Mi.. Sep. 30th, 2026
Eine ganze Salamipizza mit geschmolzenem Käse, Peperoni-Salami und frischem Basilikum auf einem Holzbrett, daneben ein Pizzaschneider.
Frisch gebackene Salamipizza mit Basilikum – Bildnachweis: LauriPatterson Stock-Datei-ID: 2155623445

Salamipizza – einfaches Grundrezept mit selbst gemachtem Pizzateig

Salamipizza gehört zu den beliebtesten Pizza-Klassikern und überzeugt mit knusprigem Teig, fruchtiger Tomatensauce und würziger Salami. Dazu kommt geschmolzener Käse, der den Belag verbindet und für die typische Pizza-Konsistenz sorgt. Mit einem guten Grundteig und möglichst hoher Backtemperatur lässt sich Salamipizza auch im heimischen Ofen sehr gut zubereiten.

Ein Stück Salamipizza mit geschmolzenem Käse, Peperoni-Salami und frischem Basilikum auf einem Holzbrett.
Salamipizza mit Käse und Basilikum auf Holzbrett – Bildnachweis: LauriPatterson Stock-Datei-ID: 2155623470

Besonders praktisch ist, dass der Belag nur wenige Zutaten benötigt. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Salami, eine aromatische Tomatensauce und ein gut gegangener Pizzateig. Wer etwas Zeit für die Teigruhe einplant, wird mit einem deutlich lockereren und geschmackvolleren Boden belohnt.

Was eine gute Salamipizza ausmacht

Eine gute Pizza lebt vom Zusammenspiel aus Boden, Sauce und Belag. Der Teig sollte außen knusprig und innen leicht luftig sein, während die Tomatensauce nicht zu wässrig ausfallen darf.

Bei Salamipizza spielt außerdem der Fettgehalt des Belags eine Rolle. Salami gibt während des Backens etwas Fett ab und wird an den Rändern leicht knusprig. Deshalb sollte die Pizza nicht zusätzlich mit zu viel Käse oder Öl überladen werden.

Weniger ist hier oft mehr. Ein dünner Boden mit Tomate, Mozzarella und würziger Salami reicht vollkommen aus.

Eine ganze Salamipizza mit geschmolzenem Käse, Peperoni-Salami und frischem Basilikum auf einem Holzbrett, daneben ein Pizzaschneider.
Frisch gebackene Salamipizza mit Basilikum – Bildnachweis: LauriPatterson Stock-Datei-ID: 2155623445

Zutaten für Salamipizza

Für zwei große oder vier kleinere Pizzen werden benötigt:

Für den Teig:

  • 500 g Weizenmehl
  • 325 ml lauwarmes Wasser
  • 10 g Salz
  • 5 g Trockenhefe oder etwa 15 g frische Hefe
  • 1 EL Olivenöl

Für die Tomatensauce:

  • 400 g passierte oder fein gehackte Tomaten
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 TL Oregano
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Für den Belag:

  • 200 bis 250 g Mozzarella
  • 120 bis 150 g Salami in dünnen Scheiben
  • etwas Oregano
  • optional frisches Basilikum

Pizzateig zubereiten

Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben und die Hefe darin auflösen. Anschließend Mehl hinzufügen und alles grob miteinander vermischen.

Salz und Olivenöl dazugeben und den Teig etwa acht bis zehn Minuten kräftig kneten. Er sollte anschließend glatt, elastisch und leicht weich sein.

Den Teig zu einer Kugel formen, in eine leicht geölte Schüssel legen und abgedeckt gehen lassen. Bei Raumtemperatur sind etwa ein bis zwei Stunden möglich. Noch aromatischer wird der Teig, wenn er mit weniger Hefe mehrere Stunden oder über Nacht im Kühlschrank reift.

Warum lange Teigruhe lohnt

Während der Ruhezeit entwickelt der Teig nicht nur Volumen, sondern auch Geschmack. Eine langsamere Gärung sorgt meist für eine feinere Struktur und ein aromatischeres Pizzabrot.

Wer den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lässt, sollte ihn etwa eine Stunde vor dem Formen herausnehmen. Dadurch wird er wieder geschmeidiger und lässt sich leichter auseinanderziehen.

