Diese Meerrettichsoße ist in 5 Minuten fertig, schmeckt wie im Gasthaus und passt zu Fisch, Fleisch und Gemüse
Eine gute Meerrettichsoße ist cremig, frisch und hat eine Schärfe, die kurz kitzelt und dann wieder Platz für den eigentlichen Geschmack macht. Sie soll nicht einfach nur scharf sein, sondern klar, sauber und so ausgewogen, dass du nach dem ersten Löffel direkt den nächsten willst. Genau dieses Mundgefühl entsteht, wenn die Basis mild bleibt und der Meerrettich nicht ewig mitkocht, sondern erst zum Schluss dazu kommt.

Genau das bekommst du mit diesem Rezept, weil wir die Grundsoße bewusst sanft aufbauen. So hat sie Körper und eine angenehme Runde, ohne schwer zu wirken. Der Meerrettich wird am Ende eingerührt, damit sein Aroma frisch bleibt und seine Schärfe nicht stumpf wird. Dadurch bleibt der Geschmack klar, und die Soße wird nicht bitter, was bei zu langem Erhitzen schnell passieren kann.
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Dazu ist sie ein echter Allrounder. Sie passt zu Fisch, Fleisch, Kartoffeln und vielen Gemüsegerichten, und sie macht aus einfachen Tellern sofort etwas Besonderes. Außerdem schmeckt sie auch kalt richtig gut, was sie perfekt macht, wenn du sie vorbereiten willst oder Reste am nächsten Tag noch einmal nutzen möchtest. Wenn sie durchgezogen ist, wirkt sie oft sogar noch etwas runder, weil sich die Aromen besser verbinden und die Schärfe sich gleichmäßiger verteilt.
Am Ende hast du eine Soße, die schnell gemacht ist, frisch schmeckt, angenehm scharf bleibt und sich flexibel einsetzen lässt, ohne jedes Mal neu nachdenken zu müssen.

Rezept Meerrettichsoße
Zutaten für ca. 4 Portionen
- 200 g Crème fraîche oder Schmand
- 2 bis 4 EL Meerrettich aus dem Glas oder frisch gerieben
- 1 bis 2 TL Zitronensaft
- 1 TL Dijon Senf optional
- 1 TL Honig oder Zucker optional
- 0,5 TL Salz
- schwarzer Pfeffer
- 2 bis 4 EL Milch oder Sahne zum Einstellen
Optional für mehr Tiefe
- 1 EL fein gehackter Schnittlauch
- 1 Prise Muskat
- 1 TL Apfelessig statt Zitrone für eine andere Frische
Zubereitung
Rühre die Crème fraîche in einer Schüssel zuerst richtig glatt, damit sie schön cremig wird und später keine kleinen Klümpchen in der Soße sind. Dann gibst du den Meerrettich dazu, aber starte lieber mit einer kleineren Menge. Die Schärfe schwankt je nach Produkt und ob er frisch gerieben oder aus dem Glas ist, und du willst am Ende eine Soße, die angenehm kitzelt, aber nicht alles überdeckt.
Jetzt kommen Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazu, und optional ein wenig Senf, wenn du eine leicht würzige Tiefe möchtest. Die Zitrone hebt den Geschmack und macht die Soße frischer, während Salz und Pfeffer für Balance sorgen. Wenn du den Geschmack runder haben willst, gib eine kleine Prise Zucker oder einen Hauch Honig dazu. Das nimmt der Schärfe die Spitze, ohne die Soße süß zu machen, und lässt alles harmonischer wirken.
Stelle danach die Konsistenz mit Milch oder Sahne ein. Gib die Flüssigkeit schluckweise dazu, bis die Soße so ist, wie du sie magst, also gut löffelbar und nicht zu dick. Milch macht sie leichter, Sahne macht sie vollmundiger. Wenn du sie als Dip willst, lässt du sie etwas dicker. Wenn du sie über Fisch oder Kartoffeln geben möchtest, darf sie ein bisschen fließender sein.
Lass die Soße anschließend etwa 10 Minuten ziehen. In dieser Zeit verbindet sich das Aroma, die Schärfe verteilt sich gleichmäßig und die Soße schmeckt deutlich runder. Danach probierst du nochmal und entscheidest, ob du noch etwas Meerrettich brauchst oder ob die Schärfe genau richtig ist. So bekommst du eine Soße, die frisch bleibt, sich perfekt anpassen lässt und jedes Gericht sofort aufwertet.
