Nudelsalat mit Mayonnaise – cremiger Klassiker für Grillabend und Buffet
Klassischer Nudelsalat gehört zu den beliebtesten Beilagen für Grillabende, Familienfeiern und kalte Buffets. Fusilli, würziger Kochschinken, Erbsen und Gewürzgurken werden dabei mit einem cremigen Dressing vermischt, das durch etwas Gurkenwasser, Senf und frische Kräuter seinen typischen Geschmack bekommt. Die spiralförmigen Nudeln nehmen das Dressing besonders gut auf und bleiben auch nach dem Durchziehen angenehm bissfest.

Der Salat lässt sich hervorragend einige Stunden im Voraus zubereiten und schmeckt gut gekühlt besonders aromatisch. Durch die Kombination aus milden Nudeln, herzhaftem Schinken und säuerlichen Gurken entsteht ein klassischer cremiger Nudelsalat, wie er zu vielen Gelegenheiten auf den Tisch passt. Frischer Schnittlauch und Petersilie sorgen zum Schluss für Farbe und eine leichte Kräuternote.
Welche Nudeln eignen sich am besten?
Für klassischen Nudelsalat eignen sich kurze Nudelformen besonders gut. Fusilli beziehungsweise Spirelli sind ideal, weil sich das Dressing in ihren spiralförmigen Rillen festsetzt.
Auch Farfalle, kurze Maccheroni oder Penne können verwendet werden. Sehr große Nudelformen sind dagegen etwas schwieriger gleichmäßig mit den übrigen Zutaten zu vermischen.
Die Nudeln sollten al dente gekocht werden. Sind sie bereits nach dem Kochen sehr weich, können sie während des Durchziehens zusätzlich an Festigkeit verlieren.
Zutaten für klassischen Nudelsalat
Für etwa sechs Portionen werden benötigt:
- 500 g Fusilli oder Spirelli
- 200 g Kochschinken
- 150 g Erbsen
- 5 bis 6 Gewürzgurken
- 1 kleine Zwiebel
- 2 EL fein geschnittener Schnittlauch
- 2 EL gehackte Petersilie
Für das Dressing:
- 200 g Mayonnaise
- 150 g Naturjoghurt
- 2 EL Gurkenwasser
- 1 EL mittelscharfer Senf
- 1 TL Zitronensaft
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- optional 1 kleine Prise Zucker
Die Mischung aus Mayonnaise und Naturjoghurt macht das Dressing cremig, ohne dass der Salat zu schwer wird. Gurkenwasser bringt die passende Säure und zusätzliche Würze mit.

Nudeln richtig kochen
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Fusilli nach Packungsangabe bissfest garen.
Die Nudeln anschließend in ein Sieb abgießen und gut abtropfen lassen. Sie sollten vollständig abkühlen, bevor das cremige Dressing hinzugefügt wird.
Wer verhindern möchte, dass die Nudeln stark zusammenkleben, kann sie während des Abkühlens gelegentlich vorsichtig durchmischen. Für einen guten Nudelsalat mit Biss dürfen sie keinesfalls zu weich gekocht werden.
Schinken und Gewürzgurken vorbereiten
Den Kochschinken zunächst in Streifen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Die Stücke sollten ungefähr so groß sein, dass sie sich gleichmäßig zwischen den Nudeln verteilen.
Die Gewürzgurken ebenfalls klein würfeln und kurz abtropfen lassen. Etwas Gurkenwasser für das Dressing zurückbehalten.
Gerade die Kombination aus mildem Schinken und säuerlichen Gurken gehört zum klassischen Geschmack dieses Nudelsalats. Wer es etwas würziger mag, kann zusätzlich einige fein gehackte Silberzwiebeln verwenden.
Erbsen richtig verwenden
Tiefgekühlte Erbsen eignen sich besonders gut und behalten eine schöne grüne Farbe. Sie sollten nach Packungsangabe kurz gegart und anschließend abgekühlt werden.
Auch Erbsen aus der Dose können verwendet werden. Diese vorher in ein Sieb geben und gründlich abtropfen lassen.
