So.. Feb. 15th, 2026
Holzschale voller Pistazien, daneben verstreute Nüsse und Minzblätter auf rustikalem Tisch.
Pistazien in Holzschale mit Minze - Bildnachweis: Jose Calatrava Cano - iStock ID: 1400237358

Pistazien: Von Anbau Ländern über Sorten bis zum Weg in die Tüte, plus praktische Tipps und häufige Fragen

Pistazien sind klein, aber sie fühlen sich immer ein bisschen besonders an. Schon beim Öffnen merkt man, dass sie nicht einfach nur ein Snack sind, sondern eher so etwas wie eine kleine Belohnung. Sie schmecken nussig, leicht süßlich und haben diese feine, typische Note, die sofort nach Snack und Dessert zugleich wirkt. Manche Pistazien sind eher mild und buttrig. Andere schmecken kräftiger, leicht röstig oder sogar ein bisschen „grün“ und frisch.

Pistazien in der Schale liegen in einer Holzschale neben grünen Blättern.
Knackige Pistazien in der Schale mit frischen Blättern – Bildnachweis: Milan Krasula – iStock ID: 1400420952

Viele lieben sie pur, weil sie allein schon genug Aroma mitbringen. Andere streuen sie über Pasta, Salate oder Eis, weil Pistazien genau diesen Crunch liefern, der ein Gericht spannender macht. In der Küche sind sie erstaunlich vielseitig. Gehackt passen sie als Topping auf cremige Suppen oder Ofengemüse. Fein gemahlen werden sie in Kuchen, Cremes und Füllungen richtig elegant. Und wenn du sie kurz in der Pfanne anröstest, wird ihr Duft noch intensiver.

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Gleichzeitig gelten Pistazien als Nuss mit einer guten Nährstoffdichte, weshalb sie in vielen Ernährungsplänen auftauchen. Sie sättigen gut, weil sie Fett und Eiweiß mitbringen, und sie sind dadurch ein Snack, der nicht nur „leer“ wirkt. Viele greifen zu Pistazien auch, weil sie sich gut portionieren lassen. Durch das Knacken oder Schälen isst man oft bewusster und nicht ganz so automatisch.

Im Supermarkt wirken Pistazien aber oft verwirrend, weil es so viele Varianten gibt. Mal sind sie gesalzen, mal geröstet, mal geschält, mal grün und teuer. Dazu kommen noch Begriffe wie „natur“, „geröstet“, „unbehandelt“ oder „kernig“. Das entscheidet am Ende stark darüber, wie sie schmecken und wofür sie sich eignen. Gesalzene Pistazien sind super als Snack. Ungesalzene passen besser zum Backen oder in herzhafte Gerichte, weil du die Würze dann selbst steuerst.

Auch die Optik spielt eine Rolle. Manche Pistazien sind deutlich grüner, weil sie geschält sind oder weil die Sorte und Erntezeit das hergeben. Sehr grüne Kerne sind oft besonders beliebt für Desserts, weil sie optisch einfach mehr her machen, und deshalb sind sie oft auch teurer. Geröstete Pistazien schmecken dafür runder und „snackiger“, verlieren aber manchmal etwas von dieser frischen, grünen Note.

Geschälte Pistazienkerne sind auf einem runden Holzbrett verstreut.
Pistazienkerne auf einem Holzbrett zum Backen und Snacken – Bildnachweis: ligora – iStock ID: 2216895790

Wenn du weißt, worauf es ankommt, findest du schnell die Sorte, die wirklich zu dir passt. Überleg dir zuerst, ob du sie als Snack willst oder fürs Kochen und Backen. Dann achte auf Salz, Röstung und ob sie mit oder ohne Schale sind. So wird Pistazie nicht mehr „verwirrend“, sondern ein kleines Upgrade für Alltag und Genuss.

Wo Pistazien wachsen und warum sie Sonne und Geduld brauchen 🌞

Pistazien wachsen an Pistazienbäumen, die warme, trockene Sommer lieben und im Jahr möglichst viele klare Tage brauchen. Sie kommen mit vergleichsweise wenig Wasser zurecht, wenn sie gut eingewurzelt sind. Trotzdem muss die Versorgung in Plantagen oft gezielt gesteuert werden, weil gleichmäßige Qualität und stabile Ernten sonst schwerer zu erreichen sind. Entscheidend ist vor allem viel Sonne, weil sie die Nüsse ausreifen lässt und das typische nussige Aroma fördert.

