Rosinenbrot mit Hefeteig – so gelingt die typische weiche Krume
Ein selbst gebackenes Rosinenbrot ist wunderbar weich, leicht süß und voller saftiger Rosinen. Es schmeckt zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder einfach zwischendurch und passt besonders gut zu Butter, Frischkäse, Honig oder Marmelade.

Die Grundlage bildet ein lockerer Hefeteig mit Milch, Butter und etwas Zucker. Eingeweichte Rosinen sorgen dafür, dass das Brot nicht trocken wirkt und bei jedem Bissen eine angenehme fruchtige Süße bekommt.
Besonders lecker schmeckt Rosinenbrot frisch aus dem Ofen oder am nächsten Tag leicht getoastet. Mit etwas Zimt oder Vanille lässt sich der klassische Geschmack zusätzlich verfeinern.

Diese Zutaten brauchst du für ein saftiges Rosinenbrot
Die Menge reicht für 1 Kastenform mit etwa 25 Zentimetern Länge.
- 500 g Weizenmehl Type 550 oder Type 405
- 1 Päckchen Trockenhefe oder 20 g frische Hefe
- 250 ml lauwarme Milch
- 70 g Zucker
- 70 g weiche Butter
- 1 Ei
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1/2 TL Salz
- 150 g Rosinen
- 1 TL Zimt, optional
- etwas Butter für die Form
Optional zum Bestreichen:
- 2 EL Milch
- 1 TL Zucker
Rosinen vor dem Backen vorbereiten
Die Rosinen in eine kleine Schüssel geben und mit warmem Wasser bedecken. Etwa 20 bis 30 Minuten einweichen lassen.
Durch das Einweichen werden die Rosinen weicher und entziehen dem Hefeteig beim Backen weniger Feuchtigkeit. Dadurch bleibt das Rosinenbrot besonders saftig.
Anschließend die Rosinen gründlich abgießen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Sie sollten nicht tropfnass in den Teig kommen.
Wer mehr Aroma möchte, kann die Rosinen statt in Wasser auch in Apfelsaft oder Orangensaft einweichen.
Hefeteig für Rosinenbrot richtig zubereiten
Die lauwarme Milch in eine Schüssel geben. Frische Hefe hineinbröseln und zusammen mit einem Teelöffel Zucker verrühren. Bei Trockenhefe kann sie direkt mit dem Mehl vermischt werden.
Das Mehl in eine große Schüssel geben. Zucker, Vanillezucker, Salz und nach Wunsch Zimt hinzufügen.
Milch, Ei und weiche Butter dazugeben und alles etwa 8 bis 10 Minuten kräftig kneten, bis ein glatter und elastischer Hefeteig entstanden ist.
Der Teig darf weich sein, sollte sich aber weitgehend vom Schüsselrand lösen. Zu viel zusätzliches Mehl vermeiden, da das Brot sonst später schneller trocken wird.
Zum Schluss die vorbereiteten Rosinen vorsichtig unter den weichen Hefeteig kneten, bis sie gleichmäßig verteilt sind.
Rosinenbrot gehen lassen und formen
Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht geölte Schüssel legen. Abdecken und an einem warmen Ort etwa 60 bis 90 Minuten gehen lassen.
Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppeln.
Anschließend den Teig kurz mit den Händen durchkneten und zu einem länglichen Laib formen.
Eine Kastenform einfetten und den Teig hineinlegen. Noch einmal abgedeckt etwa 30 bis 45 Minuten gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Rosinenbrot goldbraun backen
Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Nach Wunsch Milch und Zucker miteinander verrühren und die Oberfläche des Teiges dünn damit bestreichen. Dadurch bekommt das Brot beim Backen eine leicht glänzende, goldbraune Kruste.
Das Rosinenbrot auf der mittleren Schiene etwa 35 bis 40 Minuten backen.
Wird die Oberfläche zu dunkel, das Brot gegen Ende der Backzeit locker mit Backpapier abdecken.
Nach dem Backen etwa zehn Minuten in der Form ruhen lassen und anschließend vorsichtig herausnehmen. Auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
So bleibt Rosinenbrot besonders weich
Der Hefeteig sollte ausreichend lange geknetet werden. Dadurch kann sich das Klebergerüst entwickeln und das Brot wird locker und elastisch.
Auch die Gehzeiten sind wichtig. Hefe braucht Wärme und Zeit, um den Teig aufzulockern. Ist der Raum eher kühl, kann die Gehzeit entsprechend länger dauern.
Rosinen sollten außerdem nicht trocken direkt aus der Packung in den Teig gegeben werden, wenn sie sehr fest sind. Kurz eingeweicht bleiben sie beim Backen deutlich saftiger und weicher.
Wie gesund sind die Zutaten im Rosinenbrot?
Rosinen liefern unter anderem Ballaststoffe, Kalium und Eisen. Gleichzeitig enthalten sie durch das Trocknen der Weintrauben konzentrierten natürlichen Zucker und entsprechend mehr Kalorien als frische Trauben.
Mehl liefert überwiegend Kohlenhydrate. Wird ein Teil des Weißmehls durch Vollkornmehl ersetzt, steigt der Ballaststoffgehalt des Brotes.
Butter, Zucker und Rosinen machen Rosinenbrot süßer und gehaltvoller als klassisches Weißbrot. Es sollte deshalb eher als süßes Frühstücksbrot oder Gebäck betrachtet werden.
Wer die Variante etwas weniger süß möchte, kann den Zucker auf etwa 40 bis 50 Gramm reduzieren. Die Rosinen bringen bereits eine deutliche natürliche Süße mit.
So gelingt veganes Rosinenbrot
Für ein veganes Rosinenbrot wird die Milch durch Hafer-, Soja- oder Mandeldrink ersetzt. Butter lässt sich problemlos durch pflanzliche Margarine oder vegane Butter austauschen.
Das Ei kann einfach durch etwa 50 Gramm ungesüßtes Apfelmus ersetzt werden. Alternativ eignet sich ein handelsüblicher pflanzlicher Ei-Ersatz.
Apfelmus macht den Teig sogar zusätzlich weich und saftig und passt geschmacklich sehr gut zu Rosinen und Zimt.
Zum Bestreichen der Oberfläche einfach etwas Pflanzenmilch mit einer kleinen Menge Zucker verwenden.
Ideen für leckere Abwandlungen
Für ein Zimt-Rosinenbrot können ein bis zwei Teelöffel Zimt direkt in den Teig gegeben werden. Dadurch bekommt das Brot eine angenehm warme Würze.
Auch gehackte Walnüsse oder Mandeln passen sehr gut. Etwa 70 Gramm Nüsse sorgen für zusätzlichen Biss und harmonieren hervorragend mit Rosinen und Vanille.
Für eine fruchtigere Variante können zusätzlich kleine Stücke getrockneter Aprikosen oder Cranberrys untergeknetet werden.
Etwas fein abgeriebene Orangenschale bringt eine frische Note und passt besonders gut zu einem weihnachtlich gewürzten Rosinenbrot.
Wer das Brot kräftiger mag, kann etwa 100 Gramm des Weizenmehls durch Dinkelvollkornmehl ersetzen. Dann kann eventuell ein kleiner zusätzlicher Schuss Milch nötig sein.

