Hummus ist eines dieser Rezepte, das du einmal selbst machst und danach nie wieder nur „irgendeinen“ Dip willst
Er ist cremig, leicht zitronig und gleichzeitig nussig durch Tahini, und genau diese Kombi macht Hummus so unverwechselbar. Dazu kommt Knoblauch und Kreuzkümmel, die ihm diesen typischen Geschmack geben, der sofort nach Nahost-Küche schmeckt.

Das Aroma ist klar, aber nicht kompliziert, und deshalb passt Hummus zu so vielen Sachen. Als Dip, als Brotaufstrich, zu Ofengemüse oder einfach als schnelle Bowl-Basis.
Das Beste ist, du brauchst nur ein paar Zutaten und einen Mixer. Kichererbsen, Tahini, Zitrone, Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und etwas Wasser oder Kichererbsenwasser reichen meistens schon. Der Rest ist eher Technik als Rezept, weil die Reihenfolge und die Zeit im Mixer den Unterschied machen. Wenn du einmal das Grundprinzip verstanden hast, kannst du Hummus jedes Mal nach deinem Geschmack anpassen, ohne dass er schiefgeht.
Mit ein paar kleinen Tricks wird dein Hummus richtig samtig und cremig und nicht körnig. Tahini zuerst mit Zitronensaft kurz aufschlagen, dann wird es heller und glatter. Dann erst die Kichererbsen dazugeben und lange genug mixen, damit wirklich alles fein wird. Ein Eiswürfel oder sehr kaltes Wasser beim Mixen kann die Textur noch weicher machen. Und wenn du extra Zeit hast, lohnt es sich, die Kichererbsen kurz zu erwärmen oder die Häutchen teilweise abzureiben, weil das die Oberfläche noch feiner macht. So schmeckt dein Hummus am Ende nicht nur gut, sondern fühlt sich auch richtig luxuriös an.
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🥄 Warum selbstgemachter Hummus so viel besser ist
Selbstgemachter Hummus schmeckt frischer, weil du ihn direkt auf deinen Geschmack einstellen kannst. Du bestimmst die Balance und musst dich nicht an ein fixes „Industrie-Aroma“ gewöhnen. Mal willst du ihn mild und nussig, mal knoblauchiger. Mal extra zitronig, mal besonders cremig. Und genau das macht selbstgemacht so angenehm, weil du mit kleinen Drehungen jedes Mal eine neue Variante bekommst.

