Polnische Sauerkrautsuppe Kapusniak mit Kartoffeln, Möhre und Räucherwurst, die lange köchelt und glücklich macht
Kapusniak ist eine polnische Sauerkrautsuppe, die richtig satt macht und schön wärmt, weil Sauerkraut die typische, leicht säuerliche Note liefert und die Suppe dadurch wunderbar aromatisch wird. Kartoffeln geben Substanz und machen die Brühe nach dem Köcheln leicht sämig, während Möhren eine milde Süße beisteuern, die das Sauerkraut geschmacklich ausbalanciert.

Zwiebel und Knoblauch bilden die herzhafte Basis und passen perfekt zu Lorbeer und Majoran, und Räucherwurst oder Speck bringen diese angenehme Rauchigkeit und Tiefe, wie man es aus der Hausmannsküche kennt. Mit etwas Petersilie oben drauf wirkt alles frischer und sieht beim Servieren besonders einladend aus.
Zutaten
Für 4 bis 6 Portionen.
Für die Suppe
- 700 g Sauerkraut, abgetropft, optional leicht abgespült
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 Möhren
- 500 g Kartoffeln, festkochend oder vorwiegend festkochend
- 150 g geräucherter Speckwürfel, optional
- 250 g Räucherwurst, in Scheiben
- 1,5 l Brühe, Gemüse oder Fleisch
- 1 Lorbeerblatt
- 3 Pimentkörner, optional
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1 TL Majoran, getrocknet
- 1 EL Tomatenmark, optional für mehr Farbe
- Salz und Pfeffer
Zum Servieren
- 2 bis 3 EL Petersilie, gehackt
- optional saure Sahne oder Schmand
- Brot nach Wahl

Zubereitung
- Schneide Zwiebel fein und Knoblauch klein. Schäle Möhren und Kartoffeln und würfle beides in mundgerechte Stücke.
- Brate den Speck in einem großen Topf bei mittlerer Hitze an, bis er leicht Farbe hat. Lass den Speck weg, wenn du es leichter willst, und nimm stattdessen 2 EL Öl.
- Gib Zwiebel und Möhren dazu und dünste alles 5 Minuten, bis die Zwiebel glasig ist. Rühre den Knoblauch kurz mit an.
- Rühre Tomatenmark und Paprikapulver ein und lass es 30 Sekunden mitrösten.
- Gib das Sauerkraut in den Topf und rühre es gut unter. Gieße mit Brühe auf und gib Lorbeer und Piment dazu.
- Lass die Suppe 20 Minuten sanft köcheln, damit das Sauerkraut weich wird und Geschmack abgibt.
- Gib die Kartoffeln dazu und koche alles weitere 12 bis 15 Minuten, bis die Kartoffeln gar sind.
- Rühre die Räucherwurst unter und lass sie 5 Minuten heiß werden, ohne stark zu kochen.
- Schalte die Hitze aus, rühre den Majoran ein und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
- Serviere Kapusniak mit Petersilie und optional einem Löffel saurer Sahne.
Häufige Fragen
- Wie sauer darf Kapusniak sein. Das ist Geschmackssache, spüle das Sauerkraut kurz ab, wenn es dir zu kräftig ist.
- Kann ich die Suppe vorbereiten. Ja, sie schmeckt am nächsten Tag oft noch runder, weil alles durchzieht.
- Wie lange hält Kapusniak im Kühlschrank. Gut verschlossen hält er 2 bis 3 Tage.
- Kann man Kapusniak einfrieren. Ja, das klappt gut, am besten ohne saure Sahne in der Suppe.
- Welche Wurst passt am besten. Räucherwurst wie Krakauer ist klassisch, aber auch andere geräucherte Sorten funktionieren.
- Wie mache ich eine vegetarische Version. Nimm Gemüsebrühe, lass Speck und Wurst weg und gib geräucherten Tofu oder Bohnen dazu.
Wie gesund sind die Zutaten
Sauerkraut liefert Ballaststoffe und je nach Produkt auch Milchsäurekulturen, außerdem bringt es eine angenehme Säure für den Geschmack, während Kartoffeln satt machen und Kohlenhydrate sowie Kalium liefern, was gerade als warme Mahlzeit sehr angenehm ist. Möhren steuern Beta Carotin und eine natürliche Süße bei, die die Suppe schön ausgewogen hält, und Zwiebel sowie Knoblauch geben Aroma und enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die viele gern in der Alltagsküche nutzen.
Räucherwurst und Speck liefern Eiweiß, enthalten aber oft viel Salz und Fett, deshalb passen kleinere Mengen gut, und auch Brühe sorgt für Tiefe, kann jedoch ebenfalls salzig sein, sodass du am besten erst am Ende abschmeckst. Kräuter wie Majoran und Petersilie bringen zusätzlich Geschmack, ohne dass du mehr Fett oder Zucker brauchst.

Diese Suppe ist perfekt für kalte Tage
Kapusniak ist genau die Suppe, die man an kalten Tagen immer wieder kochen will, weil sie herzhaft ist, lange satt macht und ohne komplizierte Zutaten auskommt. Wenn du das Sauerkraut kurz abspülst, wird sie milder, und wenn du es pur nutzt, wird sie kräftiger, sodass du den Geschmack leicht anpassen kannst. Am nächsten Tag schmeckt sie oft noch besser, weil die Aromen Zeit hatten, richtig durchzuziehen, und mit Brot wird daraus ein komplettes Essen, das auch Gäste glücklich macht.
Die Wurstmenge kannst du flexibel halten, je nachdem wie deftig du es magst, und wenn du gern vorkochst, ist Kapusniak perfekt, weil du mehrere Portionen aus einem Topf bekommst und alles ohne Stress bereitsteht.
Hast du das Rezept schon mal probiert, und welche leckeren Suppenrezepte kennst du noch? Wir freuen uns über zahlreiche Kommentare.
