Quiche Lorraine selber machen: Knuspriger Boden, cremige Füllung und alle Tipps, damit sie perfekt wird
Quiche Lorraine ist ein Gericht, das gleichzeitig einfach und beeindruckend ist. Du bekommst einen knusprigen Boden und eine Füllung, die schön cremig und würzig wird. Genau diese Kombination macht sie so beliebt, weil sie immer nach „mehr Aufwand“ aussieht, als sie eigentlich ist. Und sobald du sie anschneidest, merkst du sofort, wie gut die Texturen zusammenpassen.

Sie passt zum Brunch, zum Abendessen oder als Mitbringsel, weil sie auch lauwarm richtig gut schmeckt. Am Brunch Tisch wirkt sie wie ein kleines Highlight neben Salat und Brot. Abends macht sie mit einem grünen Salat eine vollständige Mahlzeit. Und unterwegs ist sie praktisch, weil du sie einfach in Stücke schneiden kannst, ohne dass sie zerfällt.
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Viele mögen sie, weil man sie gut vorbereiten kann und sie am nächsten Tag oft noch besser ist. Die Aromen verbinden sich, und die Füllung setzt sich stabil. Wenn du Gäste hast, ist das perfekt. Du kannst sie schon vorher backen, kurz abkühlen lassen und später nur noch auf Temperatur bringen. So bleibt die Küche entspannt, und du stehst nicht die ganze Zeit am Herd.
Mit ein paar kleinen Tricks wird der Boden nicht weich und die Füllung bleibt stabil. Der wichtigste Punkt ist Blindbacken. Du backst den Boden kurz vor, damit er eine feste Schicht bildet, bevor die Flüssigkeit hineinkommt. Außerdem hilft es, Speck oder Zutaten, die viel Fett oder Feuchtigkeit abgeben, vorher kurz anzubraten. Und bei der Eier Sahne Mischung ist das Verhältnis entscheidend, damit die Quiche nicht „wabbelig“ wird, sondern cremig und schnittfest.
Und du kannst sie leicht abwandeln, wenn du es vegetarisch oder etwas leichter willst. Statt Speck funktionieren angebratene Champignons, Lauch oder Spinat sehr gut. Für eine mildere Variante kannst du einen Teil der Sahne durch Milch ersetzen oder auf Crème fraîche setzen, je nachdem, wie du die Konsistenz magst. Auch beim Käse kannst du spielen, ohne dass der Grundcharakter verloren geht.

Wenn du Quiche Lorraine einmal drin hast, wird sie schnell zu einem Klassiker, den du immer wieder machst. Weil sie zuverlässig gelingt, gut aussieht und in fast jede Gelegenheit passt.
Rezept: Quiche Lorraine klassisch
Zutaten für eine Springform oder Quicheform, ca. 26 cm
Für den Teig
- 250 g Mehl
- 125 g kalte Butter in Würfeln
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 2 bis 3 EL kaltes Wasser, falls nötig
Für die Füllung
- 200 g Speckwürfel
- 1 Zwiebel, fein gewürfelt
- 3 Eier
- 250 ml Sahne
- 150 ml Milch
- 150 g geriebener Käse, zum Beispiel Gruyère oder Emmentaler
- Salz, Pfeffer, Muskat
- Optional: 1 TL Dijon Senf für mehr Tiefe
Zubereitung
- Knete Mehl, Butter, Ei und Salz zügig zu einem glatten Teig. Gib nur so viel Wasser dazu, bis er zusammenhält.
- Wickle den Teig ein und stelle ihn 30 Minuten kalt, damit er später knusprig wird.
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober Unterhitze vor.
- Rolle den Teig aus, lege ihn in die Form und ziehe einen Rand hoch. Steche den Boden mit einer Gabel mehrfach ein.
- Lege Backpapier auf den Boden, fülle Hülsenfrüchte oder Blindbackkugeln ein und backe den Boden 12 Minuten vor.
- Brate Speck und Zwiebel in einer Pfanne an, bis alles leicht Farbe bekommt, und lasse es kurz abkühlen.
- Verrühre Eier, Sahne, Milch, Käse und optional Senf. Würze kräftig mit Pfeffer und etwas Muskat. Salz nur vorsichtig, weil der Speck schon würzt.
- Verteile Speck und Zwiebel auf dem vorgebackenen Boden und gieße die Eimasse darüber.
- Backe die Quiche 30 bis 35 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung cremig aber stabil wirkt.
- Lasse sie 10 Minuten ruhen, dann lässt sie sich besser schneiden.
Tipp
Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, decke die Quiche locker mit Alufolie ab.
Vegane oder vegetarische Alternative, die trotzdem richtig gut schmeckt 🌱
Für vegetarisch lässt du den Speck weg und nimm stattdessen Lauch oder Champignons. Beides solltest du kurz anbraten, damit die Flüssigkeit rausgeht und die Quiche später nicht wässrig wird. Lauch wird dabei weich und leicht süßlich. Champignons bringen mehr Umami und wirken besonders „herzhaft“. Wenn du willst, kannst du auch beides kombinieren, dann wird die Füllung noch abwechslungsreicher.
Für vegan ersetzt du die Eier durch eine Mischung aus Kichererbsenmehl und Wasser. Diese Mischung stockt beim Backen und gibt dir eine schnittfeste Konsistenz, die an eine klassische Quiche erinnert. Wichtig ist, dass du sie gut verrührst, damit keine Klümpchen bleiben. Dazu nutzt du eine pflanzliche Sahne Alternative, zum Beispiel auf Hafer oder Soja Basis, je nachdem, was du geschmacklich lieber magst.
Als würzige Basis passen Hefeflocken oder veganer Reibekäse. Hefeflocken geben diese leicht käsige Tiefe, ohne schwer zu wirken. Veganer Reibekäse sorgt für mehr „Quiche Gefühl“, besonders wenn du oben noch eine kleine Schicht zum Überbacken streust. Eine Prise Muskat und etwas Pfeffer machen den Geschmack zusätzlich runder.
Der Geschmack wird etwas anders, bleibt aber angenehm deftig und rund. Es wird weniger „speckig“ und dafür mehr gemüsig und aromatisch. Wenn du die Füllung gut abschmeckst und das Gemüse vorher anbrätst, wirkt die vegane oder vegetarische Quiche genauso stimmig wie das Original.

