Orangenquark: Das unkomplizierte Dessert für Gäste und die ganze Familie
Ein selbst gemachter Orangenquark ist herrlich cremig, angenehm fruchtig und in wenigen Minuten vorbereitet. Die Verbindung aus mildem Quark, saftigen Orangen und feiner Vanille ergibt ein unkompliziertes Dessert, das nach einem ausgiebigen Essen ebenso gut schmeckt wie als frische Zwischenmahlzeit.

Besonders aromatisch wird die Quarkspeise durch frisch abgeriebene Orangenschale und direkt gepressten Saft. Die Zitrusfrüchte bringen eine natürliche Süße und eine leichte Säure mit, die den cremigen Quark wunderbar ausgleicht. Ein wenig geschlagene Sahne macht das Dessert zusätzlich locker und besonders fein.
Der Orangenquark lässt sich gut vorbereiten und bis zum Servieren kalt stellen. In kleinen Gläsern angerichtet, mit Orangenfilets und gehackten Pistazien dekoriert, eignet er sich auch hervorragend für Gäste, ein Buffet oder ein sommerliches Dessert auf der Terrasse.

Zutaten für einen fruchtigen Orangenquark
Die angegebenen Mengen reichen für etwa vier bis sechs Dessertportionen.
- 500 g Quark mit 20 Prozent Fett
- 200 ml Schlagsahne
- 3 große Orangen, möglichst unbehandelt
- 50 bis 70 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Esslöffel Zitronensaft
- 1 kleine Prise Salz
- optional 1 Teelöffel Speisestärke
- optional 1 Esslöffel Orangenlikör
Zum Garnieren:
- einige Orangenfilets
- gehackte Pistazien oder Mandeln
- Schokoladenraspel
- frische Minze
- zerbröselte Butterkekse oder Amarettini
Für einen besonders aromatischen Quark mit Orange sollten reife, saftige Früchte verwendet werden. Da auch etwas Schale in die Creme kommt, sind unbehandelte Bio-Orangen empfehlenswert. Ihre Schale muss trotzdem gründlich mit warmem Wasser gewaschen werden.
Die Zuckermenge lässt sich an die natürliche Süße der Orangen anpassen. Sehr süße Früchte benötigen häufig nur etwa 50 Gramm Zucker, während säuerliche Orangen eine etwas kräftigere süße Note vertragen.
Orangen gründlich vorbereiten
Die Orangen unter warmem Wasser gründlich waschen und anschließend trocken reiben. Von einer Orange etwa einen Teelöffel der äußeren Schale fein abreiben. Dabei nur den orangefarbenen Teil verwenden, da die darunterliegende weiße Schicht bitter schmecken kann.
Zwei Orangen halbieren und auspressen. Für die Quarkcreme werden ungefähr 100 bis 120 Milliliter frischer Orangensaft benötigt. Ist mehr Saft vorhanden, kann der Rest später für eine Fruchtsauce, ein Getränk oder zum Einweichen von Keksen verwendet werden.
Die dritte Orange mit einem scharfen Messer so schälen, dass auch die weiße Haut vollständig entfernt wird. Danach die einzelnen Fruchtfilets vorsichtig zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Diese saftigen Orangenfilets kommen später in die Quarkspeise oder dienen als Dekoration.
Wer keine Filets schneiden möchte, kann die Orange auch einfach in kleine Stücke teilen. Dabei sollten möglichst viele weiße Häutchen entfernt werden, damit das Dessert besonders fein schmeckt.
Orangenquark Schritt für Schritt zubereiten
Den Quark zusammen mit Zucker, Vanillezucker, einer Prise Salz, Zitronensaft und der abgeriebenen Orangenschale in eine große Schüssel geben. Alles mit einem Schneebesen oder Handrührgerät glatt und cremig verrühren.
Den Orangensaft zunächst nur portionsweise hinzufügen. Je nach Quarksorte kann die benötigte Menge leicht variieren. Die Masse sollte eine cremige Konsistenz behalten und nicht zu flüssig werden.
Ist der Quark sehr fest, kann etwas mehr Orangensaft untergerührt werden. Bei besonders weichem Quark genügt möglicherweise eine kleinere Menge. Die Creme sollte glatt vom Löffel fallen, aber noch stabil genug für das Anrichten in Gläsern sein.
Die Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen. Sie anschließend in zwei Portionen vorsichtig unter den Orangenquark mit Sahne heben. Durch das behutsame Unterheben bleibt die eingeschlagene Luft erhalten und das Dessert wird besonders locker.
