So mixt du cremigen Kokoslikör mit intensivem Kokosaroma – ein Hauch von Urlaub
Kokoslikör ist der kleine Kurztrip für zu Hause. Er schmeckt mild, süß und angenehm exotisch. Am liebsten trinkst du ihn pur und gut gekühlt, weil dann die Kokosnote richtig rund wirkt. Er passt aber auch super in Cocktails, zum Beispiel mit Ananas, Maracuja oder einem Schuss Limette für mehr Frische. Auch mit Kaffee ist er richtig lecker, etwa als kleiner „After-Dinner“-Drink oder im Eiskaffee.

Viele mögen Kokoslikör als Dessertdrink nach dem Essen, weil er wie flüssige Nachspeise schmeckt. Und wenn du ihn in eine hübsche Flasche füllst, ist er als Mitbringsel fast immer ein Volltreffer. Besonders zur Weihnachtszeit oder für den nächsten Mädelsabend macht er direkt gute Laune.
Kokosnuss und Gesundheit
Kokos liefert je nach Produkt unterschiedliche Fettsäuren und auch ein paar Mineralstoffe. Manche Produkte bringen zusätzlich Ballaststoffe mit, zum Beispiel Kokosraspel oder Kokosmehl. In einem Likör stehen aber klar Genuss und Aroma im Vordergrund. Zucker und Alkohol gehören hier einfach dazu, weil sie Geschmack und Konsistenz mitbestimmen. Darum gilt auch beim Kokoslikör: lieber bewusst genießen, in kleinen Mengen, und nicht als Gesundheitsprodukt sehen. Wenn du ihn wie eine süße Dessertidee behandelst, passt er perfekt in einen entspannten Moment.
Zutaten
- 400 ml Kokosmilch (vollfett, aus der Dose)
- 200 ml gesüßte Kondensmilch
- 150 ml Sahne
- 250 ml weißer Rum (oder Wodka, wenn du es neutraler magst)
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- optional: 30 g Kokosraspel für mehr Kokosgeschmack
Zubereitung
- Stelle Kokosmilch, Kondensmilch und Sahne bereit. Alles sollte möglichst kühl sein.
- Gib alles in einen hohen Mixbecher. Füge Vanille und Salz dazu.
- Mixe 20 bis 30 Sekunden mit dem Stabmixer, bis es glatt und cremig ist.
- Gieße den Rum langsam dazu und mixe kurz auf niedriger Stufe.
- Optional für mehr Aroma: Rühre Kokosraspel ein und lasse den Likör 2 Stunden ziehen. Dann durch ein feines Sieb abseihen.
- Fülle den Likör in saubere Flaschen. Stelle ihn mindestens 12 Stunden kalt, damit er schön rund schmeckt.
- Vor dem Servieren einmal kräftig schütteln.
Variationen
- Schoko Kokoslikör: 1 bis 2 EL Kakaopulver einmixen.
- Kaffee Kokoslikör: 50 ml starker Espresso dazugeben und den Rum um 50 ml reduzieren.
- Limette Kokoslikör: Abrieb einer Bio Limette und 1 EL Limettensaft einrühren.
- Winter Kokoslikör: eine Prise Zimt und etwas Tonkabohne sehr sparsam dosieren.
Tipps für richtig gutes Ergebnis
- Nimm Kokosmilch mit hohem Fettanteil. Dann wird es cremiger.
- Ist er zu dick, gib einen Schluck Rum oder Sahne dazu.
- Ist er zu süß, gib mehr Rum dazu. Mache das in kleinen Schritten.
- Lagere ihn im Kühlschrank. Schüttle die Flasche vor jedem Einschenken.
- Haltbarkeit: im Kühlschrank meist etwa 2 bis 3 Wochen. Verlasse dich am Ende auf Geruch und Geschmack.

Häufige Fragen
- Kann ich ihn ohne Sahne machen?
Ja. Nimm dann mehr Kokosmilch oder eine pflanzliche Kochcreme.
- Warum setzt sich etwas ab?
Das ist normal bei cremigen Likören. Einmal schütteln reicht meistens.
- Welcher Alkohol ist am besten?
Weißer Rum bringt das Karibik Aroma. Wodka ist neutral und lässt Kokos stärker wirken.
- Kann ich ihn verschenken?
Ja. Fülle ihn in sterile Flaschen und schreibe ein Datum drauf. Sag dazu, dass er gekühlt werden soll.
Am Ende ist Kokoslikör vor allem eins: ein unkomplizierter Genuss, der schnell gemacht ist und viele Gelegenheiten ein kleines Stück besser macht. Er passt zu ruhigen Abenden auf dem Sofa genauso wie zu einem Treffen mit Freunden. Du kannst ihn pur trinken, in Drinks mischen oder als süßes Extra zum Dessert servieren. Viel Spaß beim Mixen und beim ersten Schluck. Und vergiss nicht, ihn einfach als kleine Auszeit zu genießen.
Welchen Likör hast du schon mal selbst gemacht? Wenn du magst, hinterlass gern ein paar Kommentare.