Spannend ist, dass Pistazien nicht nur Hitze brauchen, sondern auch eine Phase mit Winterkälte. Diese kühlere Zeit hilft dem Baum, in die richtige Ruhephase zu kommen, damit er im Frühjahr wieder kräftig austreibt und viele Blüten bildet. Fehlt diese Kälte, kann die Fruchtbildung schwächer ausfallen. Genau deshalb liegen typische Anbaugebieten oft in Regionen, die im Sommer trocken und heiß sind, im Winter aber merklich abkühlen.

Angebaut werden Pistazien unter anderem im Iran, in den USA, in der Türkei sowie in Ländern rund um das Mittelmeer. Auch Afghanistan, Syrien und Teile Italiens sind für Pistazien bekannt. Je nach Region unterscheiden sich Größe, Aroma und Farbe leicht, weil Klima, Böden, Sorten und Erntezeitpunkte nicht identisch sind. Manche Pistazien wirken besonders grün und mild, andere schmecken kräftiger und röstiger, selbst wenn sie nicht geröstet wurden.

Pistazien sind außerdem eine Kultur, die Zeit braucht. Die Bäume bringen erst nach einigen Jahren nennenswerten Ertrag, und sie werden über Jahrzehnte genutzt, wenn sie gut gepflegt werden. In vielen Anbaugebieten gibt es zudem Jahre mit stärkerer und schwächerer Ernte, weil Pistazienbäume natürlicherweise nicht immer jedes Jahr gleich viel tragen. Das ist einer der Gründe, warum Pistazien im Handel je nach Saison und Herkunft in Qualität und Preis spürbar schwanken können.

Mehrere Kugeln Pistazieneis liegen in einer Schale neben einer Form mit weiterem Eis.
Pistazieneis Kugeln mit Topping – Bildnachweis: bhofack2 – iStock ID: 952495340

Von der Plantage in die Tüte: So läuft Ernte und Verarbeitung ab 🧺

Zur Erntezeit werden Pistazien entweder per Hand oder mit Maschinen geerntet. In vielen Anbaugebieten werden die Bäume dafür gerüttelt, sodass die reifen Früchte in Netze oder Auffangschirme fallen. Das geht schnell und verhindert, dass die Nüsse lange auf dem Boden liegen. Gerade bei größeren Plantagen ist diese Methode üblich, weil sie viel Zeit spart und die Ernte gleichmäßiger macht.

Danach muss alles zügig weiterverarbeitet werden, weil die frische Außenhülle sonst schnell an Qualität verlieren kann. Pistazien haben außen eine weiche Hülle, die nach der Ernte nicht lange „stehen“ sollte. Je schneller sie entfernt wird, desto sauberer bleibt der Geschmack und desto geringer ist das Risiko, dass die Ware später muffig wirkt.

Im nächsten Schritt wird die äußere Hülle entfernt und die Pistazien werden gründlich gewaschen. Dabei werden auch sichtbare Rückstände und beschädigte Nüsse aussortiert. Für die Qualität ist das wichtig, weil du später nur die Nüsse in der Tüte haben willst, die frisch und stabil sind. Danach folgt das Trocknen. Dieser Schritt entscheidet stark über Haltbarkeit und Aroma. Wenn Pistazien gut getrocknet sind, bleiben sie lagerfähig und behalten ihren typischen Biss.

Viele Pistazien werden anschließend geröstet, weil das den Geschmack intensiviert und sie snackiger macht. Je nach Produkt werden sie danach auch gesalzen, entweder eher fein oder kräftig. Ungeröstete Pistazien gibt es ebenfalls, sie wirken oft etwas milder und „grüner“ im Aroma, sind aber im Handel nicht ganz so verbreitet wie die gerösteten Varianten. Bei geschälten, sehr grünen Kernen geht es oft um Optik und feine Küche, deshalb sind sie häufig teurer und werden besonders sorgfältig sortiert.

Erst danach kommen die Pistazien in Beutel oder Dosen und werden transportiert. Gute Hersteller achten auf eine saubere, gleichmäßige Trocknung und auf eine schnelle Verarbeitung direkt nach der Ernte. Das beeinflusst später Geschmack, Geruch und wie lange die Pistazien knackig bleiben. Wenn du beim Öffnen einer Packung ein frisches, nussiges Aroma hast und keinen dumpfen Ton, ist das oft ein Zeichen dafür, dass diese Prozesskette gut gelaufen ist.

