Rote-Bete-Hummus: Einfach gemacht mit Kichererbsen, Tahin und Zitrone
Ein selbst gemachter Rote-Bete-Hummus fällt schon durch seine kräftige pinkrote Farbe auf. Unter der leuchtenden Oberfläche steckt ein cremiger Dip aus Kichererbsen, Roter Bete, Tahin, Zitrone und Knoblauch. Die leicht erdige Süße der Knolle verbindet sich dabei wunderbar mit dem nussigen Sesammus und der frischen Zitronennote.

Der farbenfrohe Hummus eignet sich als Brotaufstrich, Dip für Rohkost, Beilage zu orientalischen Gerichten oder als dekorative Komponente auf einer bunten Vorspeisenplatte. Auch in Wraps, Bowls und Sandwiches bringt der vegane Aufstrich nicht nur Geschmack, sondern zugleich eine besonders appetitliche Farbe mit.
Die Zubereitung ist unkompliziert und dauert nur wenige Minuten, wenn bereits gegarte Rote Bete verwendet wird. Wer ein intensiveres, leicht süßliches Aroma bevorzugt, kann die Knollen vorher im Backofen rösten. Dadurch bekommt der Hummus mit Roter Bete eine besonders vollmundige Note.

Zutaten für cremigen Rote-Bete-Hummus
Die angegebenen Mengen ergeben eine mittelgroße Schüssel mit etwa sechs Portionen.
- 250 g gegarte Rote Bete
- 1 Dose Kichererbsen mit etwa 240 g Abtropfgewicht
- 2 gehäufte Esslöffel Tahin
- 2 Esslöffel frisch gepresster Zitronensaft
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 2 Esslöffel Olivenöl
- ½ Teelöffel gemahlener Kreuzkümmel
- ½ Teelöffel Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2 bis 5 Esslöffel eiskaltes Wasser
- optional ½ Teelöffel gemahlener Koriander
- optional 1 Teelöffel Ahornsirup
Zum Garnieren:
- etwas Olivenöl
- Sesamsamen
- gehackte Petersilie oder Koriander
- einige Kichererbsen
- zerbröselter Feta oder eine pflanzliche Alternative
- gehackte Walnüsse oder Pistazien
Für die schnelle Variante eignet sich vakuumierte, bereits gegarte Rote Bete ohne Essig. Eingelegte Rote Bete aus dem Glas kann ebenfalls verwendet werden, verändert durch den Essigsud und den häufig enthaltenen Zucker jedoch den typischen Geschmack des Hummus.
Die Zutaten richtig vorbereiten
Die Kichererbsen in ein Sieb geben, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Einige Kichererbsen können für die spätere Dekoration beiseitegelegt werden. Das Abspülen entfernt einen Teil der konservierenden Flüssigkeit und sorgt für einen milderen Geschmack.
Die gegarte Rote Bete aus der Verpackung nehmen und grob würfeln. Dabei am besten ein Schneidebrett verwenden, das sich leicht reinigen lässt, denn der intensive Rote-Bete-Saft kann Holz, Textilien und helle Oberflächen verfärben.
Den Knoblauch schälen und zunächst nur eine kleine Zehe verwenden. Roher Knoblauch entwickelt im Hummus ein kräftiges Aroma, das während der Ruhezeit noch intensiver werden kann. Bei Bedarf lässt sich später immer noch etwas mehr hinzufügen.
Die Zitrone halbieren und frisch auspressen. Fertiger Zitronensaft aus der Flasche funktioniert zwar grundsätzlich, frischer Saft schmeckt im orientalischen Kichererbsendip jedoch deutlich lebendiger und weniger bitter.
Tahin mit Zitrone cremig aufschlagen
Tahin, Zitronensaft und zunächst zwei Esslöffel eiskaltes Wasser in einen hohen Mixbecher oder eine Küchenmaschine geben. Die Mischung etwa eine Minute kräftig pürieren.
Zunächst kann das Sesammus etwas fest oder körnig wirken. Durch das kalte Wasser und den Zitronensaft verwandelt es sich jedoch in eine helle, cremige Masse. Dieser kleine Zwischenschritt macht den späteren Hummus besonders cremig.
