Mo.. Feb. 23rd, 2026
Ein belegtes Körnerbrot mit Rote Bete Hummus ist mit Rote Bete Stücken, Kichererbsen und Minze dekoriert.
Rote Bete Hummus als bunter Aufstrich - Bildnachweis: Daniela Baumann - iStock ID: 1485678812

Dieser Rote Bete Hummus ist in 10 Minuten fertig, super cremig, knallig in der Farbe und perfekt als Dip oder Brotaufstrich

Rote Bete Hummus ist genau das Richtige, wenn du etwas Gesundes willst, das trotzdem nach Genuss schmeckt. Er ist mild, leicht erdig und hat diese frische Zitronennote, die alles heller macht. Mit Tahin und Knoblauch wird er richtig rund, weil er nicht nur nach Kichererbsen schmeckt, sondern nach einem cremigen Dip, der sofort nach mehr aussieht und genauso schmeckt.

Zwei Brotscheiben sind mit Rote Bete Hummus bestrichen und mit Kichererbsen und Minze garniert.
Rote Bete Hummus auf Körnerbrot – Bildnachweis: Daniela Baumann – iStock ID: 2178407565

Die Rote Bete bringt nicht nur Farbe, sondern auch eine natürliche Süße, die super mit Zitrone und Salz zusammenspielt. Dadurch wirkt der Hummus weniger „schwer“ als manche klassischen Varianten, bleibt aber trotzdem sättigend. Wenn du ihn fein pürierst, wird er samtig, und mit einem guten Olivenöl bekommt er diesen glatten, fast schon cremigen Charakter, den man am liebsten direkt mit warmem Brot aus der Schüssel holt.

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Das Beste ist, dass du ihn beim Abschmecken komplett in deine Richtung drehen kannst. Du kannst ihn eher süßlich mild halten, indem du etwas mehr Rote Bete und einen Tick mehr Tahin nimmst. Oder du machst ihn schön würzig mit mehr Knoblauch, einer Prise Kreuzkümmel oder einem Hauch Chili, wenn du es gern mit Kick magst. So bleibt die Basis immer gleich, aber der Geschmack passt sich an deinen Moment an, ohne dass er seinen typischen Charakter verliert.

Am Ende hast du einen Dip, der frisch schmeckt, schön rund wirkt und auf dem Tisch sofort wie ein kleines Highlight aussieht.

Schale mit pinkem Rote-Bete-Hummus, Kichererbsen, Kräutern und etwas Öl, daneben Zitrone.
Knallpinkes Rote-Bete-Hummus mit Kichererbsen – Bildnachweis: Elena_Danileiko – iStock ID: 517798244

Rezept Rote Bete Hummus

Zutaten für eine Schüssel
  • 1 Dose Kichererbsen 240 g Abtropfgewicht
  • 150 g vorgekochte Rote Bete
  • 2 bis 3 EL Tahin
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 0,5 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 0,5 TL Kreuzkümmel
  • 2 bis 6 EL kaltes Wasser oder Kichererbsenwasser zum Mixen

Optional für mehr Tiefe

  • 1 TL Ahornsirup oder Honig
  • 1 Prise Chili
  • 1 TL Apfelessig

Zum Topping

  • Kichererbsen
  • frische Minze oder Petersilie
  • Sesam oder Kürbiskerne

Zubereitung

Spüle die Kichererbsen kurz ab und lasse sie danach richtig gut abtropfen, damit der Hummus nicht wässrig wird. Wenn du ihn besonders fein haben willst, kannst du die Kichererbsen kurz mit warmem Wasser übergießen und die Häutchen grob abreiben. Das ist optional, aber es macht wirklich einen Unterschied, weil der Hummus dann deutlich feiner und fast schon samtig wird.

Gib Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel in einen Mixer oder in eine Schüssel, wenn du mit dem Pürierstab arbeitest. Mixe das zuerst etwa 20 Sekunden, damit sich Tahin und Zitrone verbinden und eine richtig cremige Basis entsteht. Dieser Schritt ist wichtig, weil du so später weniger lange mixen musst und der Hummus trotzdem glatter wird.

Obenansicht einer Schale pinken Hummus mit Kichererbsen, Kräutern und Sesam, flankiert von Brotscheiben.
Rote-Bete-Hummus aus der Draufsicht angerichtet – Bildnachweis: Elena_Danileiko – iStock ID: 517797412

Gib dann die Kichererbsen und die Rote Bete dazu. Mixe alles fein und gib nach und nach kaltes Wasser dazu, bis der Hummus luftig und streichzart wird. Nimm dir dafür einen Moment Zeit, denn das Wasser macht den Unterschied zwischen „püriert“ und wirklich locker. Wenn du merkst, dass der Mixer schwer läuft, gib lieber in kleinen Schlucken Wasser dazu, statt alles auf einmal, dann bekommst du die Konsistenz leichter unter Kontrolle.