Mini Rezept: Pistazienbutter, die süchtig macht ✅

Zutaten für ein kleines Glas

  • 250 g Pistazienkerne, am besten ungesalzen
  • 1 Prise Salz
  • Optional: 1 bis 2 TL Honig oder Ahornsirup
  • Optional: 1 TL neutrales Öl, nur wenn es zu trocken bleibt
  • Optional: 1 Messerspitze Vanille oder Zimt
Ein kleines Glas mit grüner Pistazienbutter steht auf einem hellblauen Untergrund, umgeben von Pistazien.
Cremige Pistazienbutter im Glas als feiner Brotaufstrich – Bildnachweis: MurzikNata – iStock ID: 2178075199

Zubereitung

  1. Röste die Pistazien 6 bis 8 Minuten bei 160 Grad im Ofen und lasse sie kurz abkühlen, damit das Aroma intensiver wird.
  2. Gib die Pistazien in einen starken Mixer oder Food Processor und mixe zuerst zu Krümeln, dann weiter, bis eine cremige Masse entsteht.
  3. Kratze zwischendrin die Ränder runter und mixe weiter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. Schmecke mit Salz ab und gib optional Honig oder Gewürze dazu, wenn du es süßer magst.
  5. Fülle die Pistazienbutter in ein sauberes Glas und bewahre sie im Kühlschrank auf.

Welche Pistazien Sorten es gibt und was sie unterscheidet ✨

Im Handel triffst du vor allem auf ein paar typische Varianten, und wenn du sie einmal auseinanderhalten kannst, wird der Einkauf sofort einfacher. Am häufigsten siehst du Pistazien in der Schale, meistens geröstet und oft gesalzen. Das ist die klassische Snack Version, weil sie lange knackig bleibt und du durch das Knacken automatisch langsamer isst. Achte hier vor allem darauf, ob sie dir zu salzig sind, denn manche Packungen sind eher „Party Snack“, andere deutlich milder und dadurch vielseitiger.

Dann gibt es geschälte Pistazien Kerne, die extrem praktisch sind, wenn du backen oder kochen willst. Für Kuchen, Pistaziencremes, Pesto oder als Topping auf Bowls sparst du dir damit Zeit, weil du nicht erst pulen musst. Gleichzeitig sind geschälte Kerne empfindlicher, weil sie mehr Oberfläche haben und schneller Aroma verlieren können. Hier lohnt es sich besonders, auf eine gut verschlossene Verpackung zu achten und sie zuhause nach dem Öffnen zügig aufzubrauchen.

Außerdem findest du besonders grün leuchtende Pistazien, die oft als hochwertiger gelten. Diese intensive Farbe wirkt in Desserts und auf Gebäck wie ein echtes Upgrade, und auch aromatisch können sie sehr fein und „pistazienig“ sein. Häufig sind das geschälte Kerne, die für die Patisserie gedacht sind. Sie sind oft teurer, weil sie stärker sortiert werden und optisch einheitlicher sein sollen. Für Eis, Törtchen oder Pistazienbutter machen sie wirklich etwas her, wenn dir die Optik wichtig ist.

Manche Sorten werden stark über ihre Herkunft verkauft, zum Beispiel Pistazien aus Bronte in Sizilien, die in der Feinkost einen besonderen Ruf haben. Auch iranische Pistazien gelten für viele als sehr aromatisch, oft etwas kräftiger und charaktervoll. Kalifornische Pistazien sind sehr verbreitet, weil dort viel produziert wird, und sie sind deshalb in vielen Supermärkten die Standard Option. Das kann trotzdem sehr gut sein, wenn die Qualität stimmt und die Ware frisch ist.

Am Ende zählt nämlich nicht nur das Land, sondern auch Verarbeitung und Frische. Geröstet kann genial schmecken, wenn es sauber gemacht ist, aber ranzige oder zu alte Pistazien erkennst du oft am dumpfen Geruch und daran, dass sie nicht mehr knackig wirken. Wenn du weißt, ob du Snack, Backzutat oder Deko Highlight suchst, findest du im Regal schnell genau die Variante, die wirklich zu dir passt.