Die Erbsen bringen eine leichte natürliche Süße in den herzhaften Nudelsalat und bilden einen angenehmen Kontrast zu Gurken und Senf.
Cremiges Dressing zubereiten
Mayonnaise und Naturjoghurt in einer großen Schüssel glatt rühren. Gurkenwasser, Senf und Zitronensaft hinzufügen und alles gründlich miteinander vermischen.
Mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Je nach Säure der Gurken kann eine kleine Prise Zucker den Geschmack abrunden.
Das Dressing darf zunächst ruhig etwas kräftiger schmecken. Die Nudeln nehmen während der Ruhezeit viel Würze auf, wodurch sich der Geschmack des Nudelsalats später etwas mildert.
Nudelsalat fertigstellen
Die vollständig abgekühlten Nudeln in eine große Schüssel geben. Schinken, Erbsen, Gewürzgurken und fein gehackte Zwiebel hinzufügen.
Das Dressing darübergeben und alles gründlich, aber vorsichtig miteinander vermischen. Anschließend einen Großteil von Schnittlauch und Petersilie unterheben.
Den fertigen cremigen Nudelsalat anschließend abdecken und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen. Noch aromatischer wird er, wenn er zwei bis drei Stunden Zeit bekommt.
Warum Nudelsalat nach dem Ziehen trockener wird
Nudeln nehmen auch nach dem Kochen weiterhin Flüssigkeit auf. Deshalb kann ein frisch angerührter Salat nach einigen Stunden deutlich trockener wirken.
Das ist vollkommen normal. Vor dem Servieren einfach nochmals umrühren und bei Bedarf einen kleinen Löffel Joghurt, Mayonnaise oder Gurkenwasser hinzufügen.
Dadurch bekommt der Nudelsalat wieder eine cremige Konsistenz, ohne dass direkt große Mengen zusätzliches Dressing notwendig sind.
Variante mit Ei
Hart gekochte Eier passen hervorragend zu klassischem Nudelsalat. Drei Eier vollständig abkühlen lassen, schälen und in Würfel schneiden.
Die Eier erst zum Schluss vorsichtig unterheben, damit sie nicht vollständig zerfallen. Alternativ können sie geviertelt und dekorativ auf dem fertigen Salat angerichtet werden.
Mit Ei wird der Nudelsalat noch herzhafter und sättigender und eignet sich besonders gut als eigenständige kalte Mahlzeit.
Variante mit Käse
Auch Käsewürfel sind eine beliebte Ergänzung. Gouda oder Emmentaler in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Schinken unter den Salat heben.
Etwa 100 bis 150 Gramm reichen für sechs Portionen aus. Besonders mittelalter Gouda bringt eine angenehme Würze mit.
Mit Käse entsteht ein deftiger Nudelsalat, der besonders gut zu Grillfleisch, Würstchen oder Frikadellen passt.
Vegetarischer Nudelsalat
Wer auf Schinken verzichten möchte, kann ihn einfach weglassen und dafür zusätzliches Gemüse verwenden. Paprika, Mais, Möhren oder kleine Käsewürfel passen gut.
Auch fein geschnittener Staudensellerie sorgt für zusätzliche Knackigkeit. Die übrigen Zutaten und das Dressing können unverändert übernommen werden.
So entsteht ein vegetarischer cremiger Nudelsalat, der sich ebenso gut für Grillabende und Buffets eignet.
Welche Kräuter passen dazu?
Schnittlauch ist besonders passend, weil seine milde Zwiebelnote gut mit Gurken und Schinken harmoniert. Petersilie bringt zusätzliche Frische und Farbe.
Auch etwas Dill lässt sich verwenden und passt besonders gut zum Gurkenaroma. Dabei sollte die Menge jedoch eher klein bleiben.
Die frischen Kräuter am besten erst gegen Ende unter den Salat geben und einen Teil zum Garnieren zurückbehalten.
Was passt zu Nudelsalat?
Klassischer Nudelsalat ist eine typische Beilage zu gegrilltem Fleisch, Bratwürsten oder Frikadellen. Auch zu Schnitzel oder gebratenem Hähnchen passt er hervorragend.
