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Apfelkompott mit Zimt ohne viel Zucker – natürliche Süße aus reifen Äpfeln

Eine helle Keramikschale gefüllt mit stückigem Apfelkompott, daneben liegen frische rote Äpfel und Zimtstangen auf einem rustikalen Tuch.
Klassisches Apfelkompott mit Zimt - Bildnachweis: bhofack2 - iStock ID: 475714223

Apfelkompott mit Zimt – einfacher Nachtisch aus frischen Äpfeln

Apfelkompott gehört zu den klassischen Rezepten, die mit wenigen Zutaten auskommen und trotzdem vielseitig verwendet werden können. Es schmeckt warm ebenso gut wie kalt und passt zu Frühstück, Dessert oder süßen Hauptgerichten. Besonders die Kombination aus Äpfeln und Zimt sorgt für ein vertrautes, leicht würziges Aroma, das vor allem in der kühleren Jahreszeit sehr beliebt ist.

Apfelkompott mit Zimt - Bildnachweis: margouillatphotos – Stock-ID: 1192249984 – Lizenz erworben am: 04.06.2025
Apfelkompott mit Zimt – Bildnachweis: margouillatphotos – Stock-ID: 1192249984 – Lizenz erworben am: 04.06.2025

Im Unterschied zu Apfelmus dürfen beim Kompott kleine Fruchtstücke erhalten bleiben. Dadurch wirkt die Konsistenz etwas rustikaler und der Geschmack der einzelnen Apfelsorten kommt stärker zur Geltung. Je nach verwendeten Äpfeln kann das Apfelkompott süß, leicht säuerlich oder besonders aromatisch ausfallen.

Welche Äpfel eignen sich für Apfelkompott?

Für Kompott eignen sich besonders Apfelsorten, die beim Kochen weich werden, aber nicht sofort vollständig zerfallen. Beliebt sind beispielsweise Boskoop, Elstar, Jonagold, Braeburn oder Cox Orange.

Eine Mischung aus süßen und säuerlichen Sorten sorgt häufig für den ausgewogensten Geschmack. Dadurch wird weniger zusätzlicher Zucker benötigt und das Kompott bekommt mehr Tiefe.

Wer besonders stückiges Apfelkompott möchte, sollte eher feste Sorten verwenden. Für eine weichere Konsistenz eignen sich mürbere Äpfel.

Zutaten für Apfelkompott mit Zimt

Für etwa vier Portionen werden folgende Zutaten benötigt:

  • 1 kg Äpfel
  • 150 ml Wasser oder naturtrüber Apfelsaft
  • 1 bis 2 EL Zitronensaft
  • 1 bis 2 EL Zucker oder Honig nach Geschmack
  • 1 TL Zimt
  • optional 1 kleine Zimtstange
  • optional etwas Vanille

Wie viel zusätzliche Süße nötig ist, hängt stark von den verwendeten Äpfeln ab. Sehr süße Sorten kommen oft mit wenig oder ganz ohne zusätzlichen Zucker aus.

Apfelkompott mit Zimt zubereiten

Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Wer die Schale gern mitessen möchte, kann sie bei unbehandelten Äpfeln auch dranlassen.

Die Apfelstücke zusammen mit Wasser oder Apfelsaft, Zitronensaft, Zimt und nach Wunsch etwas Zucker in einen Topf geben. Alles aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 10 bis 15 Minuten sanft köcheln lassen.

Zwischendurch vorsichtig umrühren. Die Äpfel sollten weich werden, aber nicht vollständig zerfallen. Wer das Kompott etwas cremiger möchte, kann am Ende einige Stücke mit einer Gabel zerdrücken.

Vor dem Servieren noch einmal abschmecken. Falls eine Zimtstange verwendet wurde, diese herausnehmen. Das Kompott kann direkt warm gegessen oder vollständig abgekühlt werden.

Eine helle Keramikschale gefüllt mit stückigem Apfelkompott, daneben liegen frische rote Äpfel und Zimtstangen auf einem rustikalen Tuch.
Klassisches Apfelkompott mit Zimt – Bildnachweis: bhofack2 – iStock ID: 475714223

Wie gesund ist Apfelkompott?

Äpfel liefern unter anderem Ballaststoffe, Kalium und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Ein Teil der Ballaststoffe befindet sich in der Schale, weshalb ungeschälte Äpfel etwas mehr davon liefern können.

Beim Kochen gehen einige hitzeempfindliche Vitamine teilweise verloren. Trotzdem bleibt Apfelkompott eine gute Möglichkeit, Obst in den Speiseplan einzubauen, besonders wenn nur wenig zusätzlicher Zucker verwendet wird.

Zimt bringt vor allem Aroma ins Gericht und wird in kleinen Mengen eingesetzt. Er kann dazu beitragen, dass das Kompott süßer wahrgenommen wird, obwohl gar nicht viel Zucker enthalten ist.