Nahaufnahme eines Pistazienzweigs mit rötlich-grünen Fruchtständen vor unscharfen Reihen weiterer Bäume.
Pistazien am Strauch in der Plantage – Bildnachweis: Miguel Perfectti – iStock ID: 1323060292

Geschmack und Verwendung: Warum Pistazien so vielseitig sind

Pistazien schmecken nussig, leicht süßlich und manchmal ein bisschen buttrig. Je nach Sorte und Frische wirkt das Aroma mal mild und rund, mal kräftiger und „grüner“. Manche Pistazien haben sogar eine feine, fast cremige Note, die besonders in Desserts auffällt. Genau diese Mischung macht sie so angenehm, weil sie nie zu schwer schmecken, aber trotzdem deutlich nach Nuss wirken.

Geröstet werden sie intensiver, weil die Röstaromen das nussige Profil stärker nach vorn holen. Sie schmecken dann wärmer und wirken snackiger, besonders wenn auch noch etwas Salz dazu kommt. Natur belassen dagegen wirken sie feiner. Da kommt oft mehr von der frischen, leicht süßlichen Pistaziennote durch, und sie passen besser, wenn du das Aroma nicht „überrösten“ willst, zum Beispiel in Cremes, Eis oder Pistazienbutter.

In der Küche passen Pistazien zu süß und salzig, was sie so spannend macht. In süßen Sachen machen sie Kuchen, Pudding, Joghurt und Eis sofort edler, vor allem wenn du sie grob hackst und als Topping nutzt. In herzhaften Gerichten bringen sie Crunch und Aroma, zum Beispiel auf Salaten, über Pasta, in Couscous oder als Pistazienpesto. Auch zu Käse funktionieren sie richtig gut, weil die leichte Süße der Nuss einen schönen Kontrast setzt.

Wenn du den Geschmack noch mehr herauskitzeln willst, röste Pistazien kurz und vorsichtig in der Pfanne ohne Fett. Das dauert oft nur ein bis zwei Minuten, und du merkst es am Duft. Für feine Desserts kannst du sie danach abkühlen lassen und dann erst hacken, damit sie nicht ölig werden. So bekommst du diesen typischen Pistazienkick, der gleichzeitig fein und richtig aromatisch ist.

  • Pur als Snack, am besten ungesalzen, wenn du sie oft isst.
  • Gehackt auf Joghurt, Porridge oder Obstsalat.
  • In Pasta mit Zitrone, Kräutern und etwas Parmesan.
  • Als Crunch auf Salaten oder Ofengemüse.
  • Im Kuchen, in Muffins oder als Topping auf Eis.
  • Als Pistazienmus im Dessert oder für cremige Soßen.

Wie gesund sind Pistazien wirklich und worauf kommt es an 💚

Pistazien liefern Eiweiß, Ballaststoffe und viele Fette, die in der Küche oft als wertvoll gelten. Dadurch sind sie nicht nur „Knabberkram“, sondern ein Snack, der wirklich Substanz hat. Sie bringen Biss und Aroma, und sie machen oft länger zufrieden als viele süße Snacks, weil sie eben nicht nur aus schnellen Kohlenhydraten bestehen.

Gleichzeitig sind Pistazien energiereich, weshalb die Portion wichtig ist. Eine kleine Handvoll reicht vielen schon, um dieses Satt Gefühl zu bekommen. Gerade weil man sie häufig einzeln aus der Schale holt oder bewusst knackt, isst man oft automatisch langsamer und merkt schneller, wann es genug ist. Das macht Pistazien alltagstauglich, wenn du sie nicht „nebenbei“ aus der großen Packung snackst.

Eine kleine Handvoll kann ein guter Snack sein, weil sie sättigt und nicht nur aus schnellen Kohlenhydraten besteht. Sie passt auch gut als kleines Extra zu Joghurt oder Obst, weil du dadurch eine bessere Balance aus Süße, Crunch und Sättigung bekommst. Auch im Müsli oder über einem Salat erfüllen sie genau diese Rolle. Sie machen aus etwas Einfachem schnell etwas Besonderes.