Etwa die Hälfte der vorbereiteten Orangenfilets klein schneiden und unter die Creme heben. Die übrigen Stücke für die Garnitur zurückbehalten. Dabei nicht zu kräftig rühren, damit die Früchte nicht zerdrückt werden und zu viel Saft abgeben.
Den fertigen Quark abschmecken. Falls die Orange sehr säuerlich ist, kann noch etwas Zucker ergänzt werden. Fehlt Frische, sorgt ein zusätzlicher Spritzer Zitronensaft für ein ausgewogenes Aroma.
Orangenquark vor dem Servieren kühlen
Die fertige Creme auf kleine Dessertgläser oder Schalen verteilen. Anschließend abdecken und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Während dieser Zeit verbinden sich Orange und Vanille besonders harmonisch miteinander.
Gut gekühlt wird der Quark außerdem etwas fester. Dadurch lässt er sich schöner servieren und die einzelnen Aromen wirken frischer. Besonders an warmen Tagen schmeckt der gekühlte Orangenquark direkt aus dem Kühlschrank besonders angenehm.
Die Garnitur sollte möglichst erst kurz vor dem Servieren aufgetragen werden. So bleiben Nüsse knackig, Kräuter frisch und Kekse knusprig. Orangenfilets können bereits vorher auf der Creme liegen, geben mit der Zeit jedoch etwas Saft ab.

So wird die Quarkcreme besonders fein
Quark kann je nach Sorte unterschiedlich fest oder leicht körnig sein. Für eine besonders glatte Creme lässt er sich vor der Verarbeitung durch ein feines Sieb streichen. Alternativ kann er einige Sekunden mit einem Handrührgerät cremig geschlagen werden.
Auch etwas Naturjoghurt macht die Quarkspeise mit Orange geschmeidiger. Dafür können etwa 100 Gramm Quark durch griechischen Joghurt oder Naturjoghurt ersetzt werden. Die Creme wird dadurch leichter und erhält eine zusätzliche milde Säure.
Der Orangensaft sollte nicht auf einmal hinzugefügt werden. Besonders Magerquark nimmt mehr Flüssigkeit auf als bereits cremiger Sahnequark. Durch das schrittweise Einrühren lässt sich die gewünschte Konsistenz besser kontrollieren.
Die Sahne muss gut gekühlt sein, damit sie sich zuverlässig steif schlagen lässt. Auch Schüssel und Rührbesen können vorab einige Minuten kalt gestellt werden. So erhält der Orangenquark eine besonders luftige Struktur.
Wenn der Orangenquark zu flüssig wird
Sehr saftige Orangen und weicher Quark können dazu führen, dass die Creme dünner als gewünscht ausfällt. In diesem Fall hilft es häufig schon, den Orangenquark für ein bis zwei Stunden kalt zu stellen.
Bleibt die Masse zu weich, kann ein wenig Quark ergänzt werden. Auch ein Esslöffel Mascarpone oder Frischkäse macht die Orangencreme fester, erhöht allerdings zugleich den Fettgehalt.
Eine weitere Möglichkeit ist ein Teelöffel Speisestärke. Diese wird zunächst mit zwei Esslöffeln Orangensaft glatt gerührt, kurz aufgekocht und vollständig abgekühlt. Anschließend lässt sich die Mischung unter den Quark rühren und sorgt für eine stabilere Dessertcreme.
Gelatine ist für dieses einfache Rezept normalerweise nicht notwendig. Wer den Orangenquark jedoch als Tortenfüllung verwenden möchte, kann ein geeignetes Geliermittel entsprechend der jeweiligen Packungsanweisung ergänzen.
Orangenquark ohne Sahne zubereiten
Für eine leichtere Variante kann die Schlagsahne vollständig weggelassen werden. Stattdessen werden etwa 150 Gramm Naturjoghurt oder Skyr unter den Quark gerührt.
Der Quark wird dadurch weniger üppig, bleibt aber angenehm cremig. Griechischer Joghurt sorgt für eine besonders vollmundige Konsistenz, während Skyr eine eiweißreiche und eher leichte Quarkspeise ergibt.
Damit die Variante ohne Sahne nicht zu fest wird, kann etwas mehr Orangensaft verwendet werden. Auch hier sollte die Flüssigkeit nur portionsweise eingerührt werden.
Ein Teelöffel Honig oder Ahornsirup rundet den fruchtigen Orangenquark ab. Dabei lässt sich die Menge des normalen Zuckers entsprechend reduzieren.
