Dicht gebackene Brownies verbinden schokoladige Fülle mit nussigem Crunch und bleiben innen saftig und außen leicht knusprig
Brownies sind schnell zusammengerührt und gelingen ohne Mixer. Verwende hochwertige Schokolade und schmelze sie mit Butter bei niedriger Hitze. Rühre den Zucker ein und arbeite die Eier nur kurz unter, damit die Krume fudgy bleibt. Walnüsse geben Struktur und eine milde Bitternote. Ein Hauch Espresso verstärkt die Kakaonoten und vertieft das Aroma.

Eine Prise Salz bringt Balance und macht die Süße klarer. Lege die Form mit Papier aus, fülle den Teig ein und streiche ihn glatt. Backe nur so lange, bis die Oberfläche glänzt und am Stäbchen noch feuchte Krümel haften. Lass die Platte vollständig in der Form auskühlen und schneide dann in saubere Stücke. Luftdicht verpackt bleiben die Brownies mehrere Tage frisch. Für Gäste kannst du sie am Vortag backen und vor dem Servieren kurz temperieren. Leicht gekühlt werden sie kompakter, kurz angewärmt sind sie besonders weich.
Zutaten (für eine Form 20 × 20 cm)
- 150 g Walnüsse, grob gehackt
- 180 g Zartbitterschokolade (60–70 %), grob gehackt
- 150 g Butter
- 120 g brauner Zucker
- 80 g feiner Zucker
- 3 Eier (M)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 110 g Weizenmehl Type 405
- 35 g Backkakao
- ½ TL feines Salz
- Optional: 1 TL Instant-Espressopulver, 50 g Schokodrops
Zubereitung
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Form mit Backpapier auslegen.
- Walnüsse 6–8 Minuten rösten, abkühlen lassen.
- Schokolade mit Butter über dem Wasserbad schmelzen. Kurz abkühlen.
- Zucker, Eier und Vanille in einer Schüssel mit dem Schneebesen nur kurz verrühren, nicht schaumig schlagen.
- Schoko-Butter einrühren. Mehl, Kakao, Salz (und Espresso) darüber sieben und mit wenigen Zügen unterheben. Nüsse und ggf. Schokodrops kurz untermischen.
- Teig in die Form streichen. 22–26 Minuten backen für fudgy Brownies, 28–32 Minuten für etwas mehr Durchbacken. Stäbchenprobe: Es dürfen noch feuchte Krümel haften.
- In der Form komplett abkühlen lassen. Dann in Quadrate schneiden.

Tipps & Hilfsschritte bei der Zubereitung
- Nicht zu lange rühren, sonst werden sie kuchenartig.
- Rand leicht überbacken lassen, Mitte soll noch weich sein.
- Für perfekte Kanten Brownies 1 Stunde kühlen und mit warmem Messer schneiden.
- Gefrierfreundlich: Stücke einzeln verpacken, bis zu 3 Monate einfrieren.
- Ein Prise Flockensalz vor dem Servieren hebt die Schokolade.
Abgewandelte Varianten
- Salty Caramel: Mit 120 g Karamellswirl vor dem Backen.
- Orange: 1 TL Orangenabrieb plus 1 EL Orangenlikör.
- Chili: Eine Messerspitze Cayenne für leichte Wärme.
- Doppelt Nuss: Hälfte der Walnüsse durch Pekannüsse ersetzen.
- Glutenfrei: 80 g Reismehl + 30 g gemahlene Mandeln verwenden.
Vegane Option
- 180 g vegane Zartbitterschokolade, 150 g vegane Margarine.
- 3 „Leinsamen-Eier“ (3 EL geschroteter Leinsamen + 9 EL Wasser, 10 Minuten quellen).
- 120 g brauner + 80 g feiner Zucker, 120 g Mehl, 35 g Kakao, ½ TL Salz.
- Vorgehen wie oben, Backzeit meist 25–28 Minuten.

Abschließender Servier- und Ernährungstipp
Brownies schmecken pur, zu Espresso oder mit einem Klecks Schmand. Vanilleeis und frische Beeren ergeben im Handumdrehen einen kleinen Dessertteller. Walnüsse liefern Omega-3 aus ALA sowie Mineralstoffe und geben zusätzlich Biss. Kakao bringt kräftige Schokoladenaromen und rundet die Süße ab. Da es ein reichhaltiges Süßgebäck ist, reichen kleine Portionen oft aus. Für Partys schneidest du die Platte in kleinere Quadrate, so bleiben die Stücke handlich. In einer luftdichten Dose zwischen Lagen Backpapier bleiben Brownies bei kühler Lagerung einige Tage frisch. Vor dem Servieren kurz temperieren oder leicht anwärmen, je nachdem ob du sie kompakter oder weicher magst.
Hast du Walnuss-Brownies schon einmal gebacken? Welche Variante reizt dich am meisten? Teile gern deine Tipps und Rezeptideen in den Kommentaren.
