Diese selbstgemachte Putenpastete ist in 20 Minuten vorbereitet, hält mehrere Tage und schmeckt auf Brot einfach genial
Selbstgemachte Putenpastete ist so ein Rezept, das sofort nach gemütlicher Brotzeit klingt und schon beim ersten Löffel dieses „alles ist gut“ Gefühl mitbringt. Sie schmeckt angenehm mild, ist dabei trotzdem würzig und lässt sich so perfekt streichen, dass du jedes Brot damit wie ein kleines Bistro Sandwich wirken lassen kannst. Gerade weil Pute eher fein im Geschmack ist, ist die Pastete nie zu schwer, sondern bleibt leicht genug, dass du sie auch mittags oder als Snack richtig gern isst.

Du kannst sie außerdem super vorbereiten. Das macht sie ideal, wenn du Gäste erwartest oder einfach etwas im Kühlschrank haben willst, das schnell funktioniert. Im Glas gelagert hält sie sich ordentlich, und du hast immer etwas, das zu frischem Brot, Crackern oder auch zu Gurke und Radieschen passt. Wenn du sie einmal gemacht hast, merkst du schnell, wie praktisch das ist, weil du nur ein Glas aufmachst und sofort ein richtiges Essen hast.
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Und wie bei vielen Aufstrichen wird sie am nächsten Tag oft sogar noch besser. Die Gewürze ziehen durch, die Aromen verbinden sich und alles schmeckt runder, ohne dass du nachwürzen musst. Genau dann wirkt sie besonders harmonisch, weil keine einzelne Note heraussticht, sondern alles zusammenpasst. So bekommst du einen Aufstrich, der zuverlässig gelingt, schön streichfähig bleibt und nach einer echten, hausgemachten Brotzeit schmeckt. Mild und trotzdem spannend.

Rezept Selbstgemachte Putenpastete
Zutaten für ca. 2 Gläser
- 400 g Putenbrust oder Putenoberkeule ohne Knochen
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Butter
- 2 EL Olivenöl oder neutrales Öl
- 120 ml Sahne oder Milch
- 80 g Frischkäse natur oder Crème fraîche
- 1 TL Salz
- 0,5 TL schwarzer Pfeffer
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 1 Prise Muskat
- 1 TL Thymian frisch oder getrocknet
- 1 TL Zitronensaft
- 2 EL Petersilie fein gehackt optional
Optional für mehr Tiefe
- 1 TL Senf
- 1 EL Cognac oder Weißwein
- 1 Prise Chili
Zubereitung
Schneide die Pute in kleine Würfel, damit sie schnell und gleichmäßig gart. Schäle Zwiebel und Knoblauch und hacke beides fein.
Erhitze Butter und Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze. Dünste Zwiebel und Knoblauch 2 bis 3 Minuten glasig. Gib die Putenwürfel dazu und brate sie 5 bis 7 Minuten an, bis sie gar sind, aber nicht trocken wirken. Würze mit Salz, Pfeffer, Paprika, Muskat und Thymian. Wenn du Senf oder einen Schuss Cognac nutzen willst, gib ihn jetzt dazu und lasse alles kurz einkochen.
Gib die Sahne dazu und lass es 1 Minute leicht köcheln. Nimm die Pfanne vom Herd und lasse die Mischung 5 Minuten abkühlen, damit der Frischkäse später nicht ausflockt.
Fülle alles in einen Mixer oder nutze einen Pürierstab. Gib Frischkäse und Zitronensaft dazu und püriere, bis die Masse richtig fein und cremig ist. Wenn sie zu fest ist, gib schluckweise etwas Milch dazu. Wenn sie zu flüssig ist, stelle sie später kurz kalt, denn sie zieht im Kühlschrank deutlich an.
Rühre optional Petersilie unter und schmecke nochmal ab. Fülle die Pastete in saubere Gläser, streiche die Oberfläche glatt und stelle sie mindestens 2 Stunden kalt.
