Offener Jutesack mit vielen gelben Quitten und Blättern auf weißem Holz.
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Quitten sind keine gewöhnlichen Äpfel: Was die besondere Herbstfrucht auszeichnet

Quitten: Warum die goldgelben Herbstfrüchte in der Küche wiederentdeckt werden

Wenn im Herbst die ersten Quitten auf den Wochenmärkten auftauchen, beginnt die Saison einer Obstsorte, die heute längst nicht mehr in jeder Küche selbstverständlich ist. Dabei besitzen die goldgelben Früchte einen ganz besonderen Charme. Schon ihr intensiver Duft erinnert an eine Mischung aus Apfel, Birne und Zitrusfrüchten. Ihr festes Fruchtfleisch verwandelt sich beim Garen in eine aromatische Köstlichkeit, die sich für zahlreiche süße und sogar herzhafte Gerichte eignet.

Gelbe Quitten füllen eine braune Schale, daneben liegt ein Zweig.
Quitten in der Holzschale – Bildnachweis: Lena_Zajchikova – iStock ID: 1473749053

Anders als Äpfel oder Birnen werden die meisten bei uns erhältlichen Quitten nicht direkt vom Baum gegessen. Ihr Fruchtfleisch ist häufig sehr hart, säuerlich und enthält zusammenziehend wirkende Gerbstoffe. Erst durch das Kochen, Backen oder Schmoren entfalten sie ihre angenehme Süße und entwickeln eine weichere Konsistenz.

Besonders bekannt sind Quitten als Grundlage für Gelee, Konfitüre und Quittenbrot. Doch die Herbstfrucht kann deutlich mehr. Auch als Ofendessert, Kompott oder fruchtige Beilage zu herzhaften Speisen bringt sie Abwechslung auf den Teller. Wer sich etwas Zeit für die Zubereitung nimmt, entdeckt eine Obstsorte, deren intensives Aroma den Aufwand mehr als rechtfertigt.

Woher stammen Quitten ursprünglich?

Die Quitte trägt den botanischen Namen Cydonia oblonga und gehört zur Familie der Rosengewächse. Damit ist sie eng mit Äpfeln und Birnen verwandt. Ihre ursprüngliche Heimat liegt vermutlich in der Region zwischen dem Kaukasus, Westasien und dem nördlichen Iran.

Bereits in der Antike waren Quitten im Mittelmeerraum bekannt. Die Griechen und Römer schätzten die Früchte und verwendeten sie sowohl in der Küche als auch bei verschiedenen traditionellen Bräuchen. Im Laufe der Jahrhunderte verbreitete sich der Quittenanbau in vielen Teilen Europas.

Heute werden Quitten unter anderem in der Türkei, in Südeuropa und in verschiedenen Regionen Mitteleuropas angebaut. Auch in Deutschland findet man Quittenbäume in privaten Gärten und auf Streuobstwiesen. Besonders ältere Obstgärten beherbergen häufig Sorten, die seit Generationen kultiviert werden.

Apfelquitten und Birnenquitten: Wo liegt der Unterschied?

Quitten werden häufig nach ihrer äußeren Form in Apfelquitten und Birnenquitten unterschieden. Dabei handelt es sich nicht um Kreuzungen mit Äpfeln oder Birnen, sondern um unterschiedliche Sorten beziehungsweise Sortengruppen derselben Obstart.

Apfelquitten besitzen meist eine eher rundliche Form und erinnern äußerlich an große, etwas unregelmäßig gewachsene Äpfel. Ihr Fruchtfleisch ist häufig besonders fest und kann einen kräftigen, aromatischen Geschmack entwickeln.

Birnenquitten sind dagegen länglicher geformt und erinnern an eine Birne. Je nach Sorte kann ihr Fruchtfleisch etwas weicher sein, wobei die Unterschiede nicht ausschließlich von der Form abhängen.

Für Gelee, Kompott und Quittenbrot eignen sich grundsätzlich beide Varianten. Entscheidend sind vor allem die Reife und das natürliche Aroma der jeweiligen Sorte.