Sehr kalter Teig zieht sich häufig zusammen und ist schwieriger zu formen.

Tomatensauce für Salamipizza

Für eine einfache Pizzasauce die Tomaten mit Olivenöl, fein gehacktem Knoblauch, Oregano, Salz und Pfeffer vermischen.

Die Sauce muss nicht zwingend gekocht werden. Gerade bei hoher Backtemperatur reicht eine rohe Tomatensauce vollkommen aus.

Wichtig ist nur, dass sie nicht zu flüssig ist. Zu viel Sauce kann dazu führen, dass der Pizzaboden weich und feucht bleibt.

Pro Pizza reichen meist einige Esslöffel vollkommen aus.

Pizza formen

Den gegangenen Teig in zwei bis vier Portionen teilen und zu Kugeln formen. Kurz entspannen lassen.

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und die Teigkugel mit den Fingern von der Mitte nach außen drücken. Dabei den Rand etwas dicker lassen.

Den Teig möglichst nicht mit einem Nudelholz komplett flach rollen, da dadurch viel eingeschlossene Luft verloren geht. Mit den Händen entsteht meist ein luftigerer Pizzarand.

Salamipizza belegen

Zunächst eine dünne Schicht Tomatensauce auf dem Teig verteilen. Dabei den Rand frei lassen.

Mozzarella gut abtropfen lassen und in kleine Stücke zupfen oder schneiden. Gleichmäßig auf der Pizza verteilen.

Anschließend die Salamischeiben darüberlegen. Der Belag sollte nicht vollständig übereinanderliegen, damit die Hitze überall gut ankommt.

Zum Schluss etwas Oregano darüberstreuen. Zusätzliche Gewürze sind bei einer klassischen Salamipizza kaum nötig.

Salamipizza richtig backen

Der Backofen sollte möglichst heiß vorgeheizt werden. Ideal ist die höchste verfügbare Temperatur, häufig etwa 250 bis 275 Grad Ober-/Unterhitze.

Ein Pizzastein oder Pizzastahl verbessert das Ergebnis deutlich. Er sollte mindestens 30 bis 45 Minuten vorgeheizt werden.

Die Pizza anschließend je nach Ofen ungefähr 6 bis 12 Minuten backen. Der Rand sollte kräftig gebräunt und der Käse geschmolzen sein.

Auf einem normalen Backblech kann die Backzeit etwas länger ausfallen. Auch hier hilft es, das Blech bereits im Ofen vorzuheizen.

Welche Salami eignet sich am besten?

Am besten eignet sich eine eher feste, aromatische Salami, die dünn geschnitten wird. Sehr dicke Scheiben können während der kurzen Backzeit relativ weich bleiben.

Italienische Salami, Milano-Salami oder eine leicht pikante Variante passen besonders gut. Wer es schärfer mag, kann Salami Piccante verwenden.

Sehr fettreiche Salami gibt beim Backen viel Fett ab. In diesem Fall lieber etwas weniger Käse verwenden, damit die Pizza nicht zu schwer wird.

Welcher Käse passt auf Salamipizza?

Mozzarella ist der klassische Käse für Pizza. Er schmilzt gut und besitzt einen milden Geschmack, der die Salami nicht überdeckt.

Besonders praktisch ist schnittfester Pizza-Mozzarella, da er weniger Wasser enthält. Bei frischem Mozzarella sollte überschüssige Flüssigkeit vorher gut abtropfen.

Nach Wunsch kann etwas Parmesan oder Pecorino ergänzt werden. Dadurch bekommt die Pizza mehr Würze, ohne dass viel zusätzlicher Käse notwendig ist.

Variante mit scharfer Salami

Für eine pikante Version einfach milde Salami durch scharfe Salami ersetzen.

Zusätzlich können einige dünne Chiliringe oder etwas Chiliöl verwendet werden. Auch eingelegte Peperoni passen sehr gut dazu.

Dabei sollte die Schärfe nicht alles überdecken. Die Kombination aus Tomate, Käse und Salami sollte weiterhin im Vordergrund stehen.