Wenn du salzige Pistazien isst, ist der Salzanteil der Punkt, auf den du achten solltest. Manche Sorten sind ziemlich stark gesalzen, und das summiert sich schneller, als man denkt. Ungesalzen ist oft die bessere Wahl für den Alltag, weil du sie dann auch in süßen Rezepten nutzen kannst und die Pistazie nicht „snackig salzig“ schmeckt, wenn du sie eigentlich als Zutat willst.

Für viele ist auch die Kombination aus Crunch und Sättigung der Grund, warum Pistazien so beliebt sind. Sie sind ein Snack, der sich wie etwas Besonderes anfühlt. Vielleicht auch, weil sie aromatisch sind, weil sie optisch schön wirken und weil diese kleine Handvoll oft schon reicht, um zufrieden zu sein.

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Achte zuerst auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und auf die Verpackung. Eine gut verschlossene Tüte oder Dose schützt Pistazien besser vor Luft und Feuchtigkeit. Wenn sie ranzig werden, merkst du das meist sofort am Geruch. Dann wirken sie stumpf, ölig und unangenehm, und der nussige Duft fehlt fast komplett. Auch geschmacklich kippt es dann schnell, statt süßlich und rund schmeckt es eher „alt“.

Kaufe lieber kleinere Packungen, wenn du sie nicht oft nutzt. Pistazien sind empfindlich, weil ihre Fette mit Luft und Wärme schneller an Aroma verlieren. Eine kleine Packung ist oft frischer, weil sie schneller leer wird. Das klingt banal, macht aber im Alltag den größten Unterschied, besonders wenn du Pistazien eher als Topping oder für Desserts einsetzt.

Wenn du Pistazien fürs Backen brauchst, sind geschälte Kerne praktisch. Du sparst Zeit, weil du nicht pulen musst, und du kannst sie sofort hacken oder mahlen. Gleichzeitig verlieren geschälte Kerne schneller Aroma, wenn sie lange offen stehen, weil sie mehr Oberfläche haben. Lagere sie nach dem Öffnen deshalb am besten luftdicht, kühl und dunkel. So bleiben sie länger knackig und schmecken nicht so schnell „matt“.

Pistazien in der Schale halten sich oft besser. Die Schale wirkt wie ein natürlicher Schutz, und viele merken auch beim Öffnen sofort, ob eine Nuss komisch riecht oder nicht mehr gut ist. Für Snacks sind sie außerdem praktisch, weil du langsamer isst und die Portion leichter im Griff hast.

Wenn du ungesalzen willst, greife gezielt zu natur Varianten. Manche Packungen sind nur „leicht gesalzen“, andere richtig kräftig, und das verändert nicht nur den Snack Geschmack, sondern auch, ob sie zum Backen oder Kochen passen. Ungesalzen ist meist flexibler, weil du selbst entscheiden kannst, ob du Salz oder Süße dazugeben willst.

Und wenn du richtig intensives Aroma willst, lohnt sich manchmal eine hochwertige Sorte. Gerade bei Pistazien, die sehr grün und aromatisch sind, brauchst du oft weniger, weil sie stärker schmecken. So kann sich ein höherer Preis am Ende trotzdem lohnen, weil du das Aroma schneller erreichst und die Pistazie im Gericht deutlicher zur Geltung kommt.

Aus einem Glas verstreute Pistazien in Schalen auf dunkler Oberfläche.
Pistazien – aus dem Glas gestreut – Bildnachweis: Nodar Chernishev – iStock ID: 1200394561

Lagerung: So bleiben Pistazien länger frisch und aromatisch 📦

Pistazien mögen es kühl, trocken und dunkel. So bleibt ihr Aroma stabil, und sie bleiben länger knackig. Wärme und Licht beschleunigen dagegen, dass die Fette in der Nuss schneller „alt“ schmecken. Feuchtigkeit ist ebenfalls ein Problem, weil sie die Pistazien weich macht und den Geschmack flacher werden lässt.

Lagere sie am besten in einem gut schließenden Glas oder einer Dose. So sind sie vor Luft geschützt und nehmen keine fremden Gerüche an, was bei Nüssen besonders wichtig ist. In offenen Tüten ziehen Pistazien schnell Aromen aus der Küche, zum Beispiel Gewürze oder Kaffee, und dann schmecken sie nicht mehr so sauber nach Pistazie.