Wann haben Quitten Saison?

In Deutschland beginnt die Quittenernte je nach Sorte und Witterung meist im September. Der Schwerpunkt liegt im Oktober und kann bei späten Sorten bis in den November reichen. Damit gehören Quitten zu den typischen Herbstfrüchten.

Reife Quitten besitzen eine kräftige gelbe Farbe und verströmen häufig einen intensiven, angenehmen Duft. Viele Früchte tragen zunächst einen feinen Flaum auf der Schale, der sich mit zunehmender Reife teilweise zurückbildet.

Anders als manche anderen Obstsorten werden Quitten nicht wesentlich süßer, wenn sie nach der Ernte lange liegen bleiben. Deshalb sollten sie möglichst in einem geeigneten Reifestadium geerntet werden.

Wer Quitten im eigenen Garten besitzt, kann den Reifegrad auch daran erkennen, dass die Früchte ihre grünliche Grundfarbe weitgehend verloren haben und sich bei reifem Obst leichter vom Zweig lösen.

Mehrere gelbe Quitten hängen mit grünen Blättern am Baum.
Reife Quitten am Zweig – Bildnachweis: Peter Allgaier – iStock ID: 2182439465

Welche Nährstoffe stecken in Quitten?

Quitten bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und besitzen einen vergleichsweise niedrigen Energiegehalt. Je nach Sorte liefern 100 Gramm rohes Fruchtfleisch ungefähr 50 bis 60 Kilokalorien.

Zu ihren Inhaltsstoffen gehören Ballaststoffe, Vitamin C und kleinere Mengen verschiedener Mineralstoffe. Besonders interessant ist der natürliche Pektingehalt. Pektin gehört zu den löslichen Ballaststoffen und spielt auch bei der Herstellung von Gelee und Konfitüre eine wichtige Rolle.

Darüber hinaus enthalten Quitten verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole. Einige dieser Stoffe tragen zum charakteristischen herben Geschmack der rohen Früchte bei.

Quitten können eine abwechslungsreiche Ernährung sinnvoll ergänzen, sollten aber nicht als Heilmittel betrachtet werden. Besonders bei stark gezuckerten Produkten wie Gelee oder Quittenbrot beeinflusst die Zubereitung den Nährwert deutlich.

Warum Quitten meistens nicht roh gegessen werden

Viele in Mitteleuropa angebaute Quittensorten besitzen ein ausgesprochen festes Fruchtfleisch. Selbst vollständig reife Exemplare lassen sich häufig nur schwer schneiden oder kauen. Dazu kommt ein hoher Gehalt an Gerbstoffen, die im Mund ein trockenes, zusammenziehendes Gefühl verursachen können.

Grundsätzlich gibt es allerdings auch Quittensorten, die bei ausreichender Reife roh verzehrt werden können. Solche Sorten sind insbesondere in wärmeren Anbaugebieten verbreitet.

Für die meisten im deutschen Handel angebotenen Quitten empfiehlt sich jedoch die Verarbeitung durch Kochen, Backen oder Schmoren. Dabei wird das Fruchtfleisch weicher und der Geschmack verändert sich deutlich.

Wichtig ist außerdem, die Kerne nicht zu zerkauen oder zu zerkleinern. Sie enthalten cyanogene Verbindungen, aus denen unter bestimmten Bedingungen giftige Blausäure freigesetzt werden kann. Beim Verarbeiten sollten beschädigte Kerne deshalb nicht mitverwendet werden.

Quitten kaufen: So erkennt man gute Früchte

Frische Quitten sollten möglichst fest sein und eine kräftige, sortentypische gelbe Farbe besitzen. Kleinere oberflächliche Verfärbungen sind nicht unbedingt problematisch. Sehr weiche, faulige oder schimmelige Stellen sprechen dagegen für eine schlechte Qualität.

