Do.. Jan. 8th, 2026
Glasschale mit Apfelmus, Minzblatt und Apfelscheibe, dahinter liegen ganze Äpfel auf Holz.
Apfelmus im Glas wirkt hell und fruchtig - Bildnachweis: margouillatphotos - iStock ID: 493206421

Selbstgemachtes Apfelmus aus wenigen Zutaten, süß säuerlich und perfekt für Kuchen, Pfannkuchen und Joghurt

Apfelmus ist ein Klassiker, weil es einfach, günstig und richtig vielseitig ist, und du brauchst dafür nur Äpfel, etwas Flüssigkeit und nach Wunsch Gewürze, dann wird es schnell herrlich aromatisch. Die Apfelsorte macht viel aus, weil Süße, Säure und Konsistenz den Geschmack bestimmen, und mit den richtigen Äpfeln wird das Mus von allein schön sämig, ohne dass du viel Zucker brauchst.

Apfelmus in einer Schüssel mit Zimtstangen und Äpfeln im Hintergrund.
Apfelmus im Schälchen passt perfekt zu Zimt – Bildnachweis: bhofack2 – iStock ID: 475714223

Zimt und Vanille passen perfekt, sind aber optional und lassen sich gut dosieren, und je nachdem, was du magst, stampfst du nur kurz für eine gröbere Textur oder pürierst es ganz fein. Selbstgemacht schmeckt es einfach frischer und natürlicher, ohne unnötige Zusätze.

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Welche Äpfel eignen sich am besten und warum

Für Apfelmus sind Äpfel ideal, die beim Kochen gut zerfallen und ein ausgewogenes Aroma haben, und sehr gut passen Boskoop, Elstar, Cox Orange oder Braeburn, weil sie genug Säure und viel Geschmack mitbringen. Boskoop wird besonders sämig, weil er beim Kochen schnell weich wird, und Elstar schmeckt fruchtig und balanciert Süße und Säure sehr angenehm.

Topf mit Apfelmus und Holzlöffel, daneben liegen Apfelschalen und Apfelstücke auf dem Tisch.
Frisch gekochtes Apfelmus wird gerade abgeschöpft – Bildnachweis: Angelika Heine – iStock ID: 1359488827

Wenn du es milder und süßer willst, sind Gala oder Golden Delicious möglich, dann brauchst du oft weniger Zucker. Am rundesten wird es meist mit einer Mischung aus süßen und leicht säuerlichen Sorten, und mehlige, stark zerfallende Äpfel machen das Mus von selbst cremig, was dir beim Pürieren Zeit spart.

Zutaten

Für ca. 3 bis 4 Gläser, je nach Größe.

  • 1,5 kg Äpfel
  • 150 ml Wasser oder Apfelsaft
  • 1 bis 2 EL Zitronensaft
  • 1 bis 2 EL Zucker oder Honig, optional
  • 1 TL Zimt, optional
  • 1/2 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker, optional
  • 1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Wasche die Äpfel, schäle sie nach Wunsch, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in Stücke.
  2. Gib die Apfelstücke mit Wasser oder Apfelsaft in einen großen Topf. Füge Zitronensaft und eine Prise Salz dazu.
  3. Koche alles auf und lasse es dann bei kleiner Hitze 15 bis 20 Minuten sanft köcheln, bis die Äpfel weich sind und zerfallen.
  4. Rühre zwischendurch um, damit nichts ansetzt, und gib bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser dazu.
  5. Würze mit Zimt und Vanille und süße nur, wenn es nötig ist, je nach Apfelsorte und Reife.
  6. Für grobes Apfelmus stampfst du die Äpfel mit dem Kartoffelstampfer. Für feines Apfelmus pürierst du kurz mit dem Stabmixer.
  7. Schmecke zum Schluss ab und fülle das Apfelmus heiß in saubere Gläser, wenn du es aufbewahren willst.

Häufige Fragen

  • Muss ich die Äpfel schälen? Nein, du kannst sie mit Schale kochen und am Ende passieren, das gibt oft mehr Aroma.
  • Wie lange hält Apfelmus im Kühlschrank? In einem sauberen Glas meist 5 bis 7 Tage.
  • Kann ich Apfelmus einfrieren? Ja, in passenden Behältern hält es sich mehrere Monate.
  • Wie wird Apfelmus besonders fein? Pürieren und danach durch ein Sieb streichen macht es extra glatt.
  • Warum kommt Zitronensaft rein? Er hält die Farbe heller und bringt Frische in den Geschmack.
  • Kann ich Apfelmus einkochen? Ja, heiß abfüllen und sauber arbeiten ist wichtig, fürs lange Lagern ist Einkochen am sichersten.

Wie gesund sind die Zutaten

Äpfel liefern Ballaststoffe und natürliche Süße, und als Mus ist es ein unkomplizierter Obstbegleiter, während Zitronensaft Frische bringt und hilft, starkes Nachdunkeln zu bremsen. Zucker ist optional und lässt sich oft sparen, wenn die Äpfel reif und aromatisch sind, und Zimt sowie Vanille geben zusätzlich Geschmack, ohne dass du mehr Zucker brauchst.

Wenn du Apfelmus pur isst, ist es leichter als viele Desserts, aber als Mus geht die Sättigung oft schneller verloren als beim ganzen Apfel, deshalb wird es mit Joghurt oder Haferflocken deutlich ausgewogener. So kannst du Apfelmus ganz einfach in den Alltag einbauen und je nach Bedarf anpassen.

Glasschale mit Apfelmus, Minzblatt und Apfelscheibe, dahinter liegen ganze Äpfel auf Holz.
Apfelmus im Glas wirkt hell und fruchtig – Bildnachweis: margouillatphotos – iStock ID: 493206421

Selbstgemachtes Apfelmus ist eine kleine Küchen Routine, die sich wirklich lohnt

Du bestimmst die Süße, die Konsistenz und die Gewürze ganz nach deinem Geschmack, und mit den richtigen Apfelsorten wird das Mus von allein schön sämig und braucht kaum Zusätze. Es passt zu Pfannkuchen, Grießbrei, Waffeln, Kuchen oder einfach in Joghurt, und du kannst es gut vorbereiten und mehrere Tage genießen. Wenn du eine Apfel-Mischung nutzt, wird der Geschmack besonders rund, und so hast du immer ein fruchtiges Extra im Kühlschrank, das fast zu allem passt und schnell ein kleines Highlight macht.

Hast du Apfelmus schon mal selbst gemacht, und welche leckeren Rezepte kennst du noch? Wir freuen uns über zahlreiche Kommentare.