Ist die Mischung noch sehr dick, einen weiteren Esslöffel Wasser ergänzen. Die Tahincreme sollte glatt sein und ungefähr die Konsistenz eines dickflüssigen Dressings besitzen.
Rote-Bete-Hummus fein pürieren
Nun Kichererbsen, Rote Bete, Knoblauch, Olivenöl, Kreuzkümmel, Salz und etwas schwarzen Pfeffer zur Tahinmischung geben. Nach Wunsch können auch gemahlener Koriander und ein kleiner Löffel Ahornsirup ergänzt werden.
Alle Zutaten mehrere Minuten gründlich pürieren. Zwischendurch die Masse mit einem Spatel vom Rand des Mixbehälters nach unten schieben. Je länger der Kichererbsenaufstrich verarbeitet wird, desto feiner und luftiger wird seine Konsistenz.
Nach und nach weiteres eiskaltes Wasser hinzufügen, bis der Hummus angenehm cremig ist. Dabei lieber esslöffelweise arbeiten, denn zu viel Flüssigkeit kann den Dip schnell sehr weich machen.
Den fertigen Rote-Bete-Dip mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Die Süße und Säure der Knollen unterscheiden sich je nach Sorte und Zubereitung, weshalb die endgültige Würzung immer individuell angepasst werden sollte.
Den Hummus vor dem Servieren ruhen lassen
Direkt nach dem Pürieren schmeckt der Rote-Bete-Hummus bereits sehr gut. Noch harmonischer wird er jedoch, wenn er etwa 30 bis 60 Minuten abgedeckt im Kühlschrank durchziehen darf.
Während dieser Ruhezeit verbinden sich Knoblauch und Kreuzkümmel mit der erdigen Süße der Roten Bete. Auch der Geschmack des Tahins verteilt sich gleichmäßiger in der Masse.
Vor dem Servieren sollte der Hummus noch einmal umgerührt und abgeschmeckt werden. Nach dem Kühlen kann die Konsistenz etwas fester sein. Ein kleiner Schuss Wasser oder Zitronensaft macht den cremigen Dip wieder geschmeidiger.
Rote Bete im Backofen rösten
Für ein besonders intensives Aroma kann statt vakuumierter Knollen frische Rote Bete verwendet werden. Dazu etwa 350 bis 400 Gramm rohe Rote Bete gründlich waschen und die Blätter sowie langen Wurzelenden entfernen.
Die Knollen einzeln in Backpapier wickeln oder in eine kleine ofenfeste Form mit Deckel legen. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze benötigen sie je nach Größe ungefähr 45 bis 70 Minuten.
Die Rote Bete ist gar, wenn sich ein kleines Messer leicht hineinstechen lässt. Nach kurzem Abkühlen kann die Schale mit Küchenpapier oder einem kleinen Messer entfernt werden. Küchenhandschuhe schützen dabei vor hartnäckigen Verfärbungen.
Geröstete Rote Bete enthält weniger überschüssige Flüssigkeit und schmeckt süßer sowie konzentrierter. Dadurch bekommt der hausgemachte Hummus ein kräftigeres Aroma und eine besonders samtige Konsistenz.
So wird Rote-Bete-Hummus besonders cremig
Sehr cremiger Hummus entsteht vor allem durch langes Pürieren und ausreichend Flüssigkeit. Viele Mixer benötigen zwei bis vier Minuten, bis die Kichererbsen wirklich fein verarbeitet sind.
Eiskaltes Wasser lockert die Tahinmischung und macht den Hummus leichter. Es sollte aber immer nur in kleinen Mengen hinzugefügt werden, damit der vegane Dip seine streichfähige Konsistenz behält.
Wer besonders viel Zeit investieren möchte, kann die dünnen Häutchen von den Kichererbsen entfernen. Dafür werden die abgetropften Hülsenfrüchte zwischen den Händen gerieben und anschließend noch einmal abgespült. Dieser Schritt ist nicht zwingend notwendig, macht den Kichererbsenhummus aber noch feiner.
Auch warme Kichererbsen lassen sich leichter pürieren als vollständig kalte. Kichererbsen aus der Dose können dafür einige Minuten in heißem Wasser erwärmt, abgegossen und direkt weiterverarbeitet werden.