Geschälte Pistazien solltest du schneller verbrauchen als Pistazien in der Schale. Ohne Schale haben sie mehr Oberfläche, reagieren stärker auf Luft und werden schneller aromaarm. Wenn du sie fürs Backen nutzt, ist es deshalb oft sinnvoll, geschälte Kerne erst kurz vor dem Einsatz zu öffnen oder sie direkt nach dem Öffnen luftdicht umzufüllen.

Wenn du große Mengen gekauft hast, kannst du sie auch einfrieren. Das klappt gut und schützt vor dem Ranzigwerden, weil Kälte die Oxidation stark verlangsamt. Am besten portionierst du sie vorher, damit du nicht jedes Mal den ganzen Vorrat auftauen musst.

Wichtig ist nur, sie nach dem Auftauen geschlossen stehen zu lassen, bis sie wieder Raumtemperatur haben. So vermeidest du Kondenswasser, das die Pistazien feucht machen könnte. Erst wenn das Glas oder der Beutel nicht mehr kalt ist, öffnest du ihn, und dann bleiben die Nüsse wieder schön trocken und knackig.

Häufige Fragen zu Pistazien

Warum sind Pistazien manchmal so teuer?
Pistazien brauchen viel Zeit am Baum und die Ernte ist aufwendig. Dazu kommen Verarbeitung, Sortierung und oft lange Transportwege.

Sind Pistazien besser gesalzen oder ungesalzen?
Ungesalzen ist für den Alltag meist die bessere Wahl, weil du dann den Salzanteil kontrollierst. Gesalzen schmeckt natürlich intensiver, ist aber eher ein Genuss Snack.

Kann ich Pistazien rösten, wenn sie weich geworden sind?
Ja, du kannst sie kurz im Ofen bei niedriger Temperatur anrösten, damit sie wieder knackiger werden. Achte darauf, sie nicht zu dunkel zu machen.

Woran erkenne ich ranzige Pistazien?
Am Geruch und Geschmack. Wenn sie bitter, muffig oder alt schmecken, solltest du sie nicht mehr essen.

Wie viel Pistazien ist eine gute Portion?
Eine kleine Handvoll ist für viele ein guter Maßstab. Pistazien sind energiereich, deshalb macht die Menge den Unterschied.

Holzschale voller Pistazien, daneben verstreute Nüsse und Minzblätter auf rustikalem Tisch.
Pistazien in Holzschale mit Minze – Bildnachweis: Jose Calatrava Cano – iStock ID: 1400237358

Pistazien sind ein Snack, der gleichzeitig Genuss und Küchenhelfer ist

Sie kommen aus sonnenreichen Regionen, werden nach der Ernte zügig verarbeitet und landen dann geröstet oder natur in der Tüte. Genau dieser Weg entscheidet am Ende darüber, ob Pistazien frisch und klar nussig schmecken oder eher flach wirken. Wenn die Trocknung sauber gemacht ist und die Nüsse nicht ewig lagern, bleiben sie knackig und aromatisch.

Wenn du auf Frische, gute Lagerung und die passende Variante achtest, bekommst du richtig gutes Aroma und echte Vielseitigkeit. Fürs Backen sind geschälte Kerne praktisch. Für Snacks sind Pistazien in der Schale oft die bessere Wahl, weil sie länger stabil bleiben. Und ob du geröstet oder natur nimmst, hängt davon ab, ob du Röstaromen willst oder eine feinere, „grünere“ Note.

Ob pur, im Dessert oder als Crunch im Salat, Pistazien machen Gerichte sofort spannender. Ein paar gehackte Pistazien auf Joghurt oder Eis wirken sofort edel. In Pasta oder Couscous bringen sie Textur. Und im Salat sorgen sie für diesen kleinen Überraschungsmoment, der ein einfaches Gericht interessanter macht.

Und genau deshalb lohnt es sich, sie bewusst auszuwählen und nicht einfach irgendeine Packung zu nehmen. Wenn du die richtige Variante für deinen Zweck kaufst und sie zuhause richtig lagerst, bekommst du mehr Geschmack und am Ende oft sogar mehr Genuss pro Handvoll. So wird aus einer Pistazie nicht nur ein Snack, sondern ein kleines Upgrade für deine Küche.

Stehen Pistazien auch regelmäßig auf deiner Speisekarte? Wie verwendest du sie in der Küche? Wir freuen uns über ein paar Rezeptideen und Kommentare.