger Mehl benötigt.
So werden aus übrig gebliebenen Salzkartoffeln schnell herzhafte Pfannkuchen, ohne dass Lebensmittel unnötig entsorgt werden müssen.
Quarkmasse zubereiten
Den Quark zusammen mit den Eiern in eine große Schüssel geben und glatt rühren. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und gemeinsam mit Petersilie und Schnittlauch hinzufügen.
Mit Salz, schwarzem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Anschließend die zerdrückten Kartoffeln unterarbeiten.
Zum Schluss zunächst etwa 80 Gramm Mehl hinzufügen. Die Masse sollte weich bleiben, sich aber mit einem Löffel oder angefeuchteten Händen gut portionieren lassen.

Wie viel Mehl wird benötigt?
Die genaue Mehlmenge hängt stark von den verwendeten Kartoffeln und vom Quark ab. Sehr feuchter Quark kann dazu führen, dass etwas mehr Mehl benötigt wird.
Trotzdem sollte möglichst sparsam damit umgegangen werden. Zu viel Mehl macht die Kartoffel-Quark-Pfannkuchen kompakt und trocken.
Ist die Masse nur leicht klebrig, ist das vollkommen in Ordnung. Sie muss nicht die Festigkeit eines klassischen Kartoffelteigs erreichen.
Kartoffel-Quark-Pfannkuchen formen
Mit einem großen Esslöffel etwas von der Kartoffelmasse abnehmen. Mit leicht angefeuchteten Händen zu kleinen flachen Talern formen.
Alternativ kann die Masse direkt portionsweise in die Pfanne gegeben und dort vorsichtig flach gedrückt werden. Dadurch entfällt das Formen mit den Händen vollständig.
Die Pfannkuchen sollten etwa einen bis anderthalb Zentimeter dick sein. So werden sie außen knusprig und goldbraun, während die Mitte angenehm weich bleibt.
Pfannkuchen richtig braten
Etwas Pflanzenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Kartoffelpfannkuchen portionsweise hineinlegen und bei mittlerer Temperatur braten.
Nach ungefähr drei bis vier Minuten vorsichtig wenden. Die Unterseite sollte bereits eine deutliche goldbraune Kruste besitzen.
Von der zweiten Seite weitere drei bis vier Minuten braten. Die Temperatur sollte nicht zu hoch sein, da die Kartoffel-Quark-Masse sonst außen zu schnell dunkel wird.
Fertige Pfannkuchen können bis zum Servieren bei niedriger Temperatur im Backofen warm gehalten werden.
Warum die Pfannkuchen auseinanderfallen können
Ist die Kartoffelmasse sehr feucht, kann die Bindung zu schwach sein. In diesem Fall helfen ein bis zwei zusätzliche Esslöffel Mehl.
Auch zu frühes Wenden kann problematisch sein. Erst wenn sich auf der Unterseite eine feste Kruste gebildet hat, lässt sich der Pfannkuchen problemlos umdrehen.
Zusätzlich sollte die Pfanne ausreichend heiß sein. In einer zu kalten Pfanne nehmen die Kartoffelpfannkuchen mehr Fett auf und bekommen weniger Stabilität.
Variante mit Käse
Geriebener Käse passt hervorragend zu Kartoffeln und Quark. Etwa 80 bis 100 Gramm Gouda, Emmentaler oder Bergkäse können direkt unter die Masse gemischt werden.
Beim Braten schmilzt der Käse und sorgt für zusätzliche Würze. Gleichzeitig werden die Ränder besonders aromatisch.
Mit Bergkäse entsteht eine etwas kräftigere Variante, während Gouda die Kartoffel-Quark-Pfannkuchen mild und cremig hält.
Variante mit Speck und Zwiebeln
Für eine besonders herzhafte Version können etwa 100 Gramm gewürfelter Speck knusprig angebraten werden. Anschließend fein gehackte Zwiebeln kurz darin mitdünsten.
Die Mischung etwas abkühlen lassen und anschließend unter den Kartoffelteig geben. Zusätzliches Salz sollte dann deutlich sparsamer verwendet werden.
So entstehen deftige Kartoffelpfannkuchen mit Speck, die besonders gut mit einem grünen Salat oder Sauerkraut harmonieren.
Kartoffel-Quark-Pfannkuchen mit Gemüse
Auch fein geraspelte Möhren oder Zucchini können in die Masse gegeben werden. Besonders Zucchini sollte vorher leicht gesalzen und gründlich ausgedrückt werden.
Zu viel Gemüseflüssigkeit würde die Masse weich machen und zusätzliche Mehlmenge erforderlich machen. Kleine Mengen funktionieren dagegen hervorragend.
Mit Möhren, Zucchini und frischen Kräutern entstehen bunte Gemüse-Kartoffel-Pfannkuchen, die sich gut als vegetarisches Hauptgericht eignen.
Welche Beilagen passen dazu?
Besonders gut passt ein frischer Kräuterquark aus Quark, Joghurt, Schnittlauch und Petersilie. Auch ein Knoblauch- oder Joghurt-Dip harmoniert hervorragend.