Ein angenehmer, intensiver Duft ist häufig ein gutes Zeichen. Allerdings kann die Aromastärke je nach Sorte unterschiedlich ausfallen. Manche Quitten duften bereits aus einiger Entfernung, während andere etwas zurückhaltender sind.

Beim Transport sollte man trotz des festen Fruchtfleisches vorsichtig sein. Druckstellen können die Lagerfähigkeit beeinträchtigen und später zu braunen Bereichen im Inneren führen.

Besonders interessant sind Quitten aus regionalem Anbau, da sie häufig kurz nach der Ernte angeboten werden. Auf Wochenmärkten und in Hofläden findet man gelegentlich auch ältere Sorten mit einem besonders ausgeprägten Aroma.

Quitten richtig putzen, schälen und schneiden

Vor der Verarbeitung sollten Quitten gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden. Häufig befindet sich auf ihrer Schale ein feiner Flaum, der mit einem sauberen Küchentuch sorgfältig abgerieben werden kann.

Anschließend werden die Früchte mit einem stabilen, scharfen Messer halbiert oder geviertelt. Da das Fruchtfleisch sehr hart sein kann, empfiehlt sich eine rutschfeste Schneideunterlage.

Für Kompott und feine Desserts können die Quitten geschält und entkernt werden. Bei der Herstellung von Gelee lässt sich die sauber gewaschene Schale häufig mitkochen, da sie Aroma und Pektin liefert.

Die Kerne sollten bei der Vorbereitung möglichst unbeschädigt bleiben. Für Rezepte, bei denen die Fruchtmasse stark zerkleinert oder püriert wird, empfiehlt es sich, das Kerngehäuse vorher vollständig zu entfernen.

Drei köstliche Rezeptideen mit Quitten

Quitten eignen sich besonders gut für Gerichte, bei denen sie langsam gegart werden. Dabei werden sie weich und entwickeln ein angenehm fruchtiges Aroma. Besonders schöne Kombinationen entstehen mit Vanille, Zimt, Zitrone, Honig und verschiedenen Nüssen.

1. Gebackene Quitten mit Honig und Zimt

Dieses warme Dessert bringt den charakteristischen Geschmack der Quitte besonders gut zur Geltung. Die Früchte werden im Ofen langsam weich und entwickeln zusammen mit Honig und Gewürzen eine aromatische Süße.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 mittelgroße Quitten
  • 3 EL Honig
  • 30 g Butter
  • 150 ml Apfelsaft
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Optional: 30 g gehackte Walnüsse

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Quitten gründlich waschen, den Flaum entfernen und die Früchte halbieren. Anschließend vorsichtig das Kerngehäuse herausschneiden.

Die Quittenhälften mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen und mit Zitronensaft beträufeln. Honig, Zimt und Vanillezucker darüber verteilen und auf jede Hälfte ein kleines Stück Butter setzen.

Den Apfelsaft in die Form gießen und diese zunächst mit einem passenden Deckel oder Backpapier und einer geeigneten Abdeckung verschließen. Die Quitten ungefähr 45 bis 60 Minuten backen, bis sie weich sind. Je nach Sorte und Größe kann die Garzeit auch länger ausfallen.

Zum Schluss die Abdeckung entfernen und die Früchte weitere zehn Minuten leicht bräunen lassen. Mit gehackten Walnüssen und nach Wunsch etwas Naturjoghurt servieren.

2. Selbst gemachtes Quittengelee

Quitten gehören zu den klassischen Früchten für die Geleeherstellung. Ihr natürliches Pektin trägt dazu bei, dass der Fruchtsaft beim Einkochen eine angenehme Konsistenz entwickeln kann.

Für ein einfaches Gelee werden etwa 1,5 Kilogramm Quitten gründlich gewaschen, vom Flaum befreit und in Stücke geschnitten. Die Kerngehäuse mit den Kernen werden zuvor entfernt. Anschließend die Früchte mit ausreichend Wasser weich kochen und den Saft durch ein feines Passiertuch ablaufen lassen.

