Tomatenhummus selber machen – würzig, samtig und herrlich aromatisch
Tomatenhummus ist eine aromatische Variante des klassischen Hummus und verbindet cremige Kichererbsen mit dem intensiven Geschmack von getrockneten Tomaten, Tahin und Zitrone. Dadurch bekommt der Dip eine leicht fruchtige, würzige und angenehm mediterrane Note.

Besonders gut passt Tomatenhummus zu frischem Fladenbrot, geröstetem Baguette, Gemüsesticks oder als Brotaufstrich. Auch auf einer Mezze-Platte oder als Beilage zu gegrilltem Gemüse macht sich der cremige Kichererbsen-Dip hervorragend.
Die Zubereitung dauert nur wenige Minuten. Entscheidend für eine besonders feine Konsistenz sind gut abgetropfte Kichererbsen, cremiges Tahin und ausreichend Flüssigkeit beim Mixen. Mit etwas Olivenöl und Paprikapulver wird der Tomatenhummus besonders aromatisch.

Diese Zutaten brauchst du für cremigen Tomatenhummus
Die Menge reicht für etwa 4 bis 6 Portionen als Dip.
- 1 Dose Kichererbsen, etwa 240 g Abtropfgewicht
- 100 g getrocknete Tomaten in Öl
- 2 EL Tahin
- 2 EL Zitronensaft
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- 3 bis 5 EL kaltes Wasser
- 1/2 TL Kreuzkümmel
- 1/2 TL Paprikapulver edelsüß
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Optional zum Servieren:
- einige fein gehackte getrocknete Tomaten
- Olivenöl
- Petersilie oder Basilikum
- geröstete Pinienkerne
- Chiliflocken
So bereitest du die Kichererbsen und Tomaten vor
Die Kichererbsen in ein Sieb geben, gründlich abspülen und gut abtropfen lassen. Wer einen besonders feinen und cremigen Hummus möchte, kann die dünnen Häutchen der Kichererbsen entfernen. Notwendig ist das jedoch nicht.
Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen. Ein kleiner Teil des aromatischen Tomatenöls darf ruhig verwendet werden, da es dem Tomatenhummus zusätzlichen Geschmack gibt.
Sehr große Tomatenstücke vor dem Mixen grob schneiden. Dadurch lassen sie sich leichter und gleichmäßiger pürieren.
Den Knoblauch schälen und grob zerkleinern. Eine kleine Zehe reicht meist aus, damit der Knoblauch den Geschmack von Kichererbsen und Tomaten nicht überdeckt.
Tomatenhummus besonders cremig mixen
Kichererbsen, getrocknete Tomaten, Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprikapulver in einen leistungsstarken Mixer oder eine Küchenmaschine geben.
Zunächst etwa zwei Esslöffel Olivenöl und drei Esslöffel eiskaltes Wasser hinzufügen. Alles mehrere Minuten fein pürieren.
Zwischendurch die Masse vom Rand des Mixers nach unten schieben und erneut mixen. Falls der Hummus zu fest ist, esslöffelweise weiteres Wasser hinzufügen.
Je länger die Masse püriert wird, desto glatter und luftiger wird der Dip. Die fertige Konsistenz sollte weich und cremig sein, aber nicht flüssig.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas zusätzlichem Zitronensaft abschmecken.
Tomatenhummus anrichten und servieren
Den fertigen Hummus in eine flache Schale geben und mit einem Löffel leichte Vertiefungen in die Oberfläche ziehen.
Etwas Olivenöl darüberträufeln und nach Wunsch mit fein gehackten getrockneten Tomaten, Kräutern oder Chiliflocken garnieren. Auch geröstete Pinienkerne sorgen für einen schönen Kontrast zur cremigen Konsistenz.
Besonders gut schmeckt Tomatenhummus leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur. Direkt aus dem Kühlschrank wirkt das Aroma oft etwas zurückhaltender.
Mit Fladenbrot, Pita oder Gemüsesticks serviert entsteht ein unkomplizierter Snack oder eine Vorspeise.
Kleine Tipps für besonders guten Tomatenhummus
Getrocknete Tomaten in Öl eignen sich besonders gut, weil sie weich sind und sich problemlos pürieren lassen. Sehr trockene Tomaten sollten vor der Verwendung etwa 15 bis 20 Minuten in warmem Wasser eingeweicht werden.
Tahin bringt eine leicht nussige Note und macht den Hummus besonders cremig. Ist die Sesampaste sehr fest, sollte sie vor der Verwendung gut durchgerührt werden.
Auch kaltes Wasser verbessert die Konsistenz. Es verbindet sich beim Mixen mit Tahin und Kichererbsen und macht den Dip deutlich leichter und geschmeidiger.
Beim Salz lohnt sich Zurückhaltung, da getrocknete Tomaten bereits kräftig gewürzt und teilweise recht salzig sein können.
Wie gesund sind die Zutaten im Tomatenhummus?
Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate. Dadurch macht Hummus relativ gut satt und kann eine abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung ergänzen.
Tahin besteht aus Sesam und liefert unter anderem ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffe. Olivenöl enthält ebenfalls überwiegend ungesättigte Fettsäuren, erhöht jedoch gleichzeitig den Kaloriengehalt.
Getrocknete Tomaten enthalten konzentrierte Tomatenbestandteile und verschiedene Pflanzenstoffe. Durch den Wasserentzug sind allerdings auch Salz und Kalorien pro 100 Gramm stärker konzentriert als bei frischen Tomaten.
Tomatenhummus ist insgesamt ein nährstoffreicher pflanzlicher Dip, sollte wegen Tahin, Öl und getrockneten Tomaten aber nicht automatisch als besonders kalorienarm betrachtet werden.
Wer eine leichtere Variante möchte, kann einen Teil des Olivenöls durch zusätzliches Wasser ersetzen und beim Garnieren nur wenig Öl verwenden.
Ideen für leckere Abwandlungen
Für einen scharfen Tomatenhummus können Chiliflocken, Cayennepfeffer oder etwas Harissa mitgemixt werden. Gerade die Verbindung aus Tomate, Knoblauch und Chili passt hervorragend.
Auch geröstete rote Paprika harmoniert sehr gut. Etwa eine halbe geröstete Paprika zusammen mit den übrigen Zutaten pürieren und dafür etwas weniger Tomaten verwenden. Dadurch entsteht ein besonders fruchtiger mediterraner Dip.
Frische Kräuter bringen zusätzliche Würze. Basilikum sorgt für eine italienisch angehauchte Variante, während Petersilie oder Koriander dem Hummus mehr Frische geben.
Für einen kräftigeren Geschmack können einige schwarze Oliven mitgemixt werden. Dann sollte beim zusätzlichen Salz allerdings vorsichtig dosiert werden.
Auch gerösteter Knoblauch ist eine interessante Alternative. Er schmeckt deutlich milder und leicht süßlich und passt hervorragend zu den getrockneten Tomaten.
Wer eine besonders nussige Variante möchte, kann den fertigen Hummus mit gerösteten Pinienkernen, Sesam oder gehackten Walnüssen bestreuen.

