Fr.. Feb. 20th, 2026
Ein Som Tam Thai aus grüner Papaya liegt in einer Schale und ist mit Chili und Tomaten gemischt.
Som Tam Thai mit Chili und Limetten Dressing - Bildnachweis: wing-wing - iStock ID: 2215696464

Dieser Som Tam Thai schmeckt wie in Thailand, ist in 15 Minuten fertig und du kannst die Schärfe ganz easy anpassen

Som Tam Thai ist dieser Salat, der sofort wach macht und sich anfühlt wie ein erster Bissen Urlaub. Er ist knackig, fruchtig und hat genau diese Mischung aus Limette, Fischsoße, Chili und einer leichten Süße, die richtig süchtig macht. Du schmeckst erst Säure, dann Salz, dann Schärfe, und am Ende bleibt diese frische Papaya Note, die alles zusammenhält.

Som Tam Thai ist auf einem Bananenblatt angerichtet und mit Erdnüssen und Gemüse garniert.
Som Tam Thai mit Erdnüssen auf Bananenblatt – Bildnachweis: tortoon – iStock ID: 691524124

Wenn du die Papaya einmal richtig vorbereitet hast, geht der Rest schnell. Du brauchst dann nur noch das Dressing anzurühren, die Aromen kurz zu vermischen und alles so zu „klopfen“, dass die Papaya das Dressing wirklich aufnimmt. Genau dadurch schmeckt Som Tam nach Streetfood, weil es nicht einfach nur gemischt ist, sondern weil die Zutaten die Würze richtig annehmen.

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Am Ende hast du ein Gericht, das nach Sommer schmeckt und trotzdem leicht bleibt. Es ist knackig, es ist lebendig, und es macht sofort Lust auf den nächsten Bissen. Das Wichtigste ist die Balance, denn Som Tam lebt davon, dass nichts zu dominant wird, sondern alles zusammen wie ein perfekter, kleiner Geschmackskick funktioniert. Limette, Chili und diese feine Süße müssen sich die Hand geben, dann wird es richtig gut.

Ein Teller Som Tam Thai ist mit Papayastreifen, Gemüse und Cashews auf einem Holztisch angerichtet.
Som Tam Thai im Restaurant serviert – Bildnachweis: Natalia Rusanova – iStock ID: 2219422095

Rezept Som Tam Thai

Zutaten für 2 Portionen
  • 1 kleine grüne Papaya, geschält und in feine Streifen geraspelt
  • 80 g Karotten, in feine Streifen geraspelt
  • 150 g Kirschtomaten, halbiert
  • 2 EL grüne Bohnen, in 2 bis 3 cm Stücke geschnitten
  • 2 bis 3 EL geröstete Erdnüsse
  • 1 bis 2 EL getrocknete Garnelen optional
  • 1 Limette, Saft plus optional etwas Abrieb
  • 1,5 bis 2 EL Fischsoße
  • 1 bis 2 EL Palmzucker oder brauner Zucker
  • 1 bis 2 Knoblauchzehen
  • 1 bis 3 Thai Chilis, je nach Schärfe
  • 1 bis 2 EL Tamarindenpaste optional für mehr Tiefe

Optional zum Servieren

  • Klebreis oder Jasminreis
  • gegrilltes Hähnchen oder Tofu
  • extra Limettenspalten

Zubereitung

Gib Knoblauch und Chilis in einen Mörser und zerstoße alles grob, bis es richtig duftet und sich die ersten Aromen lösen. Du musst daraus keine Paste machen. Es reicht, wenn Knoblauch und Chili aufbrechen und ihre Schärfe und ihr Duft in den Mörser wandern. Wenn du keinen Mörser hast, geht auch eine stabile Schüssel und das Ende eines Holzlöffels. Es ist dann etwas weniger original, aber geschmacklich immer noch richtig gut, weil du die Aromen trotzdem aktiv freisetzt.