Welche Gerichte passen am besten dazu
Meerrettichsoße macht viele Teller sofort spannender, weil sie cremig ist und gleichzeitig diesen frischen Kick hat, der alles wacher schmecken lässt. Gerade wenn ein Gericht eher mild ist, bringt sie genau die richtige Schärfe, ohne den Geschmack zu überdecken. Hier sind die besten Kombis, die fast immer funktionieren und sich leicht im Alltag umsetzen lassen.
Klassisch passt sie perfekt zu Roastbeef, Tafelspitz oder gekochtem Rindfleisch, weil die leichte Schärfe das Fleisch nicht erschlägt, sondern sauber ergänzt. Dazu sind Kartoffeln ideal, weil sie die Soße „auffangen“ und für Balance sorgen. Wenn du noch etwas Frisches willst, passen ein kleiner Gurkensalat oder ein paar eingelegte Zwiebeln richtig gut dazu.
Bei Fisch ist Meerrettichsoße ein echter Volltreffer, vor allem zu Lachs, Kabeljau oder geräuchertem Fisch. Sie gibt Fett und Rauchigkeit einen frischen Gegenpol und macht den Teller sofort spannender. Besonders gut wird es, wenn du dazu Gurkensalat machst, weil die kühle Frische zusammen mit der Schärfe sehr stimmig ist. Ofenkartoffeln oder Pellkartoffeln sind hier ebenfalls perfekt, weil sie neutral sind und die Soße schön zur Geltung bringen.
Vegetarisch ist sie super zu Ofengemüse, Rote Bete, gebackenem Blumenkohl oder Kartoffelrösti. Rote Bete und Meerrettich sind ohnehin eine klassische Kombi, weil die erdige Süße der Bete die Schärfe angenehm abfedert. Blumenkohl wird mit der Soße plötzlich viel interessanter, weil die Röstaromen und der Meerrettich sich gegenseitig hochziehen. Bei Rösti sorgt die Soße dafür, dass das Gericht nicht trocken wirkt und einen frischen Akzent bekommt.
Schnell geht es als Dip zu Baguette, als Aufstrich auf Sandwiches oder als Begleiter zu Eiergerichten. Ein kleines Brot mit Meerrettichsoße, Gurke und Ei schmeckt wie ein kleiner Bistro Snack, ohne dass du viel machen musst. Auch zu einem einfachen Omelett passt sie gut, weil sie cremig ist und den Geschmack sofort hebt. So wird aus einer Soße ein echter Allrounder, der viele Gerichte unkompliziert besser macht.

Häufige Fragen
Wie lange hält sich Meerrettichsoße?
Im Kühlschrank luftdicht verpackt hält sie 3 bis 4 Tage. Rühre sie vor dem Servieren kurz durch, weil sie leicht nachdickt.
Warum wird sie bitter oder sticht unangenehm?
Zu viel Meerrettich oder zu langes Stehen kann das Aroma schärfer und etwas bitter wirken lassen. Starte mit weniger und gib lieber frisch nach.
Kann ich frischen Meerrettich nutzen?
Ja, das schmeckt besonders intensiv. Reibe ihn sehr fein und gib ihn erst am Ende dazu, damit die Schärfe frisch bleibt.
Kann ich die Soße warm machen?
Du kannst sie lauwarm erwärmen, aber nicht kochen. Hitze kann Meerrettich flach oder bitter machen, deshalb ist kalt oder nur leicht warm am besten.
Wie gesund ist Meerrettich und worauf du beim Kauf achten solltest
Meerrettich bringt diese Schärfe, die viele als richtig belebend empfinden, weil sie kurz kitzelt und dann den Geschmack wieder freigibt. Dazu kommen sekundäre Pflanzenstoffe, die ihn auch ernährungsseitig interessant machen. In der Soße wird das Ganze durch Crème fraîche schön cremig und eher reichhaltig, deshalb wirkt sie am besten als kleiner Akzent. Ein bis zwei Löffel reichen oft schon, um einen ganzen Teller spannender zu machen, ohne dass es zu schwer wird.
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste, denn hier unterscheiden sich die Produkte deutlich. Bei Meerrettich aus dem Glas ist weniger oft mehr. Such dir lieber eine Variante mit hohem Meerrettich Anteil und möglichst wenigen Zusatzstoffen, weil das Aroma dann klarer wirkt und die Schärfe nicht so „künstlich“ rüberkommt. Manche Produkte sind stark verdünnt oder sehr gezuckert, und dann musst du am Ende viel mehr nehmen, um überhaupt Meerrettich Geschmack zu bekommen.
Frischer Meerrettich ist eine tolle Option, wenn du diese direkte, frische Schärfe magst. Achte darauf, dass die Wurzel fest ist und nicht weich oder schrumpelig wirkt, denn dann ist sie meist aromatischer. Eine feste Wurzel lässt sich besser reiben und riecht klarer, während schrumpelige Ware oft schon an Kraft verloren hat. Reibe frischen Meerrettich am besten erst kurz vor dem Servieren, weil er sein Aroma schnell verliert und die Schärfe mit der Zeit nachlässt.
Wenn du empfindlich auf Schärfe reagierst, taste dich langsam ran. Nimm eine mildere Sorte oder starte mit einer kleinen Menge und gib erst nach dem Ziehen nochmal etwas dazu. So kannst du die Soße perfekt auf deinen Geschmack einstellen, ohne dass sie dir zu scharf wird. Am Ende bekommst du eine Soße, die frisch wirkt, spannend bleibt und genau dann am besten ist, wenn sie nicht übertreibt, sondern den Teller nur clever unterstützt.
Vegane Variante
Ersetze die Crème fraîche einfach durch eine vegane Alternative auf Soja oder Haferbasis, oder nimm eine ungesüßte vegane Creme zum Kochen, wenn du es etwas leichter magst. Achte dabei darauf, dass die Basis möglichst neutral schmeckt, damit der Meerrettich im Vordergrund bleibt und die Soße nicht plötzlich nach Vanille oder Süße wirkt. Wenn du eine sehr dicke Alternative nutzt, kannst du sie später mit einem Schluck Pflanzendrink oder Wasser wieder cremig rühren.
Rühre Meerrettich, Salz, Pfeffer und Zitrone genauso ein wie im Grundrezept und starte lieber mit weniger Meerrettich. Vegane Bases sind oft milder im Eigengeschmack, deshalb wirkt die Schärfe manchmal etwas direkter, aber insgesamt kannst du sie super kontrollieren, wenn du nach dem ersten Abschmecken langsam nachlegst. Die Zitrone bringt Frische und macht die Soße klarer, während Salz und Pfeffer die Balance setzen.
Am Ende gibst du einen kleinen Spritzer Apfelessig dazu. Das ist der kleine Trick, der die Soße frischer wirken lässt, ohne dass sie „sauer“ wird. Der Essig hebt den Meerrettich, macht den Gesamteindruck lebendiger und sorgt dafür, dass die vegane Variante nicht flach schmeckt. Lass die Soße danach kurz ziehen, dann wird sie harmonischer und du kannst entscheiden, ob du noch mehr Meerrettich oder einen Hauch mehr Salz brauchst. So bekommst du eine vegane Meerrettichsoße, die frisch schmeckt, angenehm scharf bleibt und als kleiner Akzent genauso gut funktioniert wie die klassische.

Diese Meerrettichsoße ist ein kleines Upgrade für viele Gerichte und steht in wenigen Minuten auf dem Tisch
Du rührst sie zusammen, schmeckst sie kurz ab und hast sofort eine Soße, die einen Teller wacher und spannender macht, ohne dass du lange kochen musst. Genau deshalb ist sie so praktisch, weil sie auch dann funktioniert, wenn du eigentlich nur schnell etwas Einfaches essen willst.
Wenn du sie einmal in deiner Küche hast, wirst du sie immer wieder machen, weil sie so zuverlässig funktioniert. Sie passt zu Fisch, weil sie Frische und Schärfe bringt, ohne den Eigengeschmack zu erschlagen. Zu Kartoffeln ist sie perfekt, weil die milde Basis die Soße trägt und die Schärfe angenehm ausbalanciert. Und bei Gemüse macht sie oft den Unterschied, weil sie Röstaromen, Süße oder Erdigkeit sofort besser zusammenbindet.
Dazu kommt, dass sie sich gut vorbereiten lässt. Nach ein paar Minuten Ziehzeit schmeckt sie meist sogar runder, weil sich Meerrettich, Zitrone und Würze besser verbinden. So hast du immer eine schnelle Lösung im Kühlschrank, die in einem Löffel schon nach „mehr als nur schnell gekocht“ schmeckt. Wieder machen wirst du sie auf jeden Fall.
Hast du schon mal Meerrettichsoße selbst gemacht und wie ist sie dir gelungen? Hast du noch ein paar schöne Rezepte, die du empfehlen kannst? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.