Den gewonnenen Saft abmessen und mit geeignetem Gelierzucker nach Packungsangabe einkochen. Etwas Zitronensaft kann den Geschmack abrunden und die Gelierung unterstützen.

Für eine längere Aufbewahrung bei Raumtemperatur müssen geeignete Gläser, eine geprüfte Rezeptur und ein passendes Einkochverfahren verwendet werden. Allein das heiße Einfüllen gewährleistet keine sichere Haltbarkeit.

3. Herzhaftes Quitten-Chutney mit Zwiebeln

Quitten harmonieren auch hervorragend mit herzhaften Zutaten. Für ein würziges Chutney werden etwa 500 Gramm Quitten geschält, entkernt und in kleine Würfel geschnitten.

Zusammen mit zwei fein gehackten roten Zwiebeln, 100 ml Apfelessig, etwas braunem Zucker und einer kleinen Prise Ingwer in einen Topf geben. Die Mischung bei niedriger Hitze ungefähr 35 bis 45 Minuten köcheln lassen, bis die Quitten weich sind und eine dickliche Konsistenz entstanden ist.

Das Chutney schmeckt besonders gut zu Käse, gebratenem Gemüse oder herzhaften Fleischgerichten. Nach dem Abkühlen sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und zeitnah verbraucht werden, sofern keine geprüfte Konservierungsmethode verwendet wurde.

Offener Jutesack mit vielen gelben Quitten und Blättern auf weißem Holz.
Gelbe Quitten im Jutesack – Bildnachweis: Lena_Zajchikova – iStock ID: 1060640866

Warum Quitten beim Kochen manchmal rot werden

Eine interessante Besonderheit zeigt sich beim längeren Garen. Während das rohe Fruchtfleisch meist hellgelb bis cremefarben ist, können Quitten beim Kochen eine rosafarbene bis rötliche Färbung entwickeln.

Dafür sind chemische Veränderungen verschiedener natürlicher Pflanzenstoffe verantwortlich. Besonders bei längerer Erhitzung unter geeigneten Bedingungen entstehen farbige Verbindungen, die das Fruchtfleisch zunehmend dunkler erscheinen lassen.

Dieser Vorgang ist bei der Zubereitung von Quittenbrot oder langsam gegartem Quittenkompott gut zu beobachten. Die Farbveränderung ist normalerweise kein Zeichen für Verderb.

Wie intensiv sich die Farbe entwickelt, hängt unter anderem von Sorte, Säuregehalt und Garzeit ab.

Was ist Quittenbrot eigentlich?

Quittenbrot gehört zu den traditionellen Süßigkeiten, die besonders in der Herbst- und Winterzeit hergestellt werden. Trotz des Namens handelt es sich nicht um gewöhnliches Brot, sondern um eine feste, getrocknete Fruchtmasse.

Dafür wird gekochtes Quittenmus mit Zucker eingedickt und anschließend dünn ausgestrichen. Nach dem Trocknen lässt sich die Masse in kleine Stücke schneiden.

In Spanien ist eine ähnliche Spezialität unter dem Namen Dulce de Membrillo beziehungsweise Carne de Membrillo bekannt. Besonders beliebt ist sie dort in Kombination mit Käse.

Quittenbrot besitzt durch die starke Konzentration des Fruchtmuses und den zugesetzten Zucker einen intensiven Geschmack. Es wird deshalb meist in kleinen Portionen als Süßigkeit oder Begleitung zu Käse serviert.

Quitten richtig lagern und länger frisch halten

Quitten lassen sich unter geeigneten Bedingungen mehrere Wochen aufbewahren. Ideal ist ein kühler, trockener und gut belüfteter Lagerplatz, an dem die Früchte möglichst einzeln liegen.

Dabei sollten Quitten regelmäßig kontrolliert werden. Beschädigte oder faulige Exemplare müssen entfernt werden, damit sich Verderb nicht auf andere Früchte ausbreitet.

Aufgrund ihres intensiven Dufts empfiehlt es sich, Quitten nicht unmittelbar neben sehr empfindlichen Lebensmitteln zu lagern. Besonders bei längerer Lagerung kann sich ihr Aroma auf andere Produkte übertragen.