Veganer Orangenquark ohne Milchprodukte
Eine vollständig pflanzliche Variante gelingt mit veganer Quarkalternative, Sojajoghurt oder einem dickeren Kokosjoghurt. Besonders neutral schmeckt eine Mischung aus pflanzlichem Quark und ungesüßtem Sojajoghurt.
Für vier Portionen werden etwa 500 Gramm pflanzliche Quarkalternative mit Orangensaft, Orangenschale, Vanille und Zucker verrührt. Statt Schlagsahne kann eine aufschlagbare vegane Schlagcreme verwendet werden.
Kokosjoghurt harmoniert geschmacklich gut mit Orange, bringt jedoch eine deutlich erkennbare Kokosnote mit. Wer ein möglichst klassisches Ergebnis bevorzugt, greift besser zu einer neutralen Soja- oder Mandelbasis.
Die pflanzliche Creme sollte vor dem Servieren mindestens zwei Stunden kühlen. Dadurch wird der vegane Orangenquark fester und die Zitrusaromen können sich besser verteilen.
Orangenquark mit Mascarpone verfeinern
Für ein besonders cremiges Festtagsdessert können 150 Gramm Quark durch Mascarpone ersetzt werden. Die Creme wird dadurch reichhaltiger, fester und erinnert geschmacklich ein wenig an eine fruchtige Tiramisu-Füllung.
Mascarpone sollte zunächst separat glatt gerührt und anschließend portionsweise mit dem Quark vermischt werden. So entstehen keine Klümpchen und die Orangen-Mascarpone-Creme bleibt besonders samtig.
Diese Variante passt hervorragend in geschichtete Desserts mit Löffelbiskuits, Kekskrümeln oder Schokoladenkuchen. Auch einige Tropfen Orangenlikör können das Aroma ergänzen.
Da Mascarpone bereits sehr gehaltvoll ist, kann die Menge der Schlagsahne auf etwa 100 Milliliter reduziert oder vollständig weggelassen werden. So bleibt das cremige Orangendessert ausgewogen und nicht unnötig schwer.
Leckere Abwandlungen mit Gewürzen und Früchten
Vanille ist eine klassische Ergänzung zur Orange. Auch Zimt, Kardamom und etwas frisch geriebener Ingwer passen hervorragend zu den fruchtigen Aromen.
Für eine winterliche Variante kann eine kleine Prise Zimt und Kardamom unter den Quark gerührt werden. Diese würzige Orangencreme passt besonders gut zu Spekulatius, Lebkuchen oder gerösteten Mandeln.
Im Sommer lassen sich frische Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren hinzufügen. Die Beeren bringen zusätzliche Farbe und eine leichte Säure mit. Besonders hübsch wirkt ein Orangenquark mit Beeren, wenn die Zutaten schichtweise in Gläser gefüllt werden.
Auch Mango harmoniert wunderbar mit Orange. Dafür wird eine reife Mango püriert und abwechselnd mit der Quarkcreme in Dessertgläser geschichtet. Das Ergebnis schmeckt tropisch, fruchtig und besonders sommerlich.
Kleine Apfel- oder Birnenstücke passen ebenfalls dazu. Sie sollten jedoch erst kurz vor dem Servieren untergehoben werden, damit sie knackig bleiben und nicht zu viel Flüssigkeit abgeben.
Orangenquark mit Schokolade kombinieren
Orange und Schokolade bilden eine besonders aromatische Kombination. Fein gehackte Zartbitterschokolade kann direkt unter den Quark gehoben oder als Dekoration darübergestreut werden.
Je höher der Kakaoanteil der Schokolade ist, desto kräftiger wird der Kontrast zur süßen Orangen-Quark-Creme. Milchschokolade schmeckt milder, macht das Dessert aber insgesamt deutlich süßer.
Für ein geschichtetes Dessert können Schokoladenkekse zerbröselt und abwechselnd mit Orangenquark in Gläser gefüllt werden. Ein paar Minuten vor dem Servieren behalten die Brösel noch etwas Biss.
Auch ein kleiner Löffel Kakaopulver lässt sich unter einen Teil der Quarkmasse rühren. So entsteht ein zweifarbiges Orangen-Schoko-Dessert, das besonders dekorativ aussieht.
Servierideen für Orangenquark
In kleinen Gläsern angerichtet, wirkt die einfache Quarkspeise sofort besonders ansprechend. Eine Schicht aus zerbröselten Butterkeksen oder Amarettini bildet dabei einen knusprigen Boden.
Darauf wird der Orangenquark gegeben und mit Fruchtfilets, Pistazien sowie etwas Minze dekoriert. Die kräftig grünen Nüsse setzen einen schönen Kontrast zur hellen Orangencreme im Glas.
