Di.. Feb. 17th, 2026
Ein glasierter Zitronenkuchen ist in Scheiben geschnitten und liegt auf Backpapier auf einem Holztisch.
Zitronenkuchen in Scheiben serviert - Bildnachweis: istetiana - iStock ID: 919352266

Dieser Zitronenkuchen aus der Kastenform wird so saftig, dass er tagelang schmeckt, inklusive Zuckerguss

Ein guter Zitronenkuchen aus der Kastenform ist weich, feinporig und trägt dieses frische Zitronenaroma in sich, das schon beim Anschneiden sofort in die Küche steigt. Er soll nicht nur zitronig schmecken, sondern auch nach Zitrone duften, ohne dabei sauer zu wirken. Genau so wie auf deinem Bild wirkt er am Ende am schönsten, also gleichmäßig goldbraun gebacken, oben leicht aufgerissen und mit einer dicken, deckenden Glasur, die sofort nach „klassischem Zitronenkuchen“ aussieht.

Ein angeschnittener Zitronenkuchen aus der Kastenform liegt auf Backpapier mit Zitrone im Hintergrund.
Zitronenkuchen mit dickem Zuckerguss – Bildnachweis: istetiana – iStock ID: 919352230

Wichtig ist dabei die typische Kastenform-Form, also ein sauberer, stabiler „Block“, der sich gut schneiden lässt und nicht bröselt. Innen soll er saftig bleiben, aber trotzdem so gebacken sein, dass die Scheiben eine schöne Struktur haben und nicht zerfallen. Das erreichst du mit der richtigen Mischung aus Butter, Eiern und Zitronensaft, plus einem kleinen Trick, der die Krume besonders zart macht. Dadurch wird der Kuchen fein, aber nicht trocken, und bleibt auch am nächsten Tag noch angenehm weich.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Partnerlinks (Werbung). Bei Buchung über diese Links (Amazon) erhalten wir eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht.

Und dann kommt das Beste. Der dicke, weiße Zuckerguss. Er soll nicht einfach nur ein bisschen süß sein, sondern richtig satt aufliegen, beim Anschauen schon glänzen und langsam über die Kanten laufen. Genau diese Optik wirkt wie vom Bäcker, wenn du ihn so anrührst, dass er zähflüssig ist und kurz anzieht, statt direkt wegzusacken.

Mit diesem Rezept bekommst du also eine stabile Kastenform-Optik, ein feinporiges Inneres und eine Glasur, die nicht sofort verschwindet, sondern sichtbar bleibt und beim ersten Biss leicht knackt. Und weil das Zitronenaroma aus Abrieb und Saft kommt, schmeckt er am Ende frisch und rund, nicht künstlich.

Ein Zitronenkuchen aus der Kastenform ist großzügig glasiert und mit Zitronenabrieb bestreut.
Zitronenkuchen mit Zitronenzesten und Guss – Bildnachweis: NataBene – iStock ID: 1206200239

Rezept: Zitronenkuchen aus der Kastenform

Zutaten (für 1 Kastenform, ca. 25 cm)

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (Größe M)
  • Abrieb von 2 Bio-Zitronen
  • 80 ml Zitronensaft (frisch gepresst)
  • 120 ml Milch

Zum Tränken (macht extra saftig)

  • 50 ml Zitronensaft
  • 40 g Puderzucker

Für den Zuckerguss wie auf dem Bild

  • 180 g Puderzucker
  • 2 bis 4 EL Zitronensaft
  • optional etwas Zitronenabrieb zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Heize den Ofen auf 175 Grad Ober Unterhitze vor und lege die Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein.
  2. Mische Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel.
  3. Schlage Butter, Zucker und Vanillezucker 3 bis 4 Minuten cremig.
  4. Rühre die Eier einzeln unter, bis die Masse glatt ist.
  5. Rühre Zitronenabrieb und Zitronensaft kurz ein.
  6. Gib die Mehlmischung im Wechsel mit der Milch dazu und rühre nur so lange, bis alles verbunden ist.
  7. Fülle den Teig in die Form und streiche ihn glatt.
  8. Backe den Kuchen 50 bis 60 Minuten, bis ein Holzstäbchen fast sauber herauskommt. Wenn er oben zu dunkel wird, decke ihn ab Minute 40 locker mit Backpapier ab.
  9. Lasse den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen und stürze ihn dann vorsichtig auf ein Gitter.
Zitronen Tränke
  1. Verrühre Zitronensaft und Puderzucker, bis sich der Zucker gelöst hat.
  2. Stich den noch warmen Kuchen oben mehrmals mit einem Holzstäbchen ein und pinsle die Tränke langsam darüber, damit sie einziehen kann.
Zuckerguss für den Look wie auf dem Bild
  1. Verrühre Puderzucker mit Zitronensaft, bis ein dicker, langsam fließender Guss entsteht. Er soll vom Löffel in breiten Bändern fallen, nicht wässrig tropfen.
  2. Gib den Guss über den vollständig abgekühlten Kuchen und lasse ihn an den Seiten herunterlaufen. Optional streust du etwas Zitronenabrieb darüber.