Variante mit Zwiebeln und Paprika

Salamipizza lässt sich problemlos mit Gemüse ergänzen. Besonders gut passen dünn geschnittene rote Zwiebeln und Paprikastreifen.

Das Gemüse sollte möglichst fein geschnitten sein, damit es während der kurzen Backzeit weich wird.

Auch Champignons oder Oliven passen gut zur würzigen Salami. Zu viele verschiedene Zutaten können die Pizza allerdings schnell überladen.

Wie gehaltvoll ist Salamipizza?

Salamipizza liefert durch Teig vor allem Kohlenhydrate, durch Käse Eiweiß und Fett sowie durch Salami zusätzlich Eiweiß, Fett und Salz.

Je nach Menge von Käse und Salami kann sie recht gehaltvoll sein. Eine dünn belegte Pizza mit etwas Salat als Beilage wirkt meist deutlich leichter als eine stark belegte Variante.

Wer den Gemüseanteil erhöhen möchte, kann Paprika, Pilze oder Rucola ergänzen. Rucola sollte allerdings erst nach dem Backen auf die Pizza kommen.

Tipps für besonders gute Salamipizza

Den Backofen wirklich lange vorheizen. Eine hohe Anfangshitze ist entscheidend für einen knusprigen Boden.

Mozzarella gut abtropfen lassen. Zu viel Flüssigkeit macht die Pizza schnell weich.

Den Teig nicht mit zu viel Mehl bearbeiten. Sonst kann er trocken und fest werden.

Auch beim Belag sparsam bleiben. Eine dünne Schicht Sauce und eine moderate Menge Käse sorgen meist für die beste Pizza-Konsistenz.

Pizzateig vorbereiten und aufbewahren

Der Pizzateig lässt sich hervorragend am Vortag vorbereiten. Im Kühlschrank kann er langsam reifen und entwickelt dadurch zusätzliches Aroma.

Reste können auch portionsweise eingefroren werden. Dafür den Teig nach der ersten Gehphase zu Kugeln formen und gut verpacken.

Vor der Verwendung vollständig auftauen und anschließend bei Raumtemperatur entspannen lassen.

Häufige Fragen zur Salamipizza

Welche Salami eignet sich für Pizza?
Am besten eignen sich feste, aromatische und eher dünn geschnittene Salamisorten. Auch scharfe Salami funktioniert hervorragend.

Warum wird meine Pizza unten nicht knusprig?
Häufig ist der Ofen nicht heiß genug oder der Belag enthält zu viel Flüssigkeit. Ein vorgeheizter Pizzastein oder Pizzastahl kann helfen.

Muss die Tomatensauce vorher gekocht werden?
Nein. Eine einfache Sauce aus passierten Tomaten und Gewürzen kann direkt auf den Teig gegeben werden.

Kann ich Gouda statt Mozzarella verwenden?
Ja. Geschmack und Schmelzverhalten verändern sich dadurch allerdings. Mozzarella ergibt die typischere Pizza-Konsistenz.

Kommt die Salami vor oder nach dem Käse auf die Pizza?
Beides ist möglich. Wird die Salami oben aufgelegt, kann sie an den Rändern besonders schön knusprig werden.

Kann man Salamipizza einfrieren?
Ja. Bereits gebackene Pizza kann portionsweise eingefroren und später im Backofen wieder knusprig erhitzt werden.

Welche Zutaten passen zusätzlich auf Salamipizza?
Zwiebeln, Paprika, Champignons, Oliven, Peperoni und Rucola passen besonders gut.

Würziger Pizza-Klassiker für zuhause

Salamipizza verbindet luftigen Pizzateig, fruchtige Tomatensauce, geschmolzenen Käse und würzige Salami zu einem einfachen Klassiker. Mit wenigen guten Zutaten lässt sich auch zuhause eine Pizza zubereiten, die außen knusprig und innen angenehm weich bleibt.

Ob klassisch nur mit Salami und Mozzarella oder ergänzt durch Chili, Zwiebeln und Paprika – das Grundrezept lässt sich unkompliziert variieren. Entscheidend für eine besonders gute selbst gemachte Salamipizza sind vor allem ein gut gereifter Teig, wenig Feuchtigkeit im Belag und möglichst hohe Backtemperatur.


AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.