Di.. Sep. 29th, 2026

Grüner Powersaft – mit Gurke, Apfel, Sellerie und Brokkoli

Grüner Powersaft - Bildnachweis: Esin Deniz – Stock-ID: 1452024920
Grüner Powersaft - Bildnachweis: Esin Deniz – Stock-ID: 1452024920

Powersaft selber machen – mit Gurke, Brokkoli und Stangensellerie

Ein grüner Powersaft aus Gurke, Minze, Stangensellerie, Apfel, Zitrone und Brokkoli verbindet frisches Gemüse mit fruchtiger Süße und einer angenehm säuerlichen Note. Der Apfel nimmt Brokkoli und Sellerie etwas von ihrer kräftigen Wirkung, während Gurke für viel Frische sorgt. Minze und Zitrone runden den Geschmack ab und machen den Saft besonders angenehm.

Grüner Powersaft - Bildnachweis: Esin Deniz – Stock-ID: 1452024920
Grüner Powersaft – Bildnachweis: Esin Deniz – Stock-ID: 1452024920

Im Gegensatz zu einem Smoothie werden die Zutaten bei einem Saft ausgepresst und die festen Bestandteile weitgehend entfernt. Dadurch entsteht ein leichter grüner Gemüsesaft, der sich besonders gut frisch aus dem Entsafter trinken lässt. Gerade bei kräftigen Zutaten wie Brokkoli empfiehlt es sich, zunächst eher kleine Mengen zu verwenden.

Warum diese Zutaten gut zusammenpassen

Gurke besitzt einen milden Geschmack und besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Sie bildet deshalb eine gute Grundlage für grüne Säfte und macht die Mischung leichter.

Stangensellerie bringt eine deutlich würzigere und leicht herbe Note mit. Apfel sorgt dagegen für natürliche Süße und gleicht die intensiveren Gemüsearomen aus.

Brokkoli schmeckt roh relativ kräftig und leicht kohlartig. Schon eine kleine Menge reicht aus, um den Saft geschmacklich zu verändern. Zitrone und Minze geben der Mischung zum Schluss zusätzliche Frische.

Zutaten für den grünen Powersaft

Für etwa zwei Gläser werden folgende Zutaten benötigt:

  • ½ große Salatgurke
  • 2 Stangen Stangensellerie
  • 1 großer Apfel
  • etwa 80 bis 100 g Brokkoli
  • ½ Zitrone
  • 6 bis 8 frische Minzblätter
  • optional einige Eiswürfel

Wer den Geschmack von Brokkoli noch nicht aus Säften kennt, kann zunächst nur etwa 50 Gramm verwenden. Die Menge lässt sich beim nächsten Mal problemlos erhöhen.

Powersaft im Entsafter zubereiten

Alle Zutaten zunächst gründlich waschen. Gurke und Apfel müssen bei gut gewaschener Schale nicht zwingend geschält werden. Das Kerngehäuse des Apfels entfernen und die Frucht in Stücke schneiden, die in den Entsafter passen.

Den Brokkoli ebenfalls waschen und in kleinere Stücke teilen. Sowohl Röschen als auch ein geschälter Teil des Strunks können verwendet werden. Sehr holzige Stellen sollten entfernt werden.

Sellerie in kleinere Abschnitte schneiden. Die Zitrone schälen, da größere Mengen der weißen Schale und äußeren Schale den Saft sehr bitter machen können.

Nun Gurke, Sellerie, Apfel, Brokkoli und Minze nach und nach entsaften. Den Zitronensaft entweder ebenfalls über den Entsafter gewinnen oder anschließend frisch auspressen und unterrühren.

Den fertigen Powersaft kurz umrühren und möglichst direkt trinken.

Welche Inhaltsstoffe bringen die Zutaten mit?

Gurke liefert vor allem Wasser sowie kleinere Mengen verschiedener Vitamine und Mineralstoffe. Sellerie enthält unter anderem Kalium und verschiedene Pflanzenstoffe.

Apfel bringt natürliche Kohlenhydrate und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe mit. Ein Teil der Ballaststoffe bleibt beim Entsaften allerdings im Trester zurück.

Brokkoli liefert unter anderem Vitamin C, Folat und verschiedene schwefelhaltige Pflanzenstoffe. Da der Brokkoli roh verarbeitet wird, bleibt sein typischer Geschmack deutlich wahrnehmbar.

Zitrone ergänzt Säure und Vitamin C, während Minze vor allem für ihr frisches Kräuteraroma sorgt.

Wie gesund ist ein grüner Powersaft?

Ein frisch gepresster Gemüse-Obst-Saft kann eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen und liefert verschiedene Inhaltsstoffe aus Obst und Gemüse. Gleichzeitig sollte er ganze Gemüse- und Obstportionen nicht dauerhaft ersetzen.

Beim Entsaften wird ein großer Teil der festen Pflanzenbestandteile entfernt. Dadurch enthält Saft weniger Ballaststoffe als die gleichen Zutaten in ihrer ganzen Form oder als Smoothie.

Auch der natürliche Zucker aus dem Apfel bleibt im Saft enthalten. Deshalb lohnt es sich, den Gemüseanteil deutlich höher als den Obstanteil zu halten. Genau dafür eignet sich die Kombination aus Gurke, Sellerie und Brokkoli besonders gut.

Brokkoli im Saft richtig dosieren

Brokkoli besitzt ein deutlich kräftigeres Aroma als Gurke oder Apfel. Zu viel davon kann den Saft sehr intensiv und leicht bitter beziehungsweise kohlartig schmecken lassen.