Wenn der Hummus zu fest oder zu flüssig wird
Ein zu fester Hummus lässt sich mit eiskaltem Wasser, Zitronensaft oder einem kleinen Schuss Olivenöl verdünnen. Wasser macht ihn leichter, während zusätzliches Öl für mehr vollmundige Cremigkeit sorgt.
Ist der Rote-Bete-Hummus zu dünn geraten, können weitere abgetropfte Kichererbsen oder ein zusätzlicher Löffel Tahin untergemixt werden. Auch nach längerer Kühlung wird die Masse häufig noch etwas fester.
Sehr wässrige, vorgegarte Rote Bete sollte vor der Verarbeitung kurz auf Küchenpapier abtropfen. So lässt sich die Konsistenz des Rote-Bete-Aufstrichs besser kontrollieren.
Leckere Abwandlungen für Rote-Bete-Hummus
Mit etwas frischem Meerrettich erhält der Dip eine angenehme Schärfe. Schon ein halber Teelöffel kann ausreichen, um der milden Roten Bete einen deutlichen Gegenpol zu geben. Diese Variante passt besonders gut zu dunklem Brot und geräuchertem Tofu.
Geröstete Walnüsse bringen eine herbe, nussige Note in den Hummus. Etwa 30 Gramm Nüsse werden kurz in einer Pfanne ohne Fett geröstet und anschließend zusammen mit den übrigen Zutaten püriert. Dadurch entsteht ein besonders aromatischer Rote-Bete-Walnuss-Dip.
Für eine orientalische Variante können etwas gemahlener Koriander, Kreuzkümmel und eine kleine Prise Zimt ergänzt werden. Zimt sollte dabei sehr sparsam verwendet werden, damit der würzige Hummus nicht süß oder weihnachtlich schmeckt.
Auch frischer Ingwer harmoniert mit der erdigen Knolle. Ein kleines, fein geriebenes Stück verleiht dem Aufstrich Frische und eine leichte Schärfe.
Wer fruchtige Kontraste mag, kann einen kleinen Apfel oder einige Granatapfelkerne ergänzen. Der Apfel wird direkt mitpüriert, während die Granatapfelkerne besser als knackige Garnitur auf den fertigen Hummus kommen.
Rote-Bete-Hummus schön anrichten
Der Hummus wirkt besonders appetitlich, wenn er in einer flachen Schale angerichtet wird. Mit der Rückseite eines Löffels können Wellen oder eine kleine Mulde in die Oberfläche gezogen werden.
Etwas Olivenöl wird anschließend in die Vertiefungen geträufelt. Sesamsamen, gehackte Kräuter und einige ganze Kichererbsen sorgen für Struktur und lassen den farbenfrohen Dip noch ansprechender aussehen.
Auch zerbröselter Feta passt optisch und geschmacklich hervorragend zur Roten Bete. Für eine vegane Version kann eine pflanzliche Feta-Alternative oder etwas zerbröselter Naturtofu verwendet werden.
Gehackte Pistazien, Walnüsse oder Kürbiskerne setzen einen schönen Kontrast zur pinkroten Farbe. Einige dünne Radieschenscheiben oder frische Sprossen machen den Hummus-Teller zusätzlich frisch und modern.

Was passt zu Rote-Bete-Hummus?
Klassisch wird Hummus mit Fladenbrot oder Pita serviert. Auch knuspriges Baguette, Vollkornbrot und Cracker eignen sich hervorragend, um den cremigen Aufstrich aufzunehmen.
Als Rohkost passen Gurkenstifte, Möhren, Paprika, Radieschen und Staudensellerie. Dadurch wird der Hummus zu einem unkomplizierten Snack für Gäste, Partys oder einen gemütlichen Abend.
In einer Bowl harmoniert der Dip mit Couscous, Bulgur, Quinoa oder Reis. Dazu passen geröstetes Gemüse, Salat, Avocado und Falafel. Ein Klecks Rote-Bete-Hummus bringt Cremigkeit und kräftige Farbe in die Schüssel.
Auch Sandwiches und Wraps lassen sich damit bestreichen. Besonders lecker schmeckt die Kombination mit Rucola, Gurke, Avocado, gerösteten Kichererbsen oder gegrilltem Gemüse.