Viele gekaufte Versionen wirken dagegen eher schwer. Sie sind manchmal zu sauer, zu salzig oder haben eine Konsistenz, die eher „pappig“ ist. Dazu kommen oft Zusätze für Haltbarkeit oder eine Textur, die im Becher stabil bleibt, aber zuhause nicht so lecker wirkt. Das heißt nicht, dass gekaufter Hummus immer schlecht ist, aber er ist oft auf „lange haltbar“ optimiert und nicht auf dieses frische, fluffige Mundgefühl.
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Zuhause bekommst du ein Ergebnis, das weich, fluffig und aromatisch ist, wenn du ein paar Dinge beachtest. Tahini und Zitrone zuerst mixen, damit es schön glatt wird. Dann die Kichererbsen lange genug laufen lassen, damit die Masse wirklich fein wird. Und die Flüssigkeit in kleinen Schlucken dazugeben, bis die Konsistenz passt. So wird dein Hummus am Ende leicht und luftig und schmeckt wie aus einem richtig guten Café.
🟢 Tipp: Der größte Unterschied kommt von gutem Tahini und vom richtigen Mixen
⏱️ Zeit und Portionen
- Zubereitungszeit: ca. 10 bis 15 Minuten
- Portionen: 4 als Dip oder 2 als Hauptkomponente
🛒 Zutaten
Basis
- 1 Dose Kichererbsen, 240 g Abtropfgewicht oder 250 g gekochte Kichererbsen
- 3 bis 4 EL Tahini, also Sesampaste
- 1 große Zitrone, Saft nach Geschmack
- 1 bis 2 Knoblauchzehen
- 1 TL Salz
- 1 TL Kreuzkümmel
- 3 bis 6 EL eiskaltes Wasser
- 2 EL Olivenöl plus etwas zum Servieren
Optional für extra Cremigkeit
- 1 TL Natron, wenn du Kichererbsen selbst kochst
- 1 bis 2 EL Aquafaba, also das Kichererbsenwasser aus der Dose
- 1 TL Joghurt oder ein Spritzer mehr Tahini, wenn du es besonders weich willst
🍽️ Zubereitung Schritt für Schritt
1) Kichererbsen vorbereiten
- Spüle die Kichererbsen gut ab
- Wenn du Zeit hast, reibe die Kichererbsen zwischen den Händen, dann lösen sich viele Häutchen. Das macht den Hummus glatter
- Optional kannst du die Kichererbsen 5 Minuten in heißem Wasser erwärmen, dann mixen sie feiner
🟢 Tipp: Häutchen entfernen ist kein Muss, aber es bringt diese Extra Cremigkeit
2) Tahini und Zitrone zuerst aufschlagen
- Gib Tahini und Zitronensaft in den Mixer oder in ein hohes Gefäß
- Mixe 30 Sekunden. Das wird heller und cremiger
🟢 Tipp: Dieser Schritt macht Hummus fluffiger, weil Tahini wie eine Emulsion arbeitet
3) Würzen und mixen
- Gib Knoblauch, Salz und Kreuzkümmel dazu
- Gib die Kichererbsen hinein
- Mixe 1 Minute und schabe die Seiten ab
- Gib nun eiskaltes Wasser esslöffelweise dazu, während du weiter mixt
- Mixe insgesamt 2 bis 3 Minuten, bis der Hummus richtig glatt ist
- Rühre zum Schluss 2 EL Olivenöl ein oder mixe es kurz unter
🟢 Tipp: Eiskaltes Wasser macht den Hummus leichter und luftiger
4) Abschmecken
- Schmecke ab
- Wenn er zu dick ist, gib noch etwas Wasser dazu
- Wenn er zu flach ist, gib mehr Zitrone oder eine Prise Salz dazu
🟢 Tipps und Tricks für perfekten Hummus
Gutes Tahini ist alles – Es sollte nussig schmecken und nicht bitter.
Knoblauch milder machen – Reibe Knoblauch und lasse ihn 5 Minuten im Zitronensaft ziehen, dann wird er runder.
Mehr Creme – Ein Löffel Aquafaba oder etwas mehr Tahini macht ihn weicher.
Nicht zu trocken – Hummus sollte weich sein, weil er im Kühlschrank fester wird.
Kichererbsen warm mixen – Lauwarm werden sie oft deutlich feiner als kalt.
🌶️ Varianten, die richtig Spaß machen
- Paprika Hummus: geröstete Paprika mitmixen
- Rote Bete Hummus: gegarte Rote Bete für Farbe und Süße
- Zitronen Kräuter Hummus: Petersilie oder Koriander plus Zitronenabrieb
- Spicy Hummus: Chili, Harissa oder geräuchertes Paprikapulver
- Avocado Hummus: Avocado für extra Cremigkeit und Frische
🟢 Tipp: Gewürze lieber nach und nach zugeben. Hummus wird schnell dominant, wenn du zu viel auf einmal nimmst.
🍽️ Servierideen, die immer gehen
- Mit Olivenöl und Paprikapulver toppen
- Mit gerösteten Kichererbsen für Crunch
- Als Brotaufstrich mit Gurke und Tomate
- Als Dip zu Rohkost, Chips oder Fladenbrot
- Als Basis für Bowl oder Wraps

❓ Häufige Fragen zu Hummus
Warum ist mein Hummus körnig? Entweder war der Mixer zu schwach oder die Kichererbsen zu kalt. Warm mixen und länger laufen lassen hilft. Häutchen entfernen macht zusätzlich glatter.
Wie lange hält Hummus? Im Kühlschrank hält er sich meist 3 bis 4 Tage. Deckel drauf und am besten eine dünne Schicht Olivenöl oben drauf, dann bleibt er saftiger.
Kann ich Hummus einfrieren? Ja, das geht. Nach dem Auftauen einmal gut durchrühren oder kurz mixen. Die Konsistenz wird manchmal etwas anders, aber geschmacklich bleibt es gut.
Ist Hummus immer vegan? Wenn du ihn klassisch machst, ja. Manche geben Joghurt dazu, das wäre dann nicht vegan.
🧊 Aufbewahrung
Fülle Hummus in ein sauberes Glas oder eine Dose und verschließe ihn luftdicht, damit er frisch bleibt und keine Fremdgerüche annimmt. Streiche die Oberfläche am besten glatt, dann trocknet er weniger aus. Wenn du ihn besonders cremig halten willst, gib oben einen kleinen Schluck Olivenöl drauf, weil das wie eine Schutzschicht wirkt. So bleibt die Oberfläche weich und der Hummus fühlt sich auch am nächsten Tag noch frisch an.
Vor dem Essen kurz umrühren, weil sich die Textur beim Stehen etwas setzen kann. Wenn er dir dann zu fest wirkt, hilft ein kleiner Spritzer Wasser oder Zitronensaft, bis er wieder die gewünschte Konsistenz hat. Taste dich dabei langsam ran, damit er nicht zu dünn wird. Und wenn du magst, gib zum Schluss noch einmal ein wenig Tahini dazu, dann wird er wieder extra samtig.
Hast du Hummus schon mal zubereitet? Wir freuen uns über ein paar leckere Rezeptideen und Kommentare.