Ein grüner Salat, Gurkensalat oder Tomatensalat bringt zusätzliche Frische auf den Teller. Wer den süß-herzhaften Kontrast mag, kann die Pfannkuchen sogar mit Apfelmus servieren.
Auch Räucherlachs passt sehr gut zu Kartoffelpfannkuchen mit Quark und macht daraus beispielsweise ein herzhaftes Brunchgericht.
Wie ausgewogen sind Kartoffel-Quark-Pfannkuchen?
Kartoffeln liefern hauptsächlich Kohlenhydrate, Kalium und verschiedene Vitamine, während Quark und Eier Eiweiß ergänzen.
Wie gehaltvoll das Gericht wird, hängt unter anderem von Quarksorte und Bratfett ab. Mit Magerquark und einer gut beschichteten Pfanne lässt sich die Fettmenge reduzieren.
Zusammen mit Salat oder anderem Gemüse entsteht eine abwechslungsreiche Mahlzeit, die sich unkompliziert an den eigenen Geschmack anpassen lässt.
Pfannkuchen vorbereiten und aufbewahren
Die Kartoffelmasse lässt sich einige Stunden im Voraus vorbereiten und gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Braten nochmals kurz umrühren und die Konsistenz kontrollieren.
Bereits gebratene Pfannkuchen sollten nach dem Abkühlen ebenfalls gekühlt gelagert werden. Zum erneuten Erwärmen eignet sich besonders eine Pfanne mit wenig Öl.
Dadurch wird die Oberfläche wieder leicht knusprig. Auch der Backofen funktioniert gut, wenn mehrere Pfannkuchen gleichzeitig erwärmt werden sollen.
Kann man Kartoffel-Quark-Pfannkuchen einfrieren?
Ja, die fertig gebratenen und vollständig ausgekühlten Pfannkuchen lassen sich einfrieren. Zwischen die einzelnen Stücke am besten etwas Backpapier legen.
So können später einzelne Portionen entnommen werden. Nach dem Auftauen werden sie in der Pfanne oder im Backofen wieder erhitzt.
Die Konsistenz kann nach dem Einfrieren etwas weicher sein, geschmacklich funktionieren eingefrorene Kartoffelpfannkuchen jedoch sehr gut.
Tipps für besonders gute Kartoffel-Quark-Pfannkuchen
Die Kartoffeln nach dem Kochen gut ausdampfen lassen. Je trockener die Kartoffelmasse, desto weniger Mehl wird später benötigt.
Den Teig nicht unnötig lange bearbeiten. Es reicht, sämtliche Zutaten gleichmäßig miteinander zu vermischen.
Beim Braten ausreichend Abstand zwischen den Pfannkuchen lassen. Dadurch können sie leichter gewendet werden und die Pfannentemperatur bleibt stabil.
Außerdem erst wenden, wenn sich eine stabile goldbraune Kruste gebildet hat. So bleiben die Pfannkuchen zuverlässig in Form.
Häufige Fragen zu Kartoffel-Quark-Pfannkuchen
Welche Kartoffeln eignen sich am besten?
Mehligkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut, da sie sich leicht zerdrücken lassen und eine lockere, eher trockene Kartoffelmasse ergeben.
Kann ich Kartoffeln vom Vortag verwenden?
Ja. Das Rezept eignet sich sogar hervorragend zur Verwendung bereits gekochter Kartoffeln.
Warum fallen meine Kartoffelpfannkuchen auseinander?
Die Masse ist möglicherweise zu feucht oder wurde zu früh gewendet. Etwas zusätzliches Mehl und eine gut gebräunte Unterseite sorgen für mehr Stabilität.
Welcher Quark eignet sich für das Rezept?
Magerquark und Quark mit höherem Fettgehalt funktionieren beide. Sehr feuchter Quark kann etwas mehr Mehl erforderlich machen.
Kann ich die Pfannkuchen ohne Ei machen?
Grundsätzlich ist das möglich, allerdings muss dann für zusätzliche Bindung gesorgt werden, beispielsweise mit etwas Kartoffelstärke oder mehr Mehl.
Kann ich Käse in den Teig geben?
Ja. Gouda, Emmentaler, Parmesan oder Bergkäse passen hervorragend zu Kartoffeln und Quark.
Was passt zu Kartoffel-Quark-Pfannkuchen?
Kräuterquark, Salat, Apfelmus, gebratenes Gemüse oder Räucherlachs harmonieren besonders gut mit den herzhaften Kartoffelpfannkuchen.
Herzhafte Pfannkuchen mit weichem Kartoffelkern
Pfannkuchen aus Kartoffeln und Quark verbinden goldbraune Kruste, weiche Kartoffelmasse und cremigen Quark zu einem unkomplizierten Gericht aus der Pfanne. Besonders praktisch ist, dass sich dafür auch gekochte Kartoffeln vom Vortag hervorragend verwenden lassen.
Ob klassisch mit Kräutern, kräftig mit Käse und Speck oder ergänzt mit Gemüse – Kartoffel-Quark-Pfannkuchen lassen sich vielseitig abwandeln. Mit einem frischen Dip und Salat werden daraus schnell eine sättigende Hauptmahlzeit oder eine herzhafte Beilage.
AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.