Wer Kalorien sparen möchte, kann sehr reife Äpfel verwenden und auf zusätzlichen Zucker weitgehend verzichten. Dadurch bleibt der natürliche Apfelgeschmack stärker erhalten.

Variante mit Vanille

Vanille passt besonders gut zu Äpfeln und Zimt. Dafür kann etwas Vanillemark oder Vanilleextrakt kurz vor Ende der Garzeit hinzugegeben werden.

Die Vanille macht das Kompott weicher und etwas dessertartiger. Besonders gut passt diese Variante zu Milchreis, Grießbrei oder Vanilleeis.

Variante mit Rosinen und Nüssen

Für eine etwas kräftigere Version können einige Rosinen während des Kochens hinzugegeben werden. Sie saugen etwas Flüssigkeit auf und bringen zusätzliche Süße mit.

Kurz vor dem Servieren passen gehackte Walnüsse oder Mandeln sehr gut dazu. So bekommt das weiche Kompott zusätzlich etwas Biss und nussiges Aroma.

Tipps und Tricks für die Zubereitung

Die Apfelstücke sollten ungefähr gleich groß geschnitten werden. Dadurch garen sie gleichmäßig und es entstehen nicht gleichzeitig harte und bereits zerfallene Stücke.

Die Flüssigkeit sollte eher sparsam verwendet werden, denn Äpfel geben beim Kochen selbst noch Saft ab. Zu viel Wasser kann das Kompott unnötig dünn machen.

Zitronensaft sorgt nicht nur für etwas Frische, sondern verhindert auch, dass die Apfelstücke vor dem Kochen zu stark braun werden. Gleichzeitig gleicht er sehr süße Äpfel geschmacklich aus.

Wer ein intensiveres Zimtaroma mag, kann eine Zimtstange mitkochen und zusätzlich etwas gemahlenen Zimt verwenden. Dabei lieber vorsichtig dosieren, damit der Zimtgeschmack die Äpfel nicht überdeckt.

Was passt zu Apfelkompott mit Zimt?

Apfelkompott ist besonders vielseitig. Klassisch passt es zu Milchreis, Grießbrei, Pfannkuchen, Kaiserschmarrn oder Kartoffelpuffern.

Auch zum Frühstück lässt es sich gut verwenden. Ein paar Löffel Apfelkompott passen zu Naturjoghurt, Quark, Porridge oder Müsli.

Als Dessert schmeckt es warm mit einer Kugel Vanilleeis besonders gut. Auch Waffeln oder süße Aufläufe lassen sich mit Apfelkompott und Zimt einfach ergänzen.

Häufige Fragen zu Apfelkompott mit Zimt

Welche Äpfel eignen sich am besten für Apfelkompott?
Geeignet sind Sorten mit gutem Aroma und einer angenehmen Balance aus Süße und Säure. Boskoop, Elstar oder Jonagold funktionieren besonders gut.

Muss man die Äpfel schälen?
Nein. Die Schale kann grundsätzlich mitgekocht werden. Für ein besonders feines Kompott werden die Äpfel jedoch meist geschält.

Wie wird Apfelkompott nicht zu flüssig?
Nur wenig Wasser verwenden und die Äpfel sanft köcheln lassen. Sie geben beim Garen selbst ausreichend Flüssigkeit ab.

Kann man Apfelkompott ohne Zucker kochen?
Ja. Sehr reife und süße Äpfel benötigen häufig keinen zusätzlichen Zucker. Zimt und Vanille verstärken den süßen Eindruck zusätzlich.

Wie lange hält Apfelkompott im Kühlschrank?
Gut gekühlt und sauber abgefüllt hält es sich in der Regel einige Tage. Vor dem Verzehr sollte es auf Geruch, Aussehen und Geschmack geprüft werden.

Kann man Apfelkompott einfrieren?
Ja. Nach dem vollständigen Abkühlen kann es portionsweise eingefroren werden. Nach dem Auftauen verändert sich die Konsistenz meist nur leicht.

Was ist der Unterschied zwischen Apfelkompott und Apfelmus?
Apfelkompott enthält meist noch erkennbare Fruchtstücke, während Apfelmus deutlich feiner püriert wird.

Fruchtiger Klassiker mit wenigen Zutaten

Apfelkompott mit Zimt ist ein unkompliziertes Rezept, das mit wenigen Grundzutaten auskommt und sich vielseitig verwenden lässt. Äpfel, Zimt und etwas Zitronensaft reichen bereits aus, um einen aromatischen Klassiker zuzubereiten.

Ob warm zu Milchreis, kalt im Joghurt oder als Beilage zu Pfannkuchen – das Kompott passt zu vielen Gerichten. Mit Vanille, Rosinen oder Nüssen lässt sich das Grundrezept leicht verändern und an den eigenen Geschmack anpassen.


AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.