Häufig gestellte Fragen zu Tomatenhummus
Kann ich Tomatenhummus am Vortag vorbereiten?
Ja, das funktioniert sehr gut. Im Kühlschrank können sich die Aromen sogar noch stärker miteinander verbinden.
Wie lange hält sich Tomatenhummus im Kühlschrank?
Gut verschlossen sollte er innerhalb von etwa drei bis vier Tagen verbraucht werden.
Kann ich frische Tomaten statt getrockneter Tomaten verwenden?
Grundsätzlich ja, allerdings wird der Dip deutlich milder und flüssiger. Getrocknete Tomaten sorgen für einen konzentrierteren Geschmack und eine bessere Konsistenz.
Warum ist mein Tomatenhummus zu fest?
Einfach esslöffelweise kaltes Wasser hinzufügen und erneut gründlich mixen, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
Kann man Tomatenhummus einfrieren?
Ja, Hummus lässt sich grundsätzlich einfrieren. Nach dem Auftauen kann sich etwas Flüssigkeit absetzen, daher vor dem Servieren noch einmal gründlich umrühren.
Was passt besonders gut zu Tomatenhummus?
Fladenbrot, Pita, Gurken, Paprika, Karottensticks, gegrilltes Gemüse, Falafel und Ofenkartoffeln passen besonders gut dazu.
Tomatenhummus bringt mediterrane Würze in den klassischen Kichererbsen-Dip
Tomatenhummus mit getrockneten Tomaten ist schnell zubereitet, wunderbar cremig und durch die Kombination aus Kichererbsen, Tahin und Tomate besonders aromatisch. Ob als Dip, Brotaufstrich oder Beilage – die mediterrane Variante lässt sich vielseitig servieren und unkompliziert nach dem eigenen Geschmack verändern.
Wie bereitest du Tomatenhummus am liebsten zu – klassisch oder mit Chili, gerösteter Paprika, Oliven oder frischem Basilikum? Teile deine Lieblingskombinationen und deine besten Hummus-Tipps gerne in den Kommentaren.
- AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.