Auch als Füllung für Crêpes oder Pfannkuchen eignet sich der Quark. Dazu sollte er etwas fester angerührt und nur sparsam mit Orangensaft verdünnt werden.
Zum Frühstück kann Orangenquark mit Haferflocken, Nüssen und frischem Obst serviert werden. Dadurch wird aus dem Dessert eine fruchtige und sättigende Quarkmahlzeit.
Auf einem Buffet lassen sich kleine Portionen in Espressogläsern anrichten. So kann jeder Gast das Dessert probieren, ohne dass die Portion zu groß oder zu mächtig wirkt.
Orangenquark als Torten- und Kuchenfüllung
Die Creme eignet sich auch als fruchtige Füllung für Biskuitrollen, Torten und kleine Tartelettes. Dafür muss sie etwas stabiler sein als ein gewöhnliches Dessert.
Der Orangensaft sollte in diesem Fall reduziert und der Quark mit Mascarpone, Frischkäse oder einem geeigneten Geliermittel kombiniert werden. So behält die Orangen-Quark-Füllung auch beim Anschneiden ihre Form.
Besonders gut passt sie zu Schokoladenbiskuit, hellem Vanilleboden oder einem Boden aus gemahlenen Mandeln. Frische Orangenfilets sollten gut abgetropft sein, damit sie die Creme nicht verwässern.
Für eine einfache Torte kann ein ausgekühlter Biskuitboden mit Orangenquark bestrichen und anschließend mit Schokoladenraspeln sowie Früchten dekoriert werden. Der Kuchen sollte danach mehrere Stunden im Kühlschrank fest werden.

Orangenlikör als aromatische Ergänzung
Ein kleiner Schuss Orangenlikör kann der Creme eine intensivere Zitrusnote verleihen. Geeignet sind beispielsweise Cointreau, Grand Marnier oder ein anderer Orangenlikör.
Für die gesamte Rezeptmenge reicht normalerweise ein Esslöffel aus. Zu viel Alkohol kann den milden Quarkgeschmack überdecken und die Creme unnötig flüssig machen.
Der Likör wird am besten zusammen mit dem Orangensaft untergerührt. Da der Orangenquark anschließend nicht erhitzt wird, bleibt der Alkohol vollständig enthalten.
Für Kinder, Schwangere und andere Personen, die keinen Alkohol trinken möchten oder dürfen, sollte diese Zutat vollständig weggelassen werden. Orangenschale und frischer Saft liefern auch ohne Likör ein intensives Zitrusaroma.
Wie gesund ist Orangenquark?
Quark liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium. Besonders Magerquark enthält viel Protein und nur wenig Fett, schmeckt allerdings etwas säuerlicher und weniger cremig als Quark mit höherem Fettgehalt.
Orangen bringen Vitamin C, Kalium und verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe mit. Da der Saft und die Früchte nicht erhitzt werden, bleiben viele hitzeempfindliche Bestandteile erhalten. Dennoch enthält ein Glas Orangenquark meist weniger ganze Früchte als eine Portion frischer Orangen.
Sahne sorgt für eine lockere Konsistenz, erhöht aber den Fett- und Energiegehalt deutlich. Wer das Dessert leichter gestalten möchte, kann die Sahne reduzieren oder durch Joghurt ersetzen.
Auch der zugesetzte Zucker sollte berücksichtigt werden. Reife Orangen bringen bereits natürliche Süße mit, sodass häufig eine kleinere Menge ausreicht. Der fruchtige Quark darf angenehm süß schmecken, muss aber nicht wie eine schwere Creme überzuckert sein.
Insgesamt kann Orangenquark je nach Zubereitung sowohl ein Dessert als auch eine eiweißreiche Zwischenmahlzeit sein. Eine Variante mit wenig Zucker, Joghurt und reichlich Frucht passt gut zu einer abwechslungsreichen Ernährung.
Orangenquark richtig aufbewahren
Die fertige Quarkspeise muss durchgehend im Kühlschrank aufbewahrt werden. In einem gut verschlossenen Behälter bleibt sie bei sauberer Zubereitung etwa zwei Tage frisch.
Enthält die Creme frische Orangenstücke, kann sich mit der Zeit etwas Flüssigkeit absetzen. Das ist normalerweise unproblematisch. Vor dem Servieren wird der gekühlte Quark einfach noch einmal vorsichtig umgerührt.
Knusprige Zutaten wie Kekse, Nüsse oder Granola sollten separat gelagert und erst unmittelbar vor dem Essen hinzugefügt werden. So behalten sie ihren Biss.