Gib dann den Palmzucker dazu und zerdrücke ihn, bis er sich mit dem Chili Knoblauch verbindet. Das ist der Moment, in dem das Dressing später diese typische thailändische Rundheit bekommt. Rühre Limettensaft und Fischsoße ein und arbeite alles so lange durch, bis sich der Zucker gut gelöst hat. Wenn du Tamarinde nutzt, rührst du sie jetzt dazu und schmeckst einmal kurz ab. Du solltest schon hier merken, dass sich Süße, Säure, Salz und Schärfe die Waage halten, ohne dass ein Teil alles überdeckt.

Jetzt kommen die Bohnen dazu. Stoße sie nur leicht an, damit sie Aroma aufnehmen, aber nicht komplett zerfallen. Sie sollen knackig bleiben und später beim Essen Struktur geben. Danach gibst du die Tomaten dazu und drückst sie einmal sanft an, damit ein bisschen Saft ins Dressing läuft und alles fruchtiger wird. Genau dieser Tomatensaft macht Som Tam oft runder, ohne dass du extra Zucker brauchst.

Gib nun Papaya und Karotten in den Mörser oder in eine große Schüssel. Mische alles kräftig durch. Wenn du im Mörser arbeitest, stößt du dabei immer wieder sanft, damit die Papaya das Dressing wirklich aufsaugt und nicht nur außen benetzt wird. Das ist der Trick, der den Salat nach Streetfood schmecken lässt, weil die Würze nicht oben drauf liegt, sondern in der Papaya steckt.

Zum Schluss hebst du die Erdnüsse und optional die getrockneten Garnelen unter. Die Nüsse geben Crunch und ein bisschen Röstaroma, die Garnelen bringen Tiefe und diese typisch thailändische Umami Note. Schmecke ab und balanciere nach. Mehr Limette bringt Frische, mehr Zucker bringt Rundheit, und ein bisschen mehr Fischsoße gibt Tiefe. Serviere sofort, weil Som Tam am knackigsten frisch gemischt ist und genau dann diesen Sommer Effekt hat, den man so liebt.


Welche Beilage passt am besten dazu

Som Tam ist für sich schon ein kleines Feuerwerk, aber mit der richtigen Beilage wird daraus ein komplettes Essen, das satt macht und trotzdem leicht bleibt. Die Schärfe, die Säure und die salzige Tiefe sind so präsent, dass eine Beilage am besten dann funktioniert, wenn sie beruhigt, ergänzt und ein bisschen „Puffer“ gibt. So wirkt der Salat nicht wie eine Beilage, sondern wie der Star, um den herum du dein Essen aufbaust.

Klassisch passt Klebreis oder Jasminreis am besten, weil Reis die Schärfe abfedert und die Aromen wieder ein bisschen erdet. Du isst dann einen Bissen Som Tam, danach einen Bissen Reis, und plötzlich schmeckt alles runder. Gerade wenn du den Salat eher scharf machst, ist Reis fast schon die perfekte Ergänzung, weil er nicht konkurriert, sondern ausgleicht.

Im Streetfood Style ist Gai Yang, also gegrilltes Hähnchen, die klassische Kombi. Das rauchige, herzhafte Hähnchen passt super zur frischen Säure des Salats, und zusammen wirkt das wie ein kompletter Teller aus Thailand. Wenn du es schneller willst, geht auch eine einfache Hähnchenpfanne. Wichtig ist nur, dass das Fleisch eher würzig und nicht zu süß ist, damit es die Balance des Som Tam nicht verschiebt.

Vegetarisch funktioniert knuspriger Tofu aus der Pfanne richtig gut. Er nimmt das Dressing auf, bringt Substanz und bleibt gleichzeitig neutral genug, damit der Salat weiter im Vordergrund bleibt. Ein paar Gurkenscheiben dazu sind genial, weil sie kühl und frisch wirken und die Schärfe angenehm abmildern. So wird das Essen runder, ohne dass du am Som Tam selbst etwas verändern musst.