Tipp für die perfekte Glasur: Wenn der Kuchen noch warm ist, zieht der Guss ein und wird fleckig. Wenn der Kuchen kalt ist, bleibt der Guss schön weiß und glänzend.


Häufige Fragen zum Zitronenkuchen

Warum wird mein Zitronenkuchen manchmal trocken?
Oft liegt es an zu langem Backen oder daran, dass der Teig zu stark gerührt wurde. Halte dich an die Stäbchenprobe und rühre nach dem Mehl nur kurz.

Kann ich den Kuchen einen Tag vorher backen?
Ja, das ist sogar ideal. Er wird durch das Durchziehen meist noch saftiger.

Wie bewahre ich ihn am besten auf?
Luftdicht verpackt hält er bei Raumtemperatur 3 Tage. Im Kühlschrank bleibt er länger frisch, sollte aber vor dem Essen 20 Minuten temperieren.

Kann ich ihn einfrieren?
Ja, am besten ohne Guss. Du kannst ihn in Scheiben einfrieren und später frisch glasieren.

Welche Kastenformgröße passt?
Eine 25 cm Form ist perfekt. Bei 30 cm wird der Kuchen flacher und braucht meist etwas weniger Backzeit.


Wie gesund sind die Zutaten und worauf solltest du beim Kauf achten

Zitrone bringt diese frische Säure in den Kuchen und gibt ihm das typische Aroma, das sofort nach Frühling schmeckt. Dazu kommt ein bisschen Vitamin C, auch wenn beim Backen nicht alles davon erhalten bleibt. Trotzdem macht die Zitrone den Unterschied, weil sie die Süße ausbalanciert und den Kuchen insgesamt leichter wirken lässt. Wenn du mit Abrieb arbeitest, wird der Geschmack besonders intensiv, weil in der Schale die meisten Aromastoffe sitzen.

Eier liefern Protein und sorgen dafür, dass der Teig beim Backen stabil wird und trotzdem fluffig bleibt. Butter bringt nicht nur Geschmack, sondern auch dieses weiche Mundgefühl, das einen Kastenkuchen so saftig wirken lässt. Genau bei so einem klassischen Rezept merkst du die Qualität, weil nichts den Grundgeschmack „überdeckt“. Mehl und Zucker sind die klassischen Energielieferanten, die dem Kuchen Struktur und Süße geben, aber du kannst hier durchaus ein bisschen anpassen, ohne die Textur zu verlieren.

Wenn du es etwas ausgewogener magst, kannst du einen Teil des Mehls durch Dinkelmehl ersetzen. Am besten startest du mit einem Drittel, weil der Kuchen dann noch genauso fein bleibt, aber ein minimal nussigeres Aroma bekommt. Den Zucker kannst du auch leicht reduzieren, denn die Zitrone gibt genug Frische, damit er nicht langweilig schmeckt. Eine Reduktion um etwa zehn bis fünfzehn Prozent klappt meist problemlos, ohne dass der Kuchen trocken wird oder zu fest gerät.

Beim Einkauf lohnt sich bei Zitronen fast immer Bio, weil du den Abrieb verwendest und damit genau das nutzt, was bei konventioneller Ware häufiger behandelt sein kann. Achte auf feste Früchte mit glatter Schale, die sich schwer anfühlen und frisch duften. Sehr weiche Zitronen sind oft schon älter und geben weniger Aroma. Für den Abrieb sind dickschalige, aromatische Früchte ideal, weil du mehr Schale bekommst, ohne zu tief ins Weiße zu reiben.

Auch bei Butter und Eiern zahlt sich Qualität aus. Butter mit gutem Geschmack macht den Teig runder, und Eier aus guter Haltung bringen oft eine schönere Farbe und eine angenehmere Struktur in den Kuchen. Gerade bei einem so einfachen Rezept schmeckst du diese Unterschiede deutlicher als bei aufwendig gewürzten Kuchen. Und wenn du den Kuchen am Ende mit einem dicken Zuckerguss krönst, wirkt alles zusammen wie aus einem Guss, weil die Basis aromatisch genug ist, um auch unter der Süße noch durchzukommen.

Auf einen Kastenkuchen wird weißer Zuckerguss gegossen, daneben stehen Zitronen und Geschirr.
Zitronenkuchen wird frisch glasiert – Bildnachweis: NataBene – iStock ID: 1206200210

Vegane Variante

Du kannst den Kuchen sehr gut vegan backen, ohne dass er trocken wird.