Zum Schluss rührst du Olivenöl ein und schmeckst ab. Wenn du mehr Frische willst, nimm etwas mehr Zitrone. Wenn du es runder willst, hilft ein Hauch Süße, zum Beispiel eine kleine Prise Zucker oder ein bisschen Honig, falls du ihn nicht vegan brauchst. Du kannst auch beim Salz noch fein nachjustieren, denn Rote Bete bringt eine eigene Süße mit und braucht oft etwas mehr Würze, damit der Geschmack klar bleibt.

Fülle den Hummus in eine Schüssel und lasse ihn etwa 10 Minuten stehen. In dieser Zeit verbinden sich die Aromen besser, der Knoblauch wirkt runder und der Hummus schmeckt insgesamt harmonischer. Danach kannst du ihn nochmal kurz probieren und nach deinem Geschmack final einstellen, bevor du servierst.


Wozu passt Rote Bete Hummus am besten

Er ist super vielseitig und macht viele Snacks direkt spannender, weil er cremig ist, frisch schmeckt und durch die Rote Bete diese leichte Süße mitbringt. Du kannst ihn als Dip, Aufstrich oder Bowl Komponente nutzen, und er passt sich dabei ganz easy an, ohne dass du jedes Mal neu überlegen musst.

Als Dip funktioniert er genial zu Gemüsesticks, weil Gurke, Möhre und Paprika die Cremigkeit aufnehmen und der Hummus den Crunch perfekt ergänzt. Auch zu Nachos passt er überraschend gut, weil er mild genug ist, um mit Salz und Röstaromen klarzukommen. Und bei Ofenkartoffeln ist er fast schon ein Upgrade wie ein Dressing, weil er die Kartoffel sofort runder macht und gleichzeitig Frische reinbringt.

Als Aufstrich ist er super auf Vollkornbrot, in Wraps oder auf Sandwiches. Er macht ein Brot schnell saftig, ohne dass du Butter brauchst, und er passt zu Käse, Ei oder auch einfach nur zu ein paar Tomatenscheiben. Im Wrap ist er praktisch, weil er alles zusammenhält und du nicht noch extra Soßen brauchst.

Als Bowl Basis kannst du ihn wie ein cremiges Element einsetzen. Ein paar Löffel Hummus in die Schüssel, dann Salat, Reis oder Couscous, Ofengemüse und am Ende ein Spritzer Zitrone. Dadurch wirkt die Bowl rund, weil du Säure, Cremigkeit und Röstaromen zusammenbringst, ohne dass es schwer wird.

Zum Grillen ist er ein richtig guter Begleiter, weil er kühle Cremigkeit zu warmen, gegrillten Aromen liefert. Er passt zu Halloumi, Fisch oder Gemüsespießen, weil er nicht dominiert, aber den Teller sofort spannender macht. Wenn du ihn etwas dünner rührst, wird er sogar zur schnellen Soße, die du einfach über alles drüberlöffelst. Cremig und immer passend.


Häufige Fragen

Warum wird mein Hummus nicht glatt?
Meist fehlt Flüssigkeit oder die Kichererbsen wurden nicht lange genug gemixt. Gib kaltes Wasser schluckweise dazu und mixe länger, bis es richtig fein wird.

Kann ich frische Rote Bete nehmen?
Ja, aber dann musst du sie vorher weich garen und abkühlen lassen. Vorgekochte Rote Bete ist die schnellste Lösung und funktioniert super.

Wie lange hält sich der Hummus?
Im Kühlschrank luftdicht verpackt hält er 3 bis 4 Tage. Rühre ihn vor dem Servieren kurz durch und gib bei Bedarf einen Spritzer Wasser dazu.

Schmeckt der Hummus sehr nach Rote Bete?
Er schmeckt mild und leicht erdig. Wenn du das Aroma dezenter willst, nimm weniger Rote Bete und etwas mehr Kichererbsen.


Wie gesund ist Rote Bete Hummus und worauf du beim Kauf achten solltest

Rote Bete liefert richtig viel Farbe und bringt Ballaststoffe mit, wodurch der Hummus nicht nur hübsch aussieht, sondern auch angenehm sättigt. Dazu kommen Kichererbsen als gute pflanzliche Proteinquelle, die den Dip „tragfähig“ machen, damit er nicht nur wie ein Gemüseaufstrich wirkt. Tahin und Olivenöl liefern Fett, das satt macht und den Geschmack trägt. Genau deshalb ist der Hummus ein Snack, der nach Genuss schmeckt und trotzdem in eine ausgewogene Küche passt, weil er rund ist und lange zufrieden macht.