Häufig gestellte Fragen zum Rosinenbrot
Muss man Rosinen vor dem Backen einweichen?
Nein, aber es ist empfehlenswert. Eingeweichte Rosinen bleiben weicher und entziehen dem Teig weniger Feuchtigkeit.
Wie lange bleibt Rosinenbrot frisch?
Gut verpackt bleibt es etwa zwei bis drei Tage weich. Danach schmeckt es leicht getoastet besonders gut.
Kann man Rosinenbrot einfrieren?
Ja, am besten in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. So können einzelne Scheiben direkt aufgetaut oder getoastet werden.
Warum geht mein Rosinenbrot nicht richtig auf?
Die Hefe könnte zu alt sein, die Flüssigkeit zu heiß oder der Teig zu kalt gewesen sein. Auch sehr schwere, feuchte Rosinen können den Teig etwas bremsen.
Kann ich weniger Zucker verwenden?
Ja. Da Rosinen bereits süß sind, lässt sich die Zuckermenge problemlos etwas reduzieren.
Kann ich Rosinenbrot toasten?
Ja, getoastetes Rosinenbrot schmeckt besonders aromatisch und passt hervorragend zu Butter, Frischkäse oder Marmelade.
Rosinenbrot verbindet lockeren Hefeteig mit fruchtiger Süße
Ein selbst gebackenes Rosinenbrot ist weich, aromatisch und unkompliziert zuzubereiten. Die Kombination aus fluffigem Hefeteig und saftigen Rosinen macht es zum idealen Frühstücksbrot, das frisch ebenso gut schmeckt wie später leicht geröstet.
Wie backst du Rosinenbrot am liebsten – klassisch oder mit Zimt, Nüssen, Orange oder zusätzlichen Trockenfrüchten? Teile deine Lieblingsvariante und deine besten Backtipps gerne in den Kommentaren.
- AI-Assisted: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung vom Autor geprüft und redaktionell überarbeitet.