Wie gesund sind die Zutaten
Quiche Lorraine ist eher ein Wohlfühlgericht als ein Diät Essen. Sie lebt von einem knusprigen Boden und einer cremigen Füllung. Genau das macht sie so beliebt, aber eben auch reichhaltig. Wenn du sie bewusst als Genussgericht einplanst, passt sie trotzdem sehr gut in einen normalen Alltag.
Eier liefern Eiweiß, und Milchprodukte bringen Sättigung und Geschmack. Die Kombination sorgt dafür, dass Quiche lange vorhält. Du hast also nicht nur „Teig mit Füllung“, sondern eine Mahlzeit, die wirklich trägt. Je nachdem, wie du die Mischung aus Milch, Sahne oder Crème fraîche wählst, wird sie leichter oder üppiger, ohne dass der Charakter verloren geht.
Speck sorgt für Aroma, ist aber auch der Teil mit mehr Salz und Fett. Deshalb kannst du ihn gut reduzieren oder durch Gemüse ersetzen. Wenn du Speck nutzt, reichen oft schon kleine Mengen, damit der Geschmack da ist. Alternativ bringen Lauch, Champignons oder Spinat viel Würze, besonders wenn du sie vorher anbrätst und gut abschmeckst.
Wenn du dazu einen großen Salat servierst, wird das Gericht insgesamt ausgewogener. Frische, Säure und etwas Crunch sind ein super Gegenpol zur cremigen Quiche. Ein einfaches Dressing mit Zitrone oder Essig hilft dabei, dass sich alles leichter anfühlt.
Auch kleinere Stücke als Snack funktionieren super, weil Quiche sehr sättigend ist. Du kannst sie gut in Würfel oder schmale Stücke schneiden und als Fingerfood servieren. Gerade für Brunch, Picknick oder Büro ist das praktisch, weil sie auch lauwarm noch richtig gut schmeckt.
Häufige Fragen zur Quiche Lorraine
Warum wird der Boden manchmal weich?
Meist wurde er nicht vorgebacken oder die Füllung war zu flüssig. Blindbacken ist der wichtigste Schritt.
Kann ich fertigen Blätterteig oder Mürbeteig nehmen?
Ja, das geht und spart Zeit. Achte trotzdem darauf, den Boden kurz vorzubacken, damit er stabil bleibt.
Wie lange hält Quiche im Kühlschrank?
Gut abgedeckt hält sie sich 2 bis 3 Tage. Kurz im Ofen aufgewärmt schmeckt sie wieder wie frisch.
Kann ich Quiche einfrieren?
Ja, am besten in Stücke geschnitten. Nach dem Auftauen im Ofen erwärmen, dann bleibt der Boden besser.
Welche Beilage passt dazu?
Ein frischer Salat mit leichtem Dressing passt perfekt. Auch Tomaten oder ein Gurkensalat sind eine gute Ergänzung.

Quiche Lorraine ist ein Rezept, das immer wieder funktioniert und trotzdem jedes Mal besonders wirkt
Du bekommst einen knusprigen Boden und eine Füllung, die warm, würzig und angenehm cremig ist. Genau diese Mischung fühlt sich wie echtes Wohlfühlessen an, ohne dass du stundenlang in der Küche stehen musst. Wenn der Rand goldbraun wird und die Mitte sanft gestockt ist, schmeckt Quiche Lorraine einfach sofort nach Bistro und Sonntagstisch zugleich.
Mit dem Vorbacken und ein bisschen Geduld wird sie richtig stabil und sieht beim Anschneiden toll aus. Das Blindbacken sorgt dafür, dass der Boden nicht durchweicht, wenn die Eier-Sahne-Masse hinein kommt. Außerdem hilft es, die Quiche nach dem Backen kurz ruhen zu lassen, damit die Füllung sich setzt. Dann bekommst du saubere Stücke, die nicht auseinanderlaufen, und eine Oberfläche, die appetitlich glänzt.
Genau deshalb ist sie so beliebt, weil sie unkompliziert ist und trotzdem nach Frankreich schmeckt. Du kannst sie gut vorbereiten, sie schmeckt warm und lauwarm, und sie passt zu so vielen Gelegenheiten. Ob zum Brunch, als Abendessen mit Salat oder als Mitbringsel, sie wirkt immer ein bisschen besonderer, als sie eigentlich ist.
Und das Beste ist, dass du sie leicht abwandeln kannst, ohne den Charakter zu verlieren. Mal mit mehr Kräutern, mal mit weniger Speck, mal mit Gemüse, wenn du es leichter willst. Am Ende bleibt sie dieses Gericht, das zuverlässig gelingt und jedes Mal ein kleines Stück Frankreich auf den Teller bringt.
Hast du Quiche Lorraine schon mal gebacken? Oder kennst du noch andere leckere Rezepte? Wir freuen uns über ein paar Rezepte und Kommentare.