Und wenn du es extra praktisch und typisch willst, nimm ein paar Blätter Salat oder Kohl zum Aufnehmen. Du löffelst Som Tam in die Blätter, isst es wie kleine Wraps und hast direkt mehr Textur und einen frischen Crunch. Das ist super alltagstauglich und fühlt sich gleichzeitig nach Streetfood an, weil du mit den Händen essen kannst. So wird aus Som Tam ein komplettes Essen, das Spaß macht und nach Sommer schmeckt.


Häufige Fragen

Wo bekomme ich grüne Papaya her?
Oft im Asia Markt oder in gut sortierten Supermärkten. Sie sollte fest und grün sein, nicht weich und nicht orange.

Kann ich Papaya ersetzen?
Ja, mit Kohlrabi, grüner Mango oder Gurke. Der Geschmack wird anders, aber die Idee bleibt und es ist trotzdem sehr gut.

Wie mache ich Som Tam weniger scharf?
Nimm nur eine Chili oder entferne die Kerne. Du kannst auch etwas mehr Zucker und Limette nehmen, das wirkt milder.

Muss ich getrocknete Garnelen verwenden?
Nein, das ist optional. Sie geben Tiefe, aber der Salat funktioniert auch ohne.

Kann ich das vorbereiten?
Du kannst die Papaya raspeln und das Dressing anrühren. Mische alles erst kurz vor dem Essen, damit es knackig bleibt.

Ein Som Tam Thai aus grüner Papaya liegt in einer Schale und ist mit Chili und Tomaten gemischt.
Som Tam Thai mit Chili und Limetten Dressing – Bildnachweis: wing-wing – iStock ID: 2215696464

Wie gesund sind die Zutaten und worauf du beim Kauf achten solltest

Som Tam ist sehr frisch und besteht größtenteils aus Gemüse, dadurch wirkt er leicht und macht trotzdem zufrieden. Du hast viel Crunch, viel Säure und genau diese würzige Tiefe, die den Salat nicht nach „nur Gemüse“ schmecken lässt. Gerade an warmen Tagen ist das ideal, weil es dich nicht müde macht, aber trotzdem satt genug ist, um als Mahlzeit zu funktionieren.

Grüne Papaya und Karotte bringen Ballaststoffe und sorgen für dieses knackige Gefühl, das Som Tam so besonders macht. Tomaten liefern Frucht und Säure, und genau ihr Saft verbindet sich mit Limette und Fischsoße zu einem Dressing, das richtig lebendig wirkt. Die Erdnüsse bringen etwas Fett und Röstaroma, damit alles runder wird und der Salat nicht zu spitz schmeckt. Dadurch bekommst du diese Balance aus Schärfe, Säure, Süße und Tiefe, die Som Tam wie ein kleines Feuerwerk wirken lässt.

Fischsoße ist von Natur aus salzig, deshalb ist Som Tam am besten, wenn du ihn als würzigen Salat genießt und nicht automatisch nachsalzt. Viele machen den Fehler, zu früh mehr Salz zu geben, obwohl die Fischsoße später beim Durchziehen noch stärker durchkommt. Taste dich lieber langsam heran und korrigiere am Ende nur in kleinen Schritten. So bleibt der Geschmack klar, statt einfach nur salzig zu werden.

Beim Einkauf zählt bei der Papaya vor allem die Festigkeit. Sie sollte richtig hart sein, weil sie sonst nicht schön knackig bleibt und im Mörser schnell weich wird. Wenn sie schon nachgibt, ist sie eher reif und besser für Smoothies oder Desserts, aber nicht für Som Tam. Limetten sollten schwer in der Hand liegen und saftig sein, denn du willst viel Saft und eine frische Säure, die nicht bitter wirkt.