Wer keinen geeigneten kühlen Lagerraum besitzt, sollte die Früchte lieber zeitnah verarbeiten. Alternativ können bereits gegarte Quitten portionsweise eingefroren werden.

Kann man Quitten einfrieren?

Quitten lassen sich grundsätzlich einfrieren, allerdings sollten sie vorher vorbereitet werden. Rohe Früchte können nach dem Auftauen deutlich an Struktur verlieren und sind wegen ihres harten Fruchtfleisches ohnehin weniger praktisch.

Besonders gut eignet sich das Einfrieren von gegarten Quittenstücken oder Quittenmus. Dafür die Früchte zunächst weich kochen, vollständig abkühlen lassen und portionsweise in geeignete Gefrierbehälter füllen.

Bei ungefähr minus 18 Grad bleibt die Qualität normalerweise mehrere Monate erhalten. Besonders für spätere Desserts, Kompott oder Backrezepte ist diese Methode praktisch.

Nach dem Auftauen sollten die Quitten im Kühlschrank aufbewahrt und möglichst zeitnah verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen zu Quitten

Kann man Quitten roh essen?
Einige besonders milde Sorten können bei ausreichender Reife roh verzehrt werden. Die meisten in Mitteleuropa verbreiteten Quitten sind jedoch sehr hart und herb und werden deshalb vor dem Essen gegart.

Muss man Quitten vor dem Kochen schälen?
Nicht unbedingt. Für Gelee kann die gründlich gereinigte Schale mitverwendet werden. Bei feinem Kompott oder Desserts empfiehlt es sich häufig, die Früchte zu schälen.

Warum sind Quitten so hart?
Quitten besitzen von Natur aus ein festes Fruchtfleisch mit einer besonderen Zellstruktur. Beim längeren Garen wird dieses zunehmend weich und lässt sich anschließend gut verarbeiten.

Wann sind Quitten reif?
Reife Quitten besitzen meist eine kräftige gelbe Farbe und duften angenehm aromatisch. Je nach Sorte und Witterung liegt die Erntezeit gewöhnlich zwischen September und November.

Kann man Quittenkerne mitessen?
Die Kerne sollten nicht zerkaut oder zerkleinert und gegessen werden. Sie enthalten cyanogene Verbindungen, aus denen giftige Blausäure freigesetzt werden kann.

Warum wird Quittenmus beim Kochen rötlich?
Beim längeren Erhitzen verändern sich natürliche Pflanzenstoffe im Fruchtfleisch. Dadurch können rosafarbene bis rötliche Farbtöne entstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Quitten und Äpfeln?
Beide gehören zur Familie der Rosengewächse, sind jedoch unterschiedliche Obstarten. Quitten besitzen meist ein deutlich härteres, herberes Fruchtfleisch und werden überwiegend verarbeitet statt roh gegessen.

Kann man Quitten für Kuchen verwenden?
Ja. Besonders gut eignen sich zuvor gegarte Quittenstücke für Rührkuchen, Streuselkuchen oder Tartes. Durch das Vorgaren werden die Früchte weich und lassen sich besser mit dem Teig kombinieren.

Eine fast vergessene Herbstfrucht mit besonderem Charakter

Quitten gehören zu den Früchten, die etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Zubereitung verlangen, dafür aber mit einem außergewöhnlichen Aroma belohnen. Ob als duftendes Gelee, warmes Ofendessert, traditionelles Quittenbrot oder würziges Chutney – ihre Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältiger, als viele vermuten. Gerade während der Herbstmonate lohnt es sich, diese besondere Obstsorte wieder häufiger in die Küche zu holen.

Wie verarbeitet ihr Quitten am liebsten – zu klassischem Gelee, fruchtigem Kompott oder vielleicht sogar zu herzhaftem Chutney? Ich freue mich über eure Erfahrungen und Lieblingsrezepte in den Kommentaren.


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