Petersilienwurzel: So kaufst du sie richtig, lagerst sie clever und zauberst daraus ein Mini Rezept, das sofort wärmt
Die Petersilienwurzel ist so ein Gemüse, das viele übersehen, obwohl es in der Küche richtig viel kann. Sie sieht ein bisschen aus wie eine helle Möhre, schmeckt aber würziger und leicht nussig. Genau diese Mischung macht sie perfekt für Suppen, Ofengerichte und cremige Pürees.

Dazu passt sie wunderbar in die kalte Jahreszeit, weil sie sich gut lagern lässt und viele Gerichte runder macht. Wenn du sie einmal ausprobierst, merkst du schnell, wie vielseitig sie ist. Und das Beste ist, dass sie oft günstig ist und trotzdem wie ein Küchen Geheimtipp wirkt.
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Warum Petersilienwurzel so gesund ist und warum dein Körper sie mag
Petersilienwurzel bringt Ballaststoffe mit und ist dadurch eine gute Basis für sättigende Gerichte. Sie liefert außerdem verschiedene Vitamine und Mineralstoffe, die in der Winterküche willkommen sind. Viele schätzen sie, weil sie aromatisch ist, ohne schwer zu wirken.
Dazu kommt, dass sie weniger bekannt ist und deshalb Abwechslung in den Speiseplan bringt. Wenn du öfter Gemüse essen willst, ist sie ein einfacher Einstieg, weil sie mild genug ist und trotzdem Charakter hat. Besonders in warmen Gerichten wirkt sie angenehm wohltuend.

Wo Petersilienwurzel wächst und wann sie Saison hat 🌿
Petersilienwurzel wird in gemäßigten Klimazonen angebaut und ist in vielen Regionen Europas zuhause. Sie hat vor allem in den kühleren Monaten Saison, oft von Herbst bis in den späten Winter hinein. Genau dann taucht sie häufiger auf Wochenmärkten und in Supermärkten auf. Weil sie ein Wurzelgemüse ist, mag sie lockere Böden und braucht etwas Zeit zum Wachsen. Geerntet wird sie, wenn die Wurzel kräftig ausgebildet ist und das Aroma voll ist. In der Saison bekommst du meist die beste Qualität und den besten Geschmack.
Einkauf ohne Fehlgriff: So erkennst du eine richtig gute Petersilienwurzel 🛒
Achte darauf, dass die Wurzeln fest sind und keine weichen Stellen haben. Die Schale darf leicht erdig aussehen, sollte aber nicht schleimig oder stark beschädigt sein. Dünne Wurzeln sind oft etwas intensiver im Geschmack, dickere sind häufig milder. Wenn noch Grün dran ist, sollte es frisch wirken und nicht komplett schlapp sein. Kleine Risse sind nicht dramatisch, aber starke Schrumpelstellen deuten auf alte Ware hin. Wenn du mehrere kaufst, nimm lieber gleich große Stücke, dann garen sie später gleichmäßig.

So bereitest du sie richtig vor, damit das Aroma perfekt wird 🔪
Wasche die Petersilienwurzel gründlich, weil sich Erde gern in feinen Rillen festsetzt. Schälen ist meist sinnvoll, vor allem wenn die Schale etwas grob ist. Schneide die Enden ab und schneide sie dann in Scheiben oder Würfel, je nachdem was du vorhast.
Roh ist sie eher kräftig, gekocht wird sie deutlich milder und runder. Besonders gut schmeckt sie, wenn du sie kurz anröstest, bevor du Flüssigkeit zugibst. Dann entsteht dieses warme, leicht nussige Aroma, das viele so lieben.
Mini Rezept: Cremige Petersilienwurzel Suppe in 20 Minuten 🥣
Diese Suppe ist schnell, macht satt und schmeckt wie ein kleiner Winterurlaub zuhause.
Zutaten für 2 bis 3 Portionen
- 400 g Petersilienwurzel
- 1 kleine Zwiebel
- 1 EL Butter oder Olivenöl
- 700 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Sahne oder eine pflanzliche Alternative
- Salz, Pfeffer, Muskat
- Optional: ein Spritzer Zitrone und ein paar geröstete Kerne
Zubereitung
- Zwiebel fein würfeln und in Butter oder Öl glasig anbraten.
- Petersilienwurzel schälen, würfeln und kurz mit anrösten.
- Mit Brühe aufgießen und 12 bis 15 Minuten weich köcheln lassen.
- Pürieren, Sahne einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
- Mit Zitrone abrunden und nach Wunsch mit gerösteten Kernen servieren.
Was du aus Petersilienwurzel alles machen kannst, wenn du mehr willst 🍽️
Petersilienwurzel ist ein echtes Multitalent, weil sie sich wie eine Mischung aus Sellerie und Möhre verhält. Du kannst sie in vielen Gerichten als Aromabasis nutzen oder als Hauptzutat spielen lassen.
- Als Ofengemüse mit Kartoffeln und Kräutern
- Als Püree, auch gemischt mit Kartoffel oder Pastinake
- In Eintöpfen, weil sie Brühen sofort mehr Tiefe gibt
- Geraspelt in Frikadellen oder Gemüse Puffern
- Als feine Einlage in klaren Suppen

So lagerst du Petersilienwurzel, damit sie lange frisch bleibt
Am besten lagerst du sie kühl, dunkel und leicht feucht, zum Beispiel im Gemüsefach des Kühlschranks. Wickel sie in ein Tuch oder lege sie in eine Papiertüte, dann trocknet sie nicht so schnell aus. Wenn das Grün dran ist, schneide es ab, weil es der Wurzel sonst Feuchtigkeit entzieht.
So hält sie sich oft eine Woche oder länger. Angeschnittene Stücke packst du in eine Dose und nutzt sie innerhalb von zwei Tagen. Du kannst sie auch gewürfelt einfrieren, dann hast du sie jederzeit für Suppe oder Soßen parat.
Häufige Fragen zur Petersilienwurzel
Schmeckt Petersilienwurzel wie Petersilie?
Sie hat ein petersilienartiges Aroma, ist aber deutlich milder und erdiger. Gekocht wirkt sie runder und leicht nussig.
Kann ich sie durch Pastinake ersetzen?
Ja, das klappt oft. Pastinake ist meist etwas süßer, Petersilienwurzel ist würziger.
Muss ich sie schälen?
Meist ja, besonders wenn die Schale grob ist. Bei sehr frischer Ware kannst du sie auch nur gründlich schrubben.
Kann ich sie roh essen?
Das geht, aber sie schmeckt roh kräftiger und etwas schärfer. Fein geraspelt im Salat ist sie spannend, wenn du sie magst.

Petersilienwurzel ist ein Wintergemüse, das unglaublich viel Geschmack bringt und trotzdem unkompliziert bleibt
Sie macht Suppen, Eintöpfe und Ofengerichte sofort aromatischer und passt perfekt in die Alltagsküche. Wenn du beim Einkauf auf feste Wurzeln achtest und sie gut lagerst, hast du lange etwas davon. Und mit dem Mini Rezept hast du direkt einen Einstieg, der garantiert wärmt und richtig gut schmeckt.
Hast du Petersilienwurzel schon mal gekocht und kennst du noch andere leckere Ideen damit? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.