Vegane Zutaten

  • 200 g vegane Butter oder Margarine
  • 180 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb von 2 Bio-Zitronen
  • 80 ml Zitronensaft
  • 250 ml Haferdrink oder Sojadrink
  • 2 EL Apfelmus oder 1 EL gemahlene Leinsamen plus 3 EL Wasser als Ei Ersatz

So geht es
Du rührst vegane Butter und Zucker richtig cremig, denn genau dieser Schritt sorgt später für die luftige, feine Krume. Nimm dir dafür ruhig ein paar Minuten Zeit, damit die Masse heller wird und sich der Zucker gut verteilt. Dann kommt die Ei-Alternative dazu. Apfelmus macht den Teig besonders saftig und gibt eine milde Süße, während ein Leinsamen-Gel eher für Bindung sorgt und den Kuchen stabiler macht. Wenn du Leinsamen nutzt, rührst du sie vorher mit Wasser an und lässt das Ganze kurz quellen, damit die Mischung geliert und später im Teig wie ein natürlicher Binder wirkt.

Anschließend arbeitest du die trockenen Zutaten und den Pflanzendrink abwechselnd ein, so wie im Grundrezept. Das ist wichtig, weil der Teig so gleichmäßig wird und du keine Klümpchen bekommst. Rühre dabei nur so lange, bis alles gerade verbunden ist, denn zu langes Rühren macht auch vegane Rührteige schnell kompakter. Wenn du magst, kannst du den Pflanzendrink leicht erwärmen, damit sich alles besser verbindet, vor allem wenn die vegane Butter noch etwas kühl ist.

Die Backzeit ist meistens ähnlich wie beim klassischen Kuchen, kann aber je nach Ofen und Mehlmischung leicht variieren. Deshalb ist die Stäbchenprobe hier wirklich Pflicht. Der Kuchen ist fertig, wenn das Stäbchen sauber oder nur mit ein paar feuchten Krümeln herauskommt. Gerade bei veganen Varianten wirkt der Teig manchmal noch minimal weicher, wird aber beim Auskühlen fester und bekommt die perfekte Schnittfestigkeit. Lass ihn deshalb nach dem Backen kurz in der Form stehen und stürze ihn erst, wenn er stabil ist.

Das Tränken und der Guss bleiben gleich, denn beides funktioniert vegan ganz problemlos. Das Zitronentränken zieht schön ein und sorgt für diesen intensiven Duft, während der Zuckerguss oben eine dicke, weiße Schicht bildet. Rühre den Guss eher zähflüssig, dann läuft er langsam über die Kanten und bleibt sichtbar, statt sofort zu verschwinden. Wenn du möchtest, kannst du noch etwas Zitronenabrieb oben auf den frischen Guss geben, dann wirkt der Kuchen nicht nur frischer, sondern sieht auch richtig nach Zitronenkuchen aus.

Für die beste Konsistenz hilft es, eine neutrale vegane Butter zu wählen und einen Pflanzendrink, der nicht stark nach Vanille oder Hafer dominiert, wenn du ein klares Zitronenaroma willst. Mandel oder Soja sind oft sehr stabil, Hafer schmeckt etwas runder und süßlicher. So bekommst du am Ende eine vegane Kastenform-Version, die genauso saftig aussieht, genauso gut schneidbar ist und geschmacklich nichts vermissen lässt, inklusive dickem Guss.

Ein glasierter Zitronenkuchen ist in Scheiben geschnitten und liegt auf Backpapier auf einem Holztisch.
Zitronenkuchen in Scheiben serviert – Bildnachweis: istetiana – iStock ID: 919352266

Wenn du Zitronenkuchen liebst, ist dieses Rezept ein echter Klassiker für deine Sammlung

Du bekommst am Ende einen Kuchen, der wirklich einfach gelingt und dich schon beim Backen mit diesem warmen, zitronigen Duft durch die Küche zieht. Beim Anschneiden merkst du sofort, dass er fein und saftig ist, weil die Krume weich bleibt und trotzdem stabil genug ist, um schöne Scheiben zu schneiden. Genau diese Mischung macht einen guten Kastenkuchen aus, denn er soll nicht bröseln, aber auch nicht kompakt wirken.

Das Zitronenaroma ist klar und frisch, ohne zu beißen, und es sitzt nicht nur im Geschmack, sondern auch im Duft, der noch Minuten nach dem Backen in der Luft hängt. Wenn der Kuchen auskühlt, wird er sogar noch besser, weil sich die Aromen setzen und die Textur gleichmäßiger wird. So hast du einen Kuchen, der am selben Tag begeistert und am nächsten Tag immer noch richtig gut schmeckt.

Und optisch passt er genauso zu deinen Fotos. Er kommt goldbraun aus dem Ofen, hat die typische Kastenform-Form und wirkt durch die Glasur wie vom Bäcker. Der dicke Zuckerguss liegt deckend oben drauf, glänzt schön und läuft langsam über die Kanten, statt sofort zu verschwinden. Genau dieser Moment, wenn der Guss leicht anzieht und trotzdem noch weich wirkt, macht den Kuchen so appetitlich.

Kurz gesagt, du bekommst einen Kuchen, der toll duftet, sicher gelingt und mit dem dicken Zuckerguss genau diese klassische Zitronenkuchen-Optik bekommt, die man sofort erkennt und sofort probieren will.

Hast du schon mal einen Zitronenkuchen gebacken und wie ist dein Rezept gelungen? Hast du noch ein paar schöne Rezepte, die du empfehlen kannst? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.