Zum Einfrieren eignet sich Orangenquark nur bedingt. Nach dem Auftauen kann die Creme körnig werden und Flüssigkeit verlieren. Frisch zubereitet schmeckt die Quarkspeise mit Früchten deutlich besser.
Häufige Fragen zu Orangenquark
Welche Orangen eignen sich am besten für Orangenquark?
Reife, saftige und aromatische Orangen sind ideal. Wenn die Schale verwendet wird, sollten möglichst unbehandelte Bio-Orangen gewählt und gründlich gewaschen werden.
Kann man Orangensaft aus der Flasche verwenden?
Grundsätzlich ist das möglich, frisch gepresster Orangensaft schmeckt jedoch aromatischer und weniger verarbeitet. Außerdem lässt sich bei frischen Früchten auch die Schale verwenden.
Kann man Orangenquark am Vortag vorbereiten?
Ja, die Creme kann gut am Vortag zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Nüsse, Kekse und andere knusprige Garnituren sollten erst kurz vor dem Servieren hinzukommen.
Warum wird mein Orangenquark zu flüssig?
Meist wurde zu viel Orangensaft hinzugefügt oder die verwendeten Früchte haben viel Flüssigkeit abgegeben. Zusätzlicher Quark oder etwas Mascarpone macht die Creme wieder fester.
Kann man Magerquark verwenden?
Ja, Magerquark eignet sich sehr gut. Er ist allerdings fester und säuerlicher, weshalb eventuell etwas mehr Orangensaft, Joghurt oder Sahne benötigt wird.
Kann man den Orangenquark ohne Zucker zubereiten?
Bei sehr süßen Orangen kann der Zucker reduziert oder weggelassen werden. Alternativ lässt sich die Creme mit einer kleinen Menge Honig, Ahornsirup oder einem anderen geeigneten Süßungsmittel abschmecken.
Muss Sahne in den Orangenquark?
Nein, Sahne ist nicht zwingend notwendig. Naturjoghurt, Skyr oder etwas Milch können die Creme ebenfalls geschmeidig machen.
Wie lange hält sich Orangenquark im Kühlschrank?
Gut verschlossen und durchgehend gekühlt sollte er innerhalb von etwa zwei Tagen verzehrt werden.
Kann man Orangenquark einfrieren?
Das ist nicht empfehlenswert, da Quark und Sahne nach dem Auftauen körnig oder wässrig werden können.
Wie verhindert man einen bitteren Geschmack?
Von der Orangenschale darf nur der äußere orangefarbene Teil abgerieben werden. Die weiße Haut darunter enthält Bitterstoffe und sollte nicht in die Creme gelangen.
Welche Gewürze passen zu Orangenquark?
Vanille, Zimt, Kardamom und etwas Ingwer harmonieren besonders gut. Die Gewürze sollten sparsam dosiert werden, damit das frische Orangenaroma im Mittelpunkt bleibt.
Kann man Mandarinen statt Orangen verwenden?
Ja, Mandarinen oder Clementinen eignen sich ebenfalls. Sie sind häufig süßer und milder, bringen aber meist weniger Saft und eine feinere Zitrusnote mit.
Ist Orangenquark vegetarisch?
Das Grundrezept mit Quark und Sahne ist vegetarisch. Für eine vegane Zubereitung werden pflanzliche Quark- und Sahnealternativen verwendet.
Orangenquark bringt sonnige Frische auf den Desserttisch
Ein selbst gemachter Orangenquark mit frischen Früchten verbindet cremigen Genuss mit einer angenehm spritzigen Zitrusnote. Das Dessert ist schnell vorbereitet, lässt sich gut kühlen und kann je nach Anlass schlicht oder besonders dekorativ serviert werden.
Mit Pistazien, Schokolade, Beeren oder knusprigen Keksen entstehen immer wieder neue Varianten. Auch ohne Sahne oder mit pflanzlichen Zutaten lässt sich die fruchtige Quarkspeise unkompliziert an den persönlichen Geschmack anpassen.
Besonders köstlich schmeckt der Orangenquark gut gekühlt und mit saftigen Fruchtfilets. So wird aus wenigen alltäglichen Zutaten ein leicht wirkendes, farbenfrohes Dessert, das zu jeder Jahreszeit ein wenig mediterrane Frische auf den Tisch bringt.
Hast du Orangenquark schon einmal selbst zubereitet? Magst du ihn lieber ganz klassisch mit Vanille oder würdest du die Creme mit Schokolade, Beeren, Pistazien oder knusprigen Keksen verfeinern? Wir freuen uns über ein paar Kommentare.