Für zwei Gläser reichen meist 80 bis 100 Gramm vollkommen aus. Wer empfindlich auf den Geschmack reagiert, startet mit weniger.

Der Brokkolistrunk lässt sich ebenfalls entsaften und ist viel zu schade zum Wegwerfen. Die äußere harte Schicht sollte vorher entfernt werden.

Variante mit Ingwer

Für eine etwas würzigere Version kann ein kleines Stück frischer Ingwer mitentsaftet werden. Schon etwa ein bis zwei Zentimeter reichen aus.

Ingwer passt besonders gut zu Apfel, Zitrone und Minze und gibt dem grünen Saft eine leichte Schärfe.

Wer den Geschmack nicht gewohnt ist, sollte zunächst nur eine kleine Menge verwenden.

Variante mit mehr Gurke

Wer einen besonders milden und erfrischenden Saft möchte, kann den Gurkenanteil erhöhen und dafür etwas weniger Sellerie oder Brokkoli verwenden.

Eine ganze kleine Gurke macht den Saft deutlich leichter und verdünnt gleichzeitig die kräftigeren Aromen.

Diese Version eignet sich besonders gut, wenn der grüne Gemüsesaft nicht zu intensiv schmecken soll.

Was passiert mit dem Trester?

Beim Entsaften bleibt ein großer Teil der festen Pflanzenfasern zurück. Dieser sogenannte Trester muss nicht immer direkt entsorgt werden.

Gemüsetrester aus Gurke, Sellerie und Brokkoli kann beispielsweise in kleinen Mengen in Gemüsebratlinge, Suppen oder Gemüsebrühe gegeben werden.

Enthält der Trester viel Apfel und Minze, kann er auch für herzhafte und süße Mischrezepte verwendet werden. Wer ihn nicht weiterverwenden möchte, kann ihn je nach örtlichen Möglichkeiten kompostieren oder über den Biomüll entsorgen.

Tipps und Tricks für besseren Geschmack

Sehr kalte Zutaten sorgen für einen besonders erfrischenden Saft. Gurke, Sellerie und Apfel können deshalb direkt aus dem Kühlschrank verwendet werden.

Mit Brokkoli und Sellerie besser zunächst sparsam beginnen. Mehr hinzufügen ist leichter, als einen zu intensiven Saft nachträglich auszugleichen.

Zitrone sollte erst zum Schluss abgeschmeckt werden. Schon eine halbe Zitrone bringt meist genügend Säure und Frische.

Minze nicht überdosieren. Einige Blätter reichen aus, da ihr Aroma im Entsafter überraschend intensiv werden kann.

Frisch trinken oder aufbewahren?

Frisch gepresster Saft schmeckt unmittelbar nach der Zubereitung am besten. Mit zunehmender Standzeit verändern sich Geschmack, Farbe und einige empfindliche Inhaltsstoffe.

Wer den Saft vorbereiten möchte, sollte ihn in eine saubere, gut verschlossene Flasche füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Möglichst wenig Luft im Behälter kann helfen, die Oxidation etwas zu reduzieren.

Trotzdem ist der frische Verzehr die beste Variante. Gerade grüne Säfte können nach längerer Lagerung geschmacklich deutlich kräftiger oder etwas bitterer wirken.

Häufige Fragen zum grünen Powersaft

Kann man Brokkoli roh entsaften?
Ja. Rohe Brokkoliröschen und Teile des Strunks können entsaftet werden. Wegen des kräftigen Geschmacks sollte man mit einer kleinen Menge beginnen.

Kann ich die Gurke mit Schale verwenden?
Ja. Eine gründlich gewaschene Gurke kann normalerweise mit Schale entsaftet werden.

Muss der Apfel geschält werden?
Nein. Die Schale kann dranbleiben. Das Kerngehäuse sollte vor dem Entsaften entfernt werden.

Kann ich den Saft ohne Sellerie machen?
Ja. Stattdessen kann mehr Gurke verwendet werden. Der Geschmack wird dadurch deutlich milder.

Warum schmeckt mein grüner Saft bitter?
Zu viel Brokkoli, Sellerie oder Zitronenschale kann für Bitterkeit sorgen. Mehr Gurke oder Apfel kann den Geschmack ausgleichen.

Kann ich daraus auch einen Smoothie machen?
Ja. Dafür alle Zutaten mit etwas Wasser in einem leistungsstarken Mixer pürieren. Dadurch bleiben die Ballaststoffe weitgehend im Getränk erhalten.

Kann man den Powersaft morgens trinken?
Grundsätzlich kann er zu jeder Tageszeit getrunken werden. Entscheidend ist eher, wie er in die gesamte Ernährung und die persönlichen Essgewohnheiten passt.

Frischer Gemüsesaft mit kräftiger grüner Note

Der Powersaft aus Gurke, Minze, Sellerie, Apfel, Zitrone und Brokkoli verbindet milde, fruchtige und würzige Zutaten zu einem frischen grünen Saft. Der Apfel sorgt für Süße, während Gurke und Zitrone die kräftigeren Aromen von Sellerie und Brokkoli ausgleichen.

Mit Ingwer, mehr Gurke oder etwas weniger Brokkoli lässt sich das Rezept leicht anpassen. Besonders frisch aus dem Entsafter ist der grüne Powersaft eine unkomplizierte Möglichkeit, verschiedene Obst- und Gemüsesorten in einem Getränk zu kombinieren.


AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.