Auch bei der Fischsoße lohnt sich Qualität, weil sie den Geschmack stark prägt. Eine gute Fischsoße schmeckt sauber und tief, ohne unangenehm streng zu wirken, und genau das macht am Ende den Unterschied zwischen „ganz okay“ und „wow“. Wenn du diese drei Zutaten gut auswählst, wird Som Tam automatisch rund und schmeckt wie vom Streetfood Stand.


Vegane Variante

Ersetze die Fischsoße einfach durch Sojasoße oder eine vegane Fischsoße Alternative, dann bleibt der Som Tam vegetarisch oder vegan und schmeckt trotzdem schön würzig. Starte lieber mit etwas weniger, weil Sojasoße je nach Marke unterschiedlich salzig ist, und taste dich dann langsam an deine perfekte Balance heran.

Für mehr Umami kannst du ein paar kleine Stellschrauben nutzen. Ein zusätzlicher Spritzer Limettensaft macht das Ganze frischer und hebt die Aromen. Etwas mehr Tamarinde bringt eine fruchtige Tiefe, die dem Dressing mehr Körper gibt und das Fehlen der Fischsoße gut abfedert. Wenn du es noch runder willst, hilft auch eine kleine Prise Pilzpulver, weil es die Würze verstärkt, ohne den Som Tam „pilzig“ schmecken zu lassen, und dadurch wirkt das Dressing tiefer.

Die getrockneten Garnelen lässt du einfach weg. Stattdessen nimmst du etwas mehr Erdnüsse, damit du weiterhin Crunch und diesen nussigen Geschmack hast, der Som Tam so komplett wirken lässt. Du kannst die Erdnüsse auch kurz anrösten, dann werden sie noch aromatischer und geben dem Salat mehr Charakter.

Am Ende gilt auch hier das Wichtigste. Schmecke ab und balanciere nach. Mehr Limette gibt Frische, mehr Tamarinde gibt Rundheit, und ein bisschen mehr Sojasoße bringt Salz und Tiefe. So bekommst du eine vegane Version, die sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt, sondern wie eine eigene, richtig gute Variante.


Som Tam Thai ist das perfekte Gericht, wenn du Lust auf etwas richtig Frisches mit Kick hast

Du kannst ihn ganz nach deinem Geschmack balancieren und jedes Mal ein bisschen anders machen, ohne dass er seinen typischen Charakter verliert. Genau das ist das Schöne an Som Tam, weil er nicht von einer einzigen Zutat lebt, sondern von dem Zusammenspiel aus Säure, Salz, Schärfe und einer kleinen Süße. Wenn du einmal verstanden hast, wie sich diese vier Dinge gegenseitig ausgleichen, kannst du ihn mit wenigen Handgriffen immer wieder so drehen, wie du ihn gerade brauchst.

An einem Tag willst du ihn vielleicht extra frisch, dann gibst du etwas mehr Limette dazu und hältst die Süße zurück. An einem anderen Tag darf er runder schmecken, dann hilft ein bisschen mehr Zucker oder Tamarinde, damit die Säure weicher wirkt. Wenn du es richtig scharf magst, gehst du bei Chili hoch, und wenn du nur ein leichtes Kitzeln willst, nimmst du weniger oder entfernst die Kerne. So bleibt der Salat typisch, aber fühlt sich trotzdem jedes Mal neu an.

Auch die Textur kannst du steuern. Mehr Erdnüsse bringen Crunch und ein volleres Mundgefühl. Mehr Tomate macht ihn saftiger und etwas fruchtiger. Und wenn du ihn besonders knackig willst, arbeitest du schneller und servierst ihn sofort, weil Som Tam frisch gemischt einfach am besten ist. So hast du einen Salat, der sich an dich anpasst und trotzdem immer wieder nach Streetfood und Sommer schmeckt. Flexibel und verlässlich zugleich.

Hast du schon mal Som Tam Thai gemacht und wie ist er dir gelungen? Hast du noch ein paar schöne Thai Rezepte, die du empfehlen kannst? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.