Beim Kauf der Rote Bete lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Sie sollte möglichst nur aus Rote Bete bestehen und nicht in einer süßen Marinade liegen, sonst wird der Hummus schnell zu süß und verliert diese frische Zitronenbalance. Wenn du vorgekochte Rote Bete nutzt, ist „nur Rote Bete“ ideal, und wenn noch Salz dabei ist, ist das meist okay, weil du sowieso abschmeckst.

Ein belegtes Körnerbrot mit Rote Bete Hummus ist mit Rote Bete Stücken, Kichererbsen und Minze dekoriert.
Rote Bete Hummus als bunter Aufstrich – Bildnachweis: Daniela Baumann – iStock ID: 1485678812

Auch Tahin ist entscheidend, weil es den Grundton setzt. Es sollte frisch riechen und nicht bitter schmecken, denn Bitterkeit zieht sich durch den ganzen Hummus und lässt sich später kaum wegwürzen. Wenn du beim Öffnen schon einen strengen, alten Geruch hast oder es beim Probieren unangenehm bitter wird, nimm lieber ein anderes Glas, weil sonst der ganze Dip kippt. Vor dem Verwenden lohnt sich außerdem einmal kräftig durchrühren, weil sich Öl und Sesammasse oft trennen und du sonst keine cremige Konsistenz bekommst.

Bei Kichererbsen sind die einfachen Varianten ohne Zusätze am besten. Je weniger drin steht, desto besser kannst du den Geschmack selbst steuern, und der Hummus bleibt klar. Wenn du diese drei Zutaten gut auswählst, bekommst du einen Dip, der sättigt, frisch schmeckt und nicht nur „gesund“, sondern richtig lecker wirkt.


Vegane Variante

Das Rezept ist von Natur aus vegan, weil du nur Kichererbsen, Rote Bete, Tahin, Zitrone, Gewürze und Olivenöl nutzt. Genau deshalb ist es so praktisch, weil du nichts ersetzen musst und sofort eine Version hast, die für alle passt.

Wenn du es noch leichter willst, reduziere das Olivenöl einfach etwas und arbeite stattdessen mehr mit kaltem Wasser. Gib das Wasser schluckweise dazu und mixe zwischendurch, denn dadurch wird der Hummus erstaunlich cremig, ohne dass du viel Öl brauchst. Das Wasser macht ihn luftiger und streichzarter, während Tahin weiterhin für Körper sorgt.

Wichtig ist nur, dass du am Ende einmal abschmeckst, weil weniger Öl den Geschmack etwas „heller“ wirken lässt. Dann hilft oft ein kleiner Tick mehr Zitrone oder eine Prise Salz, damit alles wieder rund wird und die Rote Bete nicht zu süßlich wirkt. So bleibt der Hummus frisch, leicht und trotzdem richtig lecker.


Rote Bete Hummus – frisch & lecker

Rote Bete Hummus ist eine dieser Ideen, die schnell gemacht sind, aber jedes Snack Brett sofort schöner wirken lassen. Allein die Farbe macht schon viel aus, und dazu kommt diese cremige Konsistenz, die einfach immer nach „ich hab mir Mühe gegeben“ aussieht, obwohl es eigentlich super fix geht.

Du kannst ihn mild oder würzig anpassen, ohne dass du das Grundrezept ändern musst. Mehr Zitrone macht ihn frischer, mehr Knoblauch und Kreuzkümmel machen ihn kräftiger, und ein Hauch Paprikapulver gibt sofort mehr Tiefe. So fühlt sich der Dip jedes Mal ein bisschen anders an, bleibt aber immer rund und angenehm cremig.

Und er passt zu fast allem, was aus dem Kühlschrank kommt. Gemüsesticks, Brot, Käse, Reste vom Ofengemüse oder ein paar Oliven funktionieren sofort dazu. Genau deshalb ist er so praktisch, weil du mit einem Dip viele kleine Dinge zu einem Snack machst, der satt macht und trotzdem leicht wirkt. Am Ende ist es ein Rezept, das du einmal machst und dann immer wieder im Kopf hast, weil es einfach klappt und vielseitig ist.

Hast du schon mal Hummus selbst gemacht und wie ist er dir gelungen? Hast du noch ein paar schöne Rezepte, die du empfehlen kannst? Wir freuen uns jederzeit über ein paar Kommentare.