Tartiflette Rezept mit Kartoffeln, Speck und cremigem Käse aus dem Ofen
Tartiflette ist echtes Wohlfühlessen und perfekt für kalte Tage. Schon beim Backen zieht ein würziger Duft durch die Küche, der sofort Lust auf den ersten Löffel macht. Die Kartoffeln werden weich, bleiben aber trotzdem in Form, sodass der Auflauf schön Struktur behält. Speck und Zwiebeln geben eine kräftige Würze, die sich beim Schmoren richtig gut verbindet.

Oben schmilzt der Käse und bildet eine goldene Kruste, die beim Anschneiden leicht knackt. Innen wird alles schön cremig, weil sich Sahne, Käse und Kartoffeln zu einer sämigen Schicht verbinden. Das Gericht ist unkompliziert, macht satt und passt perfekt, wenn du etwas Herzhaftes ohne viel Aufwand möchtest. Am besten schmeckt es direkt aus der Form, wenn es noch blubbert und die Kruste gerade frisch aus dem Ofen kommt.
Zutaten (für 4 Portionen)
- 1 kg festkochende Kartoffeln
- 200 g Speckwürfel oder Lardons
- 2 große Zwiebeln
- 1 Reblochon (ca. 450 g)
- 200 g Crème fraîche
- 100 ml trockener Weißwein oder Brühe
- 1 EL Butter für die Form
- 1 bis 2 TL Salz
- 1 TL schwarzer Pfeffer
- optional: 1 Knoblauchzehe, etwas Muskat

Zubereitung
- Heize den Ofen auf 200 Grad Ober Unterhitze vor. Fette eine Auflaufform mit Butter ein.
- Koche die Kartoffeln mit Schale 15 bis 20 Minuten, bis sie fast gar sind. Schrecke sie kurz ab und pelle sie. Schneide sie in Scheiben.
- Brate den Speck in einer Pfanne aus. Gib die Zwiebeln in feinen Ringen dazu und brate sie glasig.
- Lösche alles mit Weißwein oder Brühe ab. Lass es 2 bis 3 Minuten einkochen.
- Rühre Crème fraîche unter. Würze mit Salz, Pfeffer und optional etwas Muskat. Wenn du Knoblauch magst, reibe die Form damit aus oder gib ihn fein gehackt zur Sauce.
- Schichte Kartoffeln und Speck Zwiebel Mischung in die Form. Gieße die Sauce darüber und verteile alles gleichmäßig.
- Schneide den Reblochon einmal waagerecht durch. Lege die Hälften mit der Rinde nach oben auf den Auflauf.
- Backe Tartiflette 20 bis 25 Minuten, bis der Käse geschmolzen ist und die Oberfläche schön gebräunt wirkt. Lass das Gericht 5 Minuten ruhen und serviere es dann.
Tipps für ein richtig gutes Ergebnis
- Nimm festkochende Kartoffeln. Dann wird es nicht matschig.
- Koche die Kartoffeln nur vor, bis sie knapp weich sind. Im Ofen garen sie fertig.
- Wenn du es kräftiger magst, nutze etwas mehr Pfeffer und eine Prise Muskat.
- Du kannst die Form schon am Vortag füllen. Den Käse legst du erst kurz vor dem Backen oben drauf.
Varianten
- Vegetarisch. Ersetze den Speck durch gebratene Champignons oder Räuchertofu.
- Extra würzig. Gib ein paar Thymianblätter in die Sauce oder nutze Bergkäse zusätzlich in dünnen Spänen.
Häufige Fragen zu Tartiflette
Welcher Käse passt, wenn ich keinen Reblochon bekomme. Sehr gut gehen Camembert, Brie oder ein milder Raclette Käse. Der Charakter wird etwas anders, aber immer lecker.
Kann ich Tartiflette ohne Wein machen. Ja. Nimm Brühe oder einen Schluck Milch. So bleibt es mild und cremig.
Welche Kartoffeln sind am besten. Festkochende Sorten sind ideal. Sie behalten Struktur und lassen sich gut schichten.
Kann ich Tartiflette einfrieren. Es geht, aber die Konsistenz wird etwas weicher. Besser ist, Reste im Kühlschrank zu lagern und im Ofen wieder zu erwärmen.
Wie lange hält sich der Auflauf. Im Kühlschrank hält er meist 2 Tage. Erwärme ihn am besten bei 180 Grad im Ofen.

Serviertipps
- Dazu passt ein grüner Salat mit leichtem Senf Dressing.
- Serviere Essiggurken oder eingelegte Zwiebeln dazu, wenn du es gern frischer magst.
- Ein Stück Baguette ist praktisch, um die Sauce aufzutunken.
Tartiflette ist ein Gericht, das sofort nach Hütte und Kamin schmeckt
Du brauchst keine komplizierten Schritte, denn dieses Gericht lebt von seiner Einfachheit. Gute Zutaten machen hier den Unterschied, und mit ein paar kleinen Handgriffen entsteht etwas, das wie echtes Wohlfühlessen schmeckt. Wenn der Käse im Ofen schmilzt, duftet die ganze Küche, und man weiß schon vor dem ersten Bissen, dass es richtig gut wird.

Mit Salat wird es eine runde Mahlzeit, die nicht zu schwer wirkt und trotzdem satt macht. Für Gäste ist es ideal, weil du vieles vorbereiten kannst und später nur noch den Ofen die Arbeit machen lässt. Und am Ende steht ein Auflauf auf dem Tisch, der alle glücklich macht und bei dem meistens direkt nach Nachschlag gefragt wird.
Hast du Tartiflette schon mal selbst gemacht und wie ist es dir gelungen? Oder kennst du noch andere leckere Ofengerichte, die du uns in den Kommentaren empfehlen willst?