Auf einem Frühstücksbrot kann der Hummus mit pochiertem Ei, Feta oder frischen Kräutern ergänzt werden. Da das Grundrezept vegan ist, eignen sich ebenso pflanzliche Toppings wie Räuchertofu und geröstete Kerne.
Eine farbenfrohe Vorspeisenplatte gestalten
Rote-Bete-Hummus eignet sich hervorragend als Bestandteil einer orientalisch oder mediterran inspirierten Mezze-Platte. Dazu können Oliven, Falafel, eingelegtes Gemüse, Weinblätter und verschiedene Brotsorten serviert werden.
Neben klassischem Hummus und einem grünen Kräuterdip entsteht ein besonders schöner Farbkontrast. Der pinke Hummus mit Roter Bete wird dadurch schnell zum Mittelpunkt der Platte.
Auch gegrillte Auberginen, gebackene Paprika und kleine Tomaten passen gut dazu. Wichtig ist eine Mischung aus cremigen, knusprigen, säuerlichen und frischen Bestandteilen.
Für Gäste kann der Dip bereits am Vortag zubereitet werden. Die dekorativen Toppings sollten allerdings erst kurz vor dem Servieren aufgetragen werden, damit Kräuter, Nüsse und geröstete Samen frisch bleiben.
Wie gesund sind die Zutaten?
Rote Bete enthält unter anderem Folat, Kalium und natürliche Pflanzenfarbstoffe, die für die intensive rote Farbe verantwortlich sind. Die Knolle bringt außerdem Ballaststoffe und eine natürliche Süße in den Dip.
Kichererbsen liefern pflanzliches Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Dadurch macht der vegane Hummus deutlich länger satt als viele reine Gemüseaufstriche.
Tahin wird aus Sesamsamen hergestellt und enthält ungesättigte Fettsäuren, pflanzliches Protein sowie verschiedene Mineralstoffe. Es ist allerdings auch energiereich, weshalb bereits wenige Esslöffel für Geschmack und Cremigkeit ausreichen.
Olivenöl erhöht ebenfalls den Fett- und Kaloriengehalt, liefert aber überwiegend ungesättigte Fettsäuren. Wer den Hummus leichter zubereiten möchte, kann die Ölmenge reduzieren und stattdessen etwas mehr Wasser verwenden.
Rote-Bete-Hummus ist insgesamt ein nährstoffreicher Aufstrich, sollte aber nicht automatisch als kalorienarm betrachtet werden. Tahin und Öl machen ihn gehaltvoll, während Kichererbsen für eine gute pflanzliche Sättigung sorgen.
Bei manchen Menschen kann Rote Bete vorübergehend Urin oder Stuhl rötlich färben. Das ist meist harmlos und wird durch die natürlichen Farbstoffe der Knolle verursacht.
Rote-Bete-Hummus richtig aufbewahren
Der fertige Hummus sollte in einen gut verschlossenen Behälter gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dort bleibt er bei sauberer Zubereitung etwa drei bis vier Tage frisch.
Eine dünne Schicht Olivenöl auf der Oberfläche schützt den Kichererbsendip etwas vor dem Austrocknen. Vor dem Servieren wird der Hummus einfach noch einmal gründlich umgerührt.
Für die Entnahme sollte immer ein sauberer Löffel verwendet werden. Brotkrümel oder bereits benutztes Besteck können die Haltbarkeit verkürzen.
Riecht der Aufstrich ungewöhnlich säuerlich, bildet Gasbläschen oder zeigt sichtbare Veränderungen, sollte er nicht mehr gegessen werden.
Kann man Rote-Bete-Hummus einfrieren?
Grundsätzlich lässt sich Hummus portionsweise einfrieren. Am besten wird er in kleine, gut verschließbare Behälter gefüllt und innerhalb von etwa drei Monaten verbraucht.
Nach dem langsamen Auftauen im Kühlschrank kann sich etwas Flüssigkeit absetzen. Durch kräftiges Rühren und einen kleinen Schuss Olivenöl oder Wasser erhält der aufgetaute Hummus meist wieder eine cremige Konsistenz.
Frische Kräuter, Feta, Nüsse und andere Toppings sollten nicht mit eingefroren werden. Sie werden erst nach dem Auftauen und Abschmecken hinzugefügt.

Häufige Fragen zu Rote-Bete-Hummus
Kann man gekochte Rote Bete aus der Verpackung verwenden?
Ja, bereits gegarte und vakuumierte Rote Bete eignet sich hervorragend. Sie sollte möglichst nicht in Essig eingelegt und nur wenig zusätzlich gewürzt sein.
Kann man rohe Rote Bete direkt pürieren?
Für dieses Rezept sollte die Rote Bete vorher gekocht oder geröstet werden. Roh bleibt sie sehr fest und ergibt eine deutlich gröbere Konsistenz.
Schmeckt Rote-Bete-Hummus stark erdig?
Die Rote Bete bringt eine leicht erdige Note mit, die durch Zitrone, Tahin und Kreuzkümmel ausgeglichen wird. Geröstete Knollen schmecken meist süßer und milder.
Kann man den Hummus ohne Tahin zubereiten?
Ja, Tahin kann weggelassen oder durch ungesüßtes Nussmus ersetzt werden. Der Geschmack wird dadurch weniger klassisch, bleibt aber cremig und aromatisch.
Warum ist mein Hummus nicht cremig?
Meist wurde er nicht lange genug püriert oder enthält zu wenig Flüssigkeit. Eiskaltes Wasser, warme Kichererbsen und längeres Mixen verbessern die Konsistenz.
Wie lange hält sich Rote-Bete-Hummus?
Gut verschlossen und durchgehend gekühlt bleibt er ungefähr drei bis vier Tage frisch.
Kann man Rote-Bete-Hummus am Vortag vorbereiten?
Ja, der Dip lässt sich sehr gut vorbereiten. Über Nacht verbinden sich die Aromen sogar noch intensiver miteinander.
Ist Rote-Bete-Hummus vegan?
Das Grundrezept aus Kichererbsen, Roter Bete, Tahin, Zitrone und Olivenöl ist vollständig pflanzlich.
Kann man Kichererbsen aus der Dose verwenden?
Ja, Dosenkichererbsen sind besonders praktisch. Sie sollten vor der Verarbeitung gründlich abgespült und gut abgetropft werden.
Was kann man statt Kreuzkümmel verwenden?
Kreuzkümmel kann weggelassen oder durch etwas gemahlenen Koriander ersetzt werden. Das Aroma wird dadurch milder und weniger orientalisch.
Warum wird der Hummus nach dem Kühlen fest?
Tahin und Kichererbsen binden während der Kühlung Flüssigkeit. Etwas Wasser, Zitronensaft oder Olivenöl macht den Dip wieder geschmeidig.
Kann man eingelegte Rote Bete aus dem Glas nehmen?
Das ist möglich, allerdings schmeckt der Hummus durch Essig und Zucker deutlich säuerlicher. Die Knollen sollten vorher gut abtropfen und die übrige Würzung angepasst werden.
Passt Feta zu Rote-Bete-Hummus?
Ja, salziger Feta bildet einen köstlichen Kontrast zur milden Süße der Roten Bete. Für eine rein pflanzliche Variante eignet sich veganer Feta.
Rote-Bete-Hummus bringt Farbe und Abwechslung auf den Tisch
Ein selbst gemachter Rote-Bete-Hummus ist weit mehr als nur eine farbenfrohe Variante des klassischen Kichererbsendips. Die milde Süße der Knolle, das nussige Tahin und die frische Zitrone ergeben einen harmonischen Aufstrich, der zu vielen Gerichten passt.
Ob als Dip mit Gemüse, auf frischem Brot, in einer Bowl oder als Blickfang auf einer großen Vorspeisenplatte – der pinke Hummus lässt sich vielseitig einsetzen. Mit Walnüssen, Meerrettich, Ingwer oder orientalischen Gewürzen kann das Grundrezept immer wieder neu verfeinert werden.
Da alle Zutaten pflanzlich sind, eignet sich der Aufstrich auch für eine vegane Ernährung. Gut gekühlt und hübsch garniert wird er zu einem unkomplizierten Rezept, das geschmacklich ebenso überzeugt wie durch seine leuchtend rote Farbe.
Hast du Rote-Bete-Hummus schon einmal selbst zubereitet? Servierst du ihn lieber klassisch mit Fladenbrot und Gemüse oder verwendest du ihn als Aufstrich, in Wraps oder in einer bunten Bowl? Wir freuen uns über ein paar Kommentare.