Welche Beilage passt am besten dazu
Putenpastete ist auf Brot schon ein Volltreffer, aber mit ein paar kleinen Extras wird es erst so richtig rund. Sie ist mild genug, um viele Begleiter zu vertragen, und würzig genug, damit du nicht viel brauchst, um daraus eine komplette Brotzeit zu machen. Du kannst dabei je nach Stimmung eher klassisch bleiben oder das Ganze in Richtung frisch, herzhaft oder „Brettchen Abend“ drehen.
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Klassisch funktioniert sie am besten mit frischem Bauernbrot oder Baguette und ein paar Gewürzgurken. Die Säure der Gurken schneidet durch die Cremigkeit, und plötzlich wirkt jeder Bissen leichter und knackiger. Wenn du magst, passt auch ein Hauch Senf, aber wirklich nur wenig, damit die Pastete nicht überdeckt wird.
Frisch und leicht wird es mit Gurke, Radieschen oder Tomaten und einem kleinen Spritzer Zitrone. Das bringt Frische und macht den Aufstrich noch alltagstauglicher, vor allem wenn du ihn mittags essen willst. Radieschen geben einen leichten Schärfekick, Gurke macht es kühl und saftig, Tomaten bringen Süße und Säure zusammen.
Herzhaft wird es mit Röstzwiebeln, gebratenen Pilzen oder einem Klecks Preiselbeeren. Die Zwiebeln geben Crunch, Pilze bringen Umami, und Preiselbeeren liefern diese süß säuerliche Note, die mit Pute richtig gut harmoniert. Gerade die Kombi aus mildem Aufstrich und einem kleinen süßen Akzent wirkt sofort wie vom Bistro.
Für ein Brettchen Abend passt Putenpastete wunderbar neben Käse, Trauben, Nüsse und einen einfachen Blattsalat. Du hast dann cremig, knackig, süß und salzig auf einem Teller, ohne viel Aufwand. Und genau das macht es so angenehm, weil du mit ein paar Zutaten ein kleines Abendessen baust, das sich wie etwas Besonderes anfühlt. Einfach, würzig und immer wieder gut.
Häufige Fragen
Wie lange hält die Putenpastete im Kühlschrank?
Gut verschlossen hält sie 3 bis 4 Tage. Nutze immer einen sauberen Löffel, damit sie länger frisch bleibt.
Kann ich die Pastete einfrieren?
Ja, das klappt. Die Konsistenz kann nach dem Auftauen minimal weicher sein, rühre sie dann einfach kurz durch.
Warum wird sie manchmal trocken?
Wenn die Pute zu lange gebraten wird, verliert sie Saft. Schneide sie kleiner, brate kürzer und arbeite mit Sahne und Frischkäse für Cremigkeit.
Kann ich statt Putenbrust auch Keule nehmen?
Ja, Keule schmeckt oft sogar saftiger. Achte nur darauf, dass keine Sehnen drin bleiben.
Wie gesund ist Putenpastete und worauf du beim Kauf achten solltest
Pute ist eine sehr gute Proteinquelle und gilt im Vergleich zu vielen anderen Fleischsorten als eher mager. In der Pastete kommen allerdings Sahne und Frischkäse dazu, dadurch wird sie deutlich cremiger und auch gehaltvoller. Genau deshalb passt sie am besten als Genussaufstrich, also als kleiner Akzent auf Brot, und nicht als riesige Portion. Mit frischen Kräutern und etwas Zitrone wirkt sie trotzdem leichter, weil die Säure und die Kräuter die Cremigkeit ausbalancieren und den Geschmack frischer machen.
Beim Kauf lohnt sich gute Fleischqualität, weil man den Unterschied später wirklich schmeckt. Achte darauf, dass das Fleisch frisch riecht und eine natürliche Farbe hat, also nicht grau wirkt und nicht unangenehm streng riecht. Wenn du kannst, nimm eher ein Stück, das nicht zu lange in der Packung liegt, denn bei so einem feinen Aufstrich merkt man jede Note. Gute Qualität hilft auch, dass die Pastete harmonisch bleibt und nicht „fleischig schwer“ wirkt.
Wenn du empfindlich auf Salz reagierst, würze lieber vorsichtig und steigere dich langsam. Gerade kalt wirkt Salz oft weniger präsent, und nach dem Durchziehen kann es plötzlich deutlich stärker schmecken. Arbeite stattdessen mehr mit Kräutern, Pfeffer und Zitrone, weil du damit Aroma bekommst, ohne automatisch salziger zu werden. So bleibt die Pastete frisch und würzig, und du kannst sie genau so einstellen, dass sie für dich perfekt passt.
Vegane Variante
Wenn du eine ähnliche Idee ohne Fleisch willst, kannst du eine cremige Pastete aus weißen Bohnen oder Kichererbsen machen. Sie schmeckt mild, lässt sich super streichen und fühlt sich trotzdem richtig sattmachend an, weil Hülsenfrüchte schön cremig werden und gut sättigen. Außerdem kannst du sie genauso wie eine Pastete vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren, was sie perfekt für schnelle Brote und kleine Snack Teller macht.
Nimm dafür 1 Dose Bohnen oder Kichererbsen, spüle sie gut ab und lasse sie abtropfen, damit der Aufstrich nicht wässrig wird. Gib dann 2 Esslöffel Olivenöl, 1 Teelöffel Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Thymian dazu und püriere alles fein. Wenn es zu dick ist, hilft ein kleiner Schluck Wasser oder ein bisschen mehr Olivenöl, bis die Konsistenz schön cremig ist und sich leicht streichen lässt.
Für die typische Würze passt ein Hauch geräuchertes Paprikapulver richtig gut. Das gibt Tiefe und macht den Geschmack sofort runder, ohne dass du viel tun musst. Wenn du es noch frischer magst, gib etwas mehr Zitrone dazu, und wenn du es kräftiger willst, setze mit Senf oder Pfeffer nach. So bekommst du einen Aufstrich, der einfach gelingt, würzig schmeckt und genauso gut auf Brot funktioniert wie eine klassische Pastete.

Putenpastete ist vielleicht dein neuer Brotaufstrich
Diese Putenpastete ist perfekt, wenn du etwas Selbstgemachtes willst, das schnell geht und trotzdem besonders schmeckt. Du hast in kurzer Zeit einen Aufstrich, der nach richtiger Brotzeit aussieht und genauso auch schmeckt, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Gerade wenn du etwas brauchst, das zuverlässig funktioniert und trotzdem wie „mehr als nur Brot“ wirkt, ist sie eine super Lösung.
Sie lässt sich außerdem sehr gut vorbereiten. Im Kühlschrank zieht sie durch, wird geschmacklich runder und bleibt schön streichfähig, sodass du jederzeit ein Glas öffnen kannst und sofort startklar bist. Dadurch ist sie auch perfekt, wenn Besuch kommt oder wenn du dir einfach für ein paar Tage etwas Gutes vorbereiten willst.
Und sie ist richtig vielseitig. Du kannst sie klassisch mit Gurken essen, frisch mit Tomate und Zitrone kombinieren oder herzhaft mit Pilzen, Röstzwiebeln oder einem kleinen Klecks Preiselbeeren. So macht sie jede Brotzeit sofort spannender, weil sie mild, würzig und angenehm cremig ist, ohne zu schwer zu wirken. Am Ende hast du etwas, das besonders schmeckt, einfach vorzubereiten ist und immer wieder Lust auf den nächsten Bissen macht.
Hast du schon mal eine Pastete selbst gemacht und wie ist sie dir gelungen? Hast du noch ein paar schöne Rezepte, die du empfehlen kannst? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.