Bei einem kalten Buffet kann er mit Kartoffelsalat, Brot, Gemüse und verschiedenen kleinen Speisen kombiniert werden. Durch Schinken, Erbsen und cremiges Dressing ist er bereits recht sättigend.
Auch pur als schnelles Mittagessen funktioniert der Nudelsalat mit Schinken und Erbsen sehr gut.
Nudelsalat richtig aufbewahren
Da Mayonnaise, Joghurt und Schinken enthalten sind, sollte der fertige Salat grundsätzlich gut gekühlt werden. Besonders bei warmen Temperaturen darf er nicht längere Zeit ungekühlt auf dem Tisch stehen.
Reste möglichst schnell zurück in den Kühlschrank stellen und in einem gut verschlossenen Behälter aufbewahren. Für Buffets empfiehlt es sich, lieber kleinere Mengen herauszustellen und bei Bedarf nachzufüllen.
Ein frisch zubereiteter Nudelsalat sollte zeitnah gegessen werden, damit Geschmack und Konsistenz optimal bleiben.
Tipps für besonders guten Nudelsalat
Die Nudeln nur bissfest kochen und vollständig abkühlen lassen. Dadurch bleiben sie auch nach dem Durchziehen angenehm fest.
Gewürzgurken gut abtropfen lassen, das Gurkenwasser aber nicht wegschütten. Eine kleine Menge davon verleiht dem Dressing besonders viel Geschmack.
Beim Würzen zunächst etwas kräftiger abschmecken, da die Nudeln später einen Teil davon aufnehmen. Kurz vor dem Servieren nochmals probieren.
Ein Teil der frischen Kräuter sollte erst zum Schluss darübergestreut werden. So wirkt der Nudelsalat besonders frisch und appetitlich.
Häufige Fragen zu Nudelsalat
Welche Nudeln eignen sich am besten für Nudelsalat?
Fusilli, Spirelli, Farfalle und Penne eignen sich besonders gut. Kurze Nudeln lassen sich einfacher mit Dressing und weiteren Zutaten vermischen.
Kann man Nudelsalat am Vortag vorbereiten?
Ja. Er lässt sich sehr gut einige Stunden oder am Vorabend vorbereiten. Vor dem Servieren sollte er nochmals durchgerührt und bei Bedarf mit etwas Dressing aufgefrischt werden.
Warum wird mein Nudelsalat trocken?
Die Nudeln nehmen während des Durchziehens Flüssigkeit auf. Etwas zusätzlicher Joghurt, Mayonnaise oder Gurkenwasser macht ihn wieder cremiger.
Kann ich Mayonnaise teilweise ersetzen?
Ja. Naturjoghurt, saure Sahne oder Skyr können einen Teil der Mayonnaise ersetzen und machen das Dressing etwas leichter.
Welche Erbsen eignen sich für Nudelsalat?
Tiefgekühlte Erbsen oder gut abgetropfte Erbsen aus der Dose können verwendet werden.
Kann ich den Schinken weglassen?
Ja. Mit zusätzlichem Gemüse oder Käse lässt sich problemlos eine vegetarische Variante zubereiten.
Welche Zutaten passen zusätzlich in klassischen Nudelsalat?
Gekochte Eier, Käsewürfel, Mais, Paprika, Möhren oder Silberzwiebeln passen hervorragend zu Nudeln, Erbsen und Gewürzgurken.
Cremiger Klassiker für Grillabend und Buffet
Klassischer Nudelsalat verbindet bissfeste Fusilli, Kochschinken, Erbsen und Gewürzgurken zu einer herzhaften Beilage mit cremigem Dressing. Schnittlauch und Petersilie bringen Frische, während Senf und Gurkenwasser für die typische würzige Note sorgen.
Ob zum Grillen, für eine Familienfeier oder als unkompliziertes kaltes Mittagessen – selbst gemachter Nudelsalat lässt sich hervorragend vorbereiten und vielseitig verändern. Mit Ei, Käse oder zusätzlichem Gemüse kann das Grundrezept immer wieder an den eigenen Geschmack angepasst